Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 51
Das Vergnügen, recht zu behalten, wäre unvollständig ohne das Vergnügen, andere ins Unrecht zu setzen.
— Voltaire
Wir erschrecken über unsere eigenen Sünden, wenn wir sie an anderen entdecken.
— Johann Wolfgang von Goethe
Sei doch zu groß, um von jeder Kleinigkeit beleidigt zu werden!
— Alexander Pope
Auf tausend Menschen, die bereit sind, etwas Großes zu tun, kommt einer, der bereit ist, etwas Kleines zu tun.
— George McDonald
Die Heuchelei ist das schwierigste und anstrengendste aller Laster. Man kann ihm, wie dem Ehebruch oder der Fresssucht, nicht nur gelegentlich frönen, es ist eine Aufgabe rund um die Uhr.
— William Somerset Maugham
Der Mensch kennt alle Dinge der Erde, aber den Menschen kennt er nicht.
— Jeremias Gotthelf
Von hundert, die von "Menge", von "Herde" reden, gehören neunundneunzig selbst dazu.
— Christian Morgenstern
Die Gesellschaft ist ein Maskenball, auf dem jeder seinen wahren Charakter verbirgt und ihn durch das Verbergen verrät.
— Ralph Waldo Emerson
Menschengemeinschaften haben, genau wie Einzelmenschen, ihre gesunden und kranken Zeiten, ja auch Jugend und Alter, Hoffnung und Verzagtheit.
— John Steinbeck
Die Gefahr kommt von denen, die nach eurem Geschmack sein wollen.
— Demosthenes
Lächeln umarmt den Nächsten, die Welt und den Lächelnden.
— Else Pannek
Nur ausgesprochene Wünsche werden gehört. Und mit Glück erhört. Auf die Erfüllung stummer Wünsche wird man ein Leben lang vergeblich warten.
— Else Pannek
Mit Offenheit verschließt man sich leicht alle Türen.
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Was wir brauchen, um frei zu sein, ist die Liebe, die die Kraft hat, die Last der Welt freudig zu tragen.
— Rabindranath Tagore
Gegner glauben uns zu widerlegen, wenn sie ihre Meinung wiederholen und auf unsere nicht achten
— Johann Wolfgang von Goethe
Man kann die Menschen in zwei Kategorien einteilen: Die einen reden, um etwas zu sagen, die anderen sagen etwas, um zu reden.
— Charles Joseph Fürst von Ligne
Wer mich besucht, erweist mir eine Ehre, wer mich nicht besucht, macht mir eine Freude.
— Henry de Montherlant
Wer sich mit den Sorgen anderer belädt, hat Zeiten der völligen Einsamkeit besonders nötig.
— Prentice Mulford
Nicht immer ist Verzeihung – Versöhnung.
— Otto Weiss
Das Alter hat die Heiterkeit dessen, der seine Fesseln los ist und sich nun frei gewegt
— Arthur Schopenhauer