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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 66

  1. Alles Elend kommt davon, dass wir nicht ruhig allein in einem Zimmer sitzen können.

    — Blaise Pascal

  2. Wahnsinn bei Individuen ist selten, bei Gruppen, Nationen und Epochen aber die Regel

    — Friedrich Nietzsche

  3. Es ist leicht, weit entfernte Menschen zu lieben. Es ist aber nicht immer leicht, diejenigen zu lieben, die gleich neben uns wohnen.

    — Mutter Theresa

  4. Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein; sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  5. Jeder sorge für sich selbst, und am fröhlichsten lebt der, der sich selber am besten betrügen kann.

    — Fjodor M. Dostojewski

  6. Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen

    — Christian Johann Heinrich Heine

  7. Was es auch Großes und Unsterbliches zu erstreben gibt: Dem Mitmenschen Freude zu machen ist doch das Beste, was man auf der Welt tun kann.

    — Peter Rosegger

  8. Geistreich sein heißt, sich leicht verständlich zu machen, ohne deutlich zu werden

    — Jean Anouilh

  9. Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen.

    — Mark Twain

  10. Das Menschliche ist unsere letzte Entschuldigung, unsere erste Rechtfertigung sollte es sein.

    — Martin Kessel

  11. Die schlimmste Herrschaft ist die der Gewohnheit.

    — Publius Syrus

  12. Der Hauptfehler des Menschen bleibt, dass er so viele kleine hat

    — Jean Paul

  13. Das bringt bei Weibern manche Not: zu manchem treibt sie ein Verbot, wozu sie gar nichts triebe, wenn‘s unverboten bliebe.

    — Gottfried von Strassburg

  14. Beharrlichkeit wird zuweilen mit Eigensinn verwechselt.

    — August von Kotzebue

  15. Der Arbeiter ist nicht Bürger, weil er arbeitet, sondern er arbeitet, weil er Bürger ist.

    — Edward Bellamy

  16. Wenn man Mitleid fühlt, so fragt man nicht erst andere Leute, ob man es fühlen soll.

    — Georg Christoph Lichtenberg

  17. Ein liebevolles Herz ist der Anfang allen Verstehens

    — Thomas Carlyle

  18. Manchmal ist es schwerer, einen einzigen Menschen als ein ganzes Volk zu beherrschen.

    — Marquis de Vauvenargues

  19. Es ist ebenso viel Trägheit wie Schwäche dabei, sich beherrschen zu lassen.

    — Jean de la Bruyère

  20. Hoch Gestellte kennen das Volk nicht und denken auch gar nicht daran, es kennen zu lernen.

    — Marquis de Vauvenargues