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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 97

  1. Niemand mag auf lange Zeit große Ehre haben ohne Neid.

    Bernhard Freidank

  2. Wer seinen Mund in Gewalt, der wird in Ehren werden alt!

    Bernhard Freidank

  3. Das schlimmste Glied, das Menschen tragen, ist die Zunge, hör' ich sagen.

    Bernhard Freidank

  4. Wenn du dich geirrt hast, so schäme dich nicht, es besser zu machen.

    Bernhard Freidank

  5. Gar oft weint man im Herzensgrund, wo doch lachen muss der Mund.

    Bernhard Freidank

  6. Lass uns also sein, was wir sind, und sagen, was wir denken, und in allen Dingen der Wahrheit treu bleiben.

    Henry Wadsworth Longfellow

  7. Was ist Höflichkeit? Ein stillschweigendes Übereinkommen zweier Menschen, demzufolge jeder seine Eitelkeit zugunsten derer des anderen verschleiert.

    Alphonse Karr

  8. Beschimpfungen sind sehr erniedrigend für den, der sie ausstößt, währenddem sie denjenigen, an den sie gerichtet sind, nicht demütigen können

    Alphonse Karr

  9. Die Freiheit eines jeden hat als logische Grenzen die Freiheit der anderen.

    Alphonse Karr

  10. Ruhiges Selbstgefühl mindert in uns das Bedürfnis der Mitteilung.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  11. Wer die Menschen belehren oder beherrschen will, der muss zuerst sich selbst überwinden und Herr seiner eigenen Leidenschaft werden. Das ist die erste Bedingung jeder Macht, welche wir über andere a …

    Joszef Freiherr von Eötvös

  12. Vorsicht im Vertrauen ist allerdings notwendig; aber noch notwendiger ist Vorsicht im Misstrauen.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  13. Wer die Menschen wahrhaft kennt, der wird auf niemanden unbedingt bauen, aber auch niemanden vollständig aufgeben.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  14. Die Leichtigkeit, womit irgend jemand eine Gemeinheit bei anderen für wahrscheinlich hält, ist meistens auch der beste Maßstab für seinen eigenen moralischen Wert.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  15. Die Wahrheit ist kein Lehrgefüge, an das man sich halten könnte, sondern eine Summe von Leben

    Heinrich Lhotzky

  16. Es ist schwer, vorwärts zu schreiten und nur sich zu sehen

    Ernst Friedrich August Rietschel

  17. Wenn du von den anderen Verantwortung verlangst, übernehme auch für dich deine eigene

    Solon

  18. Worte der Wahrheit sind stets unverziert und einfach

    Joseph Benedikt Marzellin Champagnat

  19. Immer habe ich nach dem Grundsatz gehandelt: Treue um Treue, Vertrauen um Vertrauen.

    Paul von Beneckendorff und Hindenburg

  20. Befehlen und gehorchen heißt, mit Mächten in Beziehung gebracht zu werden, und es ist nur sinnvoll, wenn der Befehlshaber im Vollbesitz dieser Mächte ist.

    Sebastian Faber