Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 66
Alles Elend kommt davon, dass wir nicht ruhig allein in einem Zimmer sitzen können.
— Blaise Pascal
Wahnsinn bei Individuen ist selten, bei Gruppen, Nationen und Epochen aber die Regel
— Friedrich Nietzsche
Es ist leicht, weit entfernte Menschen zu lieben. Es ist aber nicht immer leicht, diejenigen zu lieben, die gleich neben uns wohnen.
— Mutter Theresa
Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein; sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Jeder sorge für sich selbst, und am fröhlichsten lebt der, der sich selber am besten betrügen kann.
— Fjodor M. Dostojewski
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen
— Christian Johann Heinrich Heine
Was es auch Großes und Unsterbliches zu erstreben gibt: Dem Mitmenschen Freude zu machen ist doch das Beste, was man auf der Welt tun kann.
— Peter Rosegger
Geistreich sein heißt, sich leicht verständlich zu machen, ohne deutlich zu werden
— Jean Anouilh
Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen.
— Mark Twain
Das Menschliche ist unsere letzte Entschuldigung, unsere erste Rechtfertigung sollte es sein.
— Martin Kessel
Die schlimmste Herrschaft ist die der Gewohnheit.
— Publius Syrus
Der Hauptfehler des Menschen bleibt, dass er so viele kleine hat
— Jean Paul
Das bringt bei Weibern manche Not: zu manchem treibt sie ein Verbot, wozu sie gar nichts triebe, wenn‘s unverboten bliebe.
— Gottfried von Strassburg
Beharrlichkeit wird zuweilen mit Eigensinn verwechselt.
— August von Kotzebue
Der Arbeiter ist nicht Bürger, weil er arbeitet, sondern er arbeitet, weil er Bürger ist.
— Edward Bellamy
Wenn man Mitleid fühlt, so fragt man nicht erst andere Leute, ob man es fühlen soll.
— Georg Christoph Lichtenberg
Ein liebevolles Herz ist der Anfang allen Verstehens
— Thomas Carlyle
Manchmal ist es schwerer, einen einzigen Menschen als ein ganzes Volk zu beherrschen.
— Marquis de Vauvenargues
Es ist ebenso viel Trägheit wie Schwäche dabei, sich beherrschen zu lassen.
— Jean de la Bruyère
Hoch Gestellte kennen das Volk nicht und denken auch gar nicht daran, es kennen zu lernen.
— Marquis de Vauvenargues