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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 45

  1. Nur was wir selber glauben, glaubt man uns.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  2. Der Mensch ist nicht allein ein Werk der Umstände, sondern die Umstände sind ein Werk des Menschen.

    Benjamin Disraeli

  3. Erziehung ist Leben und setzt Leben voraus.

    Adolph Kolping

  4. Die Faulen sehnen sich nach Gesellschaft.

    John Steinbeck

  5. Je besser wir sind, desto besser werden die Menschen um uns her.

    Richard Rothe

  6. Der Langweiler ist ein Mensch, der dich deiner Einsamkeit beraubt, ohne dir Gesellschaft zu bieten

    Giovanni Vincenzo Gravina

  7. Leicht muss man sein, mit leichtem Herz und leichten Händen halten und nehmen, halten und lassen!

    Hugo von Hofmannsthal

  8. Der Wiener ist ein mit sich' sehr unglücklicher Mensch, der den Wiener hasst, aber ohne den Wiener nicht leben kann.

    Hermann Bahr

  9. Es ist schlimm um eine Nation bestellt, in der die Jugend konservativer ist als das Alter

    Heinrich von Treitschke

  10. Der Teufel hat die Welt verlassen, weil er weiß, dass die Menschen selbst einander die Hölle heiß machen.

    Friedrich Rückert

  11. Ich habe kein Ehepaar kennengelernt, in dessen Leben es noch nie eine Revolution gegeben hat.

    John Knittel

  12. Die Hälfte aller Fehler entsteht dadurch, dass wir denken sollten, wo wir fühlen, und dass wir fühlen sollten, wo wir denken.

    John Churton Collins

  13. Wieviele rühmen sich der Tugenden und Gaben, die sich doch nicht erhalten haben.

    Friedrich von Hagedorn

  14. Die Menschen leben nicht davon, dass sie für sich selbst sorgen, sie leben von der Liebe, die in den Menschen ist.

    Leo Tolstoi

  15. Mit vernünftiger Überlegung kommt man seinen Feinden gegenüber weiter als mit unverständigen Gewaltstreichen.

    Thukydides

  16. Denn niemand geht mit derselben Sicherheit an die Tat, mit welcher der Rat kommt, sondern Zuversicht herrscht beim Rat, Zaghaftigkeit und Halbheit bei der Tat.

    Thukydides

  17. Wenn der Staat missglückte Eheversuche mit Gewalt zusammenhalten will, so hindert er dadurch die Möglichkeit der Ehe selbst, die durch neue, vielleicht glücklichere Versuche befördert werden könnte.

    Friedrich von Schlegel

  18. Die Menschen gebrauchen im allgemeinen nur einen kleinen Teil der Macht, die sie besitzen.

    William James

  19. Neiden und beneidet werden ist das meiste tun auf Erden.

    Friedrich von Logau

  20. Im Ehestand muss man sich manchmal streiten; denn dadurch erfährt man was voneinander.

    Johann Wolfgang von Goethe