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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 93

  1. Wer sich selbst gering wertet, wird von anderen nicht so hoch eingeschätzt, wie es der Fall wäre, wenn er Selbstachtung zeigte

    — Prentice Mulford

  2. Relativ echt und unverdorben ist der Mensch, der überhaupt noch weiß, wann er lügt.

    — Prentice Mulford

  3. Alle beginnen etwas zu tun. Alle tun etwas, aber niemand tut das, womit er angefangen hat.

    — George Moore

  4. Alt und alt gesellt sich bald.

    — Marcus Terentius Varro

  5. Der Neid schwärzt wie die Flamme alles, was über ihn hinweggeht und er nicht erreichen kann.

    — Jean Antoine Petit-Senn

  6. Die öffentliche Meinung ist eine Buhlerin: Man sucht ihr zu gefallen, ohne sie zu achten

    — Jean Antoine Petit-Senn

  7. Der Unkluge denkt über das nach, was er gesagt hat; der Kluge aber über das, was er sagen will.

    — Jean Antoine Petit-Senn

  8. Man kommt besser in der Welt vorwärts, wenn man Fehler verbirgt, als wenn man Tugenden zeigt.

    — Jean Antoine Petit-Senn

  9. Das Mißgeschick, das uns nachsichtig gegen andere macht, macht sie oft hart gegen uns selbst.

    — Jean Antoine Petit-Senn

  10. Was das Volk über mich urteilt, ist mir so gleichgültig wie das Urteil einer Herde blöden Viehes

    — Francesco Petrarca

  11. Und geschieht es denn nicht stets, dass die wahre Liebe die schlechten Sitten anderer zur Umkehr bewegt?

    — Francesco Petrarca

  12. Alles besiegt und raubt die geizende Zeit, den Ruhm auch, und schafft uns ein zweites Sterben.

    — Francesco Petrarca

  13. Es ist eine viel schlimmere Art des Stolzes, andere zu verkleinern, als sich selbst zu erheben.

    — Francesco Petrarca

  14. Zwischen Blindheit aus Liebe und Blindheit aus Neid ist wohl der Ursache nach ein großer Unterschied, in der Wirkung jedoch gar keiner.

    — Francesco Petrarca

  15. Jeder, der versucht aus der großen Herde, die da heißt ›Gesellschaft‹, auszubrechen, ruft das Mißfallen der Herde hervor.

    — Francesco Petrarca

  16. Was alle trifft, erträgt man leicht

    — Karl Wilhelm Ramler

  17. Ein Mächtiger, der mit dem Schwächeren spricht, verlangt nur Beifall, nicht Wahrheit.

    — Karl Wilhelm Ramler

  18. Wer uns nicht loben kann, der schimpft uns nicht.

    — Karl Wilhelm Ramler

  19. Mitleidig ist die ganze Welt, sobald nicht Eigennutz das Urteil fällt

    — Karl Wilhelm Ramler

  20. Friede ist die Achtung vor dem Recht des anderen

    — John Reed