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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 69

  1. Inmitten eines beschränkten Volkes wird ein Genie zu einem Gott: Jedermann betet es an, und niemand tut, was es will.

    George Bernard Shaw

  2. Zeige dem Gewaltsamen die geräuschlose Stärke tiefer Überzeugung.

    Johann Kaspar Lavater

  3. Die Sklaverei lässt sich bedeutend steigern, indem man ihr den Anschein der Freiheit gewährt

    Friedrich Georg Jünger

  4. Man wird geboren, um für andere zu leben. Das ist der große Wucherprozeß der Natur, die für das klägliche Darlehen des Lebens, das sie gibt und immer zu bald zurückfordert, in Pflichten und Tätigkei …

    Hieronymus Lorm

  5. Wenn schlechte Leute zanken, riecht's übel um sie her; doch wenn sie sich versöhnen, so stinkt es noch viel mehr

    Gottfried Keller

  6. Wenn man verheiratet ist, ist's aus mit dem Eigenwillen.

    Berthold Auerbach

  7. Die Menschen vergessen eher den Tod des Vaters als den Verlust des väterlichen Erbteils.

    Nicolaus Machiavelli

  8. Manche Ehe ist ein Todesurteil, das jahrelang vollstreckt wird.

    August Strindberg

  9. Wozu sollen wir Menschen miteinander kämpfen? Wir sollen uns nebeneinander setzen und Ruhe haben.

    Georg Büchner

  10. Je mehr man in sich erlebt hat, desto mehr Teil nimmt man an andern und weniger an sich selbst

    Ernst von Feuchtersleben

  11. Die Ruhmsucht wird auch von den Weisen zuallerletzt abgelegt.

    Tacitus

  12. Vollkommenheitsapostel übersehen eigene Fehler vollkommen.

    Else Pannek

  13. Ein Streitgespräch mit einem Mann, der seinen Verstand aufgegeben hat, entspricht der Verabreichung von Medizin an die Toten

    Thomas Paine

  14. Wer in der Öffentlichkeit Kegel schiebt, muss sich gefallen lassen, dass nachgezählt wird, wie viel er getroffen hat

    Kurt Tucholsky

  15. Stört dich ein Fehler eines anderen, so übe an dir selbst das entgegengesetzte Gute. Dein Beispiel wirkt mehr als Worte.

    Theresia von Avila

  16. Willst du in meinem Himmel mit mir leben? Sooft du kommst, er soll dir offen sein!

    Friedrich von Schiller

  17. Wir sind in diese Welt gekommen nicht nur, dass wir sie kennen, sondern dass wir sie bejahen

    Rabindranath Tagore

  18. Niemand auf der Welt bekommt so viel dummes zu hören wie die Bilder in einem Museum

    Edmond de Goncourt

  19. Lehren heißt: Die Dinge zweimal lernen

    Joseph Joubert

  20. Es ist schwer, den der uns bewundert, für einen Dummkopf zu halten.

    Marie von Ebner-Eschenbach