Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 51
Mit Offenheit verschließt man sich leicht alle Türen.
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Was wir brauchen, um frei zu sein, ist die Liebe, die die Kraft hat, die Last der Welt freudig zu tragen.
— Rabindranath Tagore
Gegner glauben uns zu widerlegen, wenn sie ihre Meinung wiederholen und auf unsere nicht achten
— Johann Wolfgang von Goethe
Man kann die Menschen in zwei Kategorien einteilen: Die einen reden, um etwas zu sagen, die anderen sagen etwas, um zu reden.
— Charles Joseph Fürst von Ligne
Wer mich besucht, erweist mir eine Ehre, wer mich nicht besucht, macht mir eine Freude.
— Henry de Montherlant
Wer sich mit den Sorgen anderer belädt, hat Zeiten der völligen Einsamkeit besonders nötig.
— Prentice Mulford
Nicht immer ist Verzeihung – Versöhnung.
— Otto Weiss
Der Eigensinn ist die Energie der Dummen
— Jean-Paul Sartre
Das Alter hat die Heiterkeit dessen, der seine Fesseln los ist und sich nun frei gewegt
— Arthur Schopenhauer
Es kann sein, dass nicht alles wahr ist, was ein Mensch dafür hält, denn er kann irren, aber in allem, was er sagt, muss er wahrhaftig sein.
— Immanuel Kant
Nicht der Einzelne verändert die Wirklichkeit, die Wirklichkeit wird von allen verändert. Die Wirklichkeit sind wir alle, und wir sind immer nur Einzelne.
— Friedrich Dürrenmatt
Die Mode ist so häßlich, dass man sie alle sechs Monate ändern muß.
— Oscar Wilde
Egoisten sind wir alle, der eine mehr, der andere weniger. Der eine läßt seinen Egoismus nacked laufen, der andere hängt ihm ein Mäntelchen um.
— August von Kotzebue
Heimat finden wir überall da, wo Menschen sind, denen wir vertrauen können und die uns vertrauen.
— Rainer Haak
Beneide niemanden, denn du weißt nicht, ob der Beneidete im stillen nicht etwas verbirgt, was du bei einem Tausche nicht übernehmen möchtest.
— August Strindberg
Peinlich ist es zu kämpfen mit einem Menschen, der zur Niederlage bereit ist.
— Seneca
Es ist nicht sehr menschenfreundlich, wenn man von einem Gegner das Schlimmste erwartet, aber es ist selten falsch.
— Charles de Talleyrand
Da ist unsre Heimat, diese Dinge, bleiben in den Tiefen unsrer Seele.
— Carl Spitteler
Wer darf sagen, dass er an der Freude verzweifle, so lange noch Arbeiten lohnen und Hoffnungen einschlagen?
— Friedrich von Schiller
Man ist ja von Natur kein Engel, vielmehr ein Welt- und Menschenkind, und ringsumher ist ein Gedrängel von solchen, die dasselbe sind.
— Wilhelm Busch