Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 26
Der Ehestand ist eine gefährliche Krankheit. Meiner Meinung nach sollte man lieber zur Flasche greifen.
— Marie Marquise de Sévigné
Uns selbst anzulügen ist tiefer in uns drin als andere anzulügen
— Fjodor M. Dostojewski
Hüte dich vor gezuckerten Zungen und gepfefferten Herzen.
— Julius Wilhelm Zincgref
Hass ist so ausdauernd und so hartnäckig, dass eine Versöhnung auf dem Sterbelager eines Kranken das sicherste Zeichen des Todes ist.
— Jean de la Bruyère
Die meisten Künste erfordern langes Studium. Aber die nützlichste von allen Künsten, die Kunst, Menschen eine Freude zu machen, setzt nichts voraus als den Wunsch.
— Philip Chesterfield
Wer die Opfer nicht schreien hören, nicht zucken sehen kann, dem es aber, sobald er außer Seh- und Hörweite ist, gleichgültig ist, dass es schreit und zuckt - der hat wohl Nerven, aber - Herz hat er n …
— Bertha Freifrau von Suttner
Die Tugend der Eltern ist eine kostbare Mitgift.
— Horaz
Mancher ist einem trotz seines Verdienstes zuwider, und mancher trotz seiner Fehler angenehm.
— François de la Rochefoucauld
Die Menschen zu Freiheit zu bringen, das heißt, sie zum Miteinanderreden zu bringen.
— Karl Theodor Jaspers
Sprich zu den Menschen über sie selbst, und sie werden dir stundenlang zuhören.
— Benjamin Disraeli
Wie oft wäscht nicht eine Hand die andere und beide bleiben schmutzig.
— Joseph Unger
So schadet der böse Rat demselben, der ihn gegeben hat; denn wer einem andern Fallstrick legt, sich selber darin zu fangen pflegt
— Georg Rollenhagen
Keinen verderben zu lassen, auch nicht sich selber, jeden mit Glück erfüllen, auch sich. Das ist gut.
— Bertolt Brecht
Die erste und schlimmste aller Betrügereien ist der Selbstbetrug. Daneben wiegen alle anderen Sünden leicht.
— Philip James Bailey
Vielleicht stände es besser um die Welt, wenn die Menschen Maulkörbe und die Hunde Gesetze bekämen!
— George Bernard Shaw
Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt.
— Nicolaus Machiavelli
Wahrheit ist das Sprechen einer vertrauten Seele zu einer vertrauten Seele.
— Carl Friedrich Paul Ernst
An der Rede erkenne ich Toren, den Esel an den Ohren
— Bernhard Freidank
Angst erfasst des Diebes Gemüt, wenn er die Leute flüstern sieht.
— Bernhard Freidank
Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, dass man Anstoß erregt.
— Vincent van Gogh