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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 51

  1. Das Vergnügen, recht zu behalten, wäre unvollständig ohne das Vergnügen, andere ins Unrecht zu setzen.

    Voltaire

  2. Wir erschrecken über unsere eigenen Sünden, wenn wir sie an anderen entdecken.

    Johann Wolfgang von Goethe

  3. Sei doch zu groß, um von jeder Kleinigkeit beleidigt zu werden!

    Alexander Pope

  4. Auf tausend Menschen, die bereit sind, etwas Großes zu tun, kommt einer, der bereit ist, etwas Kleines zu tun.

    George McDonald

  5. Die Heuchelei ist das schwierigste und anstrengendste aller Laster. Man kann ihm, wie dem Ehebruch oder der Fresssucht, nicht nur gelegentlich frönen, es ist eine Aufgabe rund um die Uhr.

    William Somerset Maugham

  6. Der Mensch kennt alle Dinge der Erde, aber den Menschen kennt er nicht.

    Jeremias Gotthelf

  7. Von hundert, die von "Menge", von "Herde" reden, gehören neunundneunzig selbst dazu.

    Christian Morgenstern

  8. Die Gesellschaft ist ein Maskenball, auf dem jeder seinen wahren Charakter verbirgt und ihn durch das Verbergen verrät.

    Ralph Waldo Emerson

  9. Menschengemeinschaften haben, genau wie Einzelmenschen, ihre gesunden und kranken Zeiten, ja auch Jugend und Alter, Hoffnung und Verzagtheit.

    John Steinbeck

  10. Die Gefahr kommt von denen, die nach eurem Geschmack sein wollen.

    Demosthenes

  11. Lächeln umarmt den Nächsten, die Welt und den Lächelnden.

    Else Pannek

  12. Nur ausgesprochene Wünsche werden gehört. Und mit Glück erhört. Auf die Erfüllung stummer Wünsche wird man ein Leben lang vergeblich warten.

    Else Pannek

  13. Mit Offenheit verschließt man sich leicht alle Türen.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  14. Was wir brauchen, um frei zu sein, ist die Liebe, die die Kraft hat, die Last der Welt freudig zu tragen.

    Rabindranath Tagore

  15. Gegner glauben uns zu widerlegen, wenn sie ihre Meinung wiederholen und auf unsere nicht achten

    Johann Wolfgang von Goethe

  16. Man kann die Menschen in zwei Kategorien einteilen: Die einen reden, um etwas zu sagen, die anderen sagen etwas, um zu reden.

    Charles Joseph Fürst von Ligne

  17. Wer mich besucht, erweist mir eine Ehre, wer mich nicht besucht, macht mir eine Freude.

    Henry de Montherlant

  18. Wer sich mit den Sorgen anderer belädt, hat Zeiten der völligen Einsamkeit besonders nötig.

    Prentice Mulford

  19. Nicht immer ist Verzeihung – Versöhnung.

    Otto Weiss

  20. Das Alter hat die Heiterkeit dessen, der seine Fesseln los ist und sich nun frei gewegt

    Arthur Schopenhauer