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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 31

  1. Ein Gramm Beispiel gilt mehr als ein Zentner guter Worte.

    Franz von Sales

  2. Die Umgebung, in der der Mensch sich den größten Teil des Tages aufhält, bestimmt seinen Charakter.

    Antiphon

  3. Wir sind alle Blätter an einem Baum, keins dem andern ähnlich, das eine symmetrisch, das andere nicht, und doch alle gleich wichtig dem Ganzen.

    Gotthold Ephraim Lessing

  4. Den besten Rat bekommt man nicht selten von den schlechtesten Menschen, weil sie von ihren eigenen Absichten ausgehen.

    Philip James Bailey

  5. Hat man ein Unrecht verziehen, muss man es aus dem Gedächtnis löschen

    Christina I. von Schweden

  6. Die Höflichkeit ist das Bestreben, anderen gefallen zu wollen.

    Charles-Louis de Montesquieu

  7. Wenn der Sünder seine Ehre verliert, so schleudert er ihr in seiner Verzweiflung nur zu oft die ganzen Überreste seiner Tugend nach.

    Thomas Babington Macaulay

  8. Heucheln, das Wort klingt schlecht, drum nennt man es Takt.

    Carl Spitteler

  9. Es ist besser, einen Tropfen Licht zu geben oder zu empfangen, als einen Ozean von Dunkelheit.

    Joseph Joubert

  10. Wahrheit unterliegt keinem Verfallsdatum!

    Christa Schyboll

  11. Nur der Mensch, der wahrhaft mit sich selbst ist, vermag es auch gegen andere zu sein.

    Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau

  12. Jeder ernstliche Kampf findet seine Versöhnung. Nur die Lüge, die innere Unwahrheit, ist zur ewigen Qual verdammt.

    Friedrich Wilhelm Josef Ritter von Schelling

  13. Friede macht Reichtum, Reichtum macht Übermut, Übermut bringt Krieg, Krieg bringt Armut, Armut macht Demut, Demut macht wieder Frieden.

    Johann Geiler von Kayserberg

  14. Eine Wahrheit in böser Absicht berichtet, schlägt alle Lügen, die man erfinden kann

    William Blake

  15. Einem schlechten Menschen einen Gefallen zu erweisen, ist genauso gefährlich, wie einen guten zu kränken

    Titus Maccius Plautus

  16. Sowie man etwas gutes tun will, kann man sicher sein, Feinde zu finden.

    Voltaire

  17. Im Paradiese selber träfe man wohl einen an, den man nicht leiden kann.

    Conrad Ferdinand Meyer

  18. Die Familie ist die älteste aller Gemeinschaften und die einzige natürliche

    Jean-Jacques Rousseau

  19. Das Steckenpferd ist das einzige Pferd, das über jeden Abgrund trägt.

    Christian Friedrich Hebbel

  20. Das Beste, was der Mensch für einen anderen tun kann, ist doch immer das, was er für ihn ist.

    Adalbert Stifter