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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 54

  1. Das erste, das der Mensch im Leben vorfindet, das letzte, wonach er die Hand ausstreckt, das kostbarste, was er im Leben besitzt, ist die Familie.

    — Adolph Kolping

  2. Der Mensch, der nur sich selber liebt, hasst nichts so sehr, als mit sich selbst allein zu sein.

    — Blaise Pascal

  3. Manch einer ist in seiner Erbitterung härter denn ein Stein, sein Herz aber ist voll von gärenden Träumen.

    — Fjodor M. Dostojewski

  4. Erwarte nichts von anderen. Es sei denn, du willst deine Zeit damit verbringen, nur zu warten.

    — Else Pannek

  5. Unvermutet, wie zumeist, kommt die Tante zugereist. Herzlich hat man sie geküßt, weil sie sehr vermöglich ist.

    — Wilhelm Busch

  6. Wie liebenswert ist ein Mensch, wenn er wirklich ein Mensch ist.

    — Menander

  7. Nicht minder wert als die große Geschichte ist die Geschichte der Familie.

    — Adalbert Stifter

  8. Die Menschen, bei denen Verstand und Gemüt sich die Waage halten, gelangen spät zur Reife.

    — Marie von Ebner-Eschenbach

  9. Es muß Herzen geben, welche die Tiefe unseres Wissens kennen und auf uns schwören, selbst wenn die ganze Welt uns verläßt.

    — Karl Ferdinand Gutzkow

  10. Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.

    — George Bernard Shaw

  11. Klatschen heißt anderer Leute Sünden beichten.

    — Wilhelm Busch

  12. Der Mensch muß das Recht suchen und das Glück kommen lassen

    — Johann Heinrich Pestalozzi

  13. Hass ist Unlust, verbunden mit der Idee einer äußeren Sache.

    — Baruch de Spinoza

  14. Dass Weisheit nach der Anmut strebt, hat man auf Erden oft erlebt, doch dass die Anmut gern ihr Ohr der Weisheit leiht, kommt seltner vor.

    — Friedrich von Bodenstedt

  15. Der Geizhals tut niemandenm etwas Gutes, aber behandelt sich selbst am schlechtesten

    — Publius Syrus

  16. Nichts bedarf so sehr der Reform wie die Gewohnheit der Mitmenschen.

    — Mark Twain

  17. Der Einklang ist bei der Diskussion etwas ganz Unerwünschtes.

    — Michel de Montaigne

  18. Der Friede ist stets nur um Haaresbreite vom Krieg entfernt.

    — Carl Hilty

  19. Um in der Gesellschaft Erfolg zu haben, muß man sich viele Dinge beibringen lassen, die man schon kann.

    — Charles de Talleyrand

  20. Ost ist Ost, und West ist West, und niemals treffen sich die beiden.

    — Rudyard Kipling