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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 66

  1. Die nicht einsam sein können, sind immer gelangweilt und folglich langweilig.

    Charles Joseph Fürst von Ligne

  2. Verachtung ist das Gefühl eines vorsichtigen Mannes für einen Feind, der zu mächtig ist, um ihn gefahrlos zu bekämpfen.

    Ambrose Bierce

  3. Wenn Leute zusammenkommen und ihr Übelwollen und ihre Missgunst über andere ausgießen, fällt alles Schädliche in zehnfacher Kraft auf sie selbst zurück.

    Prentice Mulford

  4. Wer in der Einsamkeit noch geistig mit seinen Widersachern weiterkämpft, gibt sich überflüssig aus.

    Prentice Mulford

  5. Ihr Verlangen, andern Unangenehmes zu sagen, geben manche für Offenherzigkeit aus.

    Otto Weiss

  6. Man ist weniger duldsam für jene Neigungen, die man nicht mehr besitzt.

    Casimir Delavigne

  7. Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.

    Christian Johann Heinrich Heine

  8. Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn od …

    Samuel Taylor Coleridge

  9. Ganz aufgehen in der Familie heißt, ganz untergehen

    Marie von Ebner-Eschenbach

  10. Die Gewalt lebt davon, dass sie von anständigen Leuten nicht für möglich gehalten wird.

    Jean-Paul Sartre

  11. Alles Elend kommt davon, dass wir nicht ruhig allein in einem Zimmer sitzen können.

    Blaise Pascal

  12. Wahnsinn bei Individuen ist selten, bei Gruppen, Nationen und Epochen aber die Regel

    Friedrich Nietzsche

  13. Es ist leicht, weit entfernte Menschen zu lieben. Es ist aber nicht immer leicht, diejenigen zu lieben, die gleich neben uns wohnen.

    Mutter Theresa

  14. Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein; sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  15. Jeder sorge für sich selbst, und am fröhlichsten lebt der, der sich selber am besten betrügen kann.

    Fjodor M. Dostojewski

  16. Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen

    Christian Johann Heinrich Heine

  17. Was es auch Großes und Unsterbliches zu erstreben gibt: Dem Mitmenschen Freude zu machen ist doch das Beste, was man auf der Welt tun kann.

    Peter Rosegger

  18. Geistreich sein heißt, sich leicht verständlich zu machen, ohne deutlich zu werden

    Jean Anouilh

  19. Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen.

    Mark Twain

  20. Das Menschliche ist unsere letzte Entschuldigung, unsere erste Rechtfertigung sollte es sein.

    Martin Kessel