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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 26

  1. Hüte dich vor gezuckerten Zungen und gepfefferten Herzen.

    Julius Wilhelm Zincgref

  2. Gewisse Ehen halten nur in der Weise zusammen wie ineinander verbissene Tiere

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  3. Eine Diskussion ist unmöglich mit jemandem, der vorgibt, die Wahrheit nicht zu suchen, sondern schon zu besitzen.

    Romain Rolland

  4. Ich begehe nie den Fehler, mich mit Menschen zu streiten, deren Ansichten ich nicht achte.

    Edward Gibbon

  5. Nur der Mensch, der wahrhaft mit sich selbst ist, vermag es auch gegen andere zu sein.

    Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau

  6. Wie oft wäscht nicht eine Hand die andere und beide bleiben schmutzig.

    Joseph Unger

  7. An Sittensprüchen hat der Arge sein Vergnügen, nicht um danach zu tun, doch um damit zu trügen.

    Friedrich Rückert

  8. Sowie man etwas gutes tun will, kann man sicher sein, Feinde zu finden.

    Voltaire

  9. Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt.

    Nicolaus Machiavelli

  10. Jede Wirtschft beruht auf dem Kreditsystem, der irrtümlichen Annahme, der andere werde gepumptes Geld zurück zahlen

    Kurt Tucholsky

  11. Selbstvertrauen ist die Quelle des Vertrauens zu anderen.

    François de la Rochefoucauld

  12. So schadet der böse Rat demselben, der ihn gegeben hat; denn wer einem andern Fallstrick legt, sich selber darin zu fangen pflegt

    Georg Rollenhagen

  13. Den besten Rat bekommt man nicht selten von den schlechtesten Menschen, weil sie von ihren eigenen Absichten ausgehen.

    Philip James Bailey

  14. Vielleicht stände es besser um die Welt, wenn die Menschen Maulkörbe und die Hunde Gesetze bekämen!

    George Bernard Shaw

  15. Die erste und schlimmste aller Betrügereien ist der Selbstbetrug. Daneben wiegen alle anderen Sünden leicht.

    Philip James Bailey

  16. Der Ehestand ist eine gefährliche Krankheit. Meiner Meinung nach sollte man lieber zur Flasche greifen.

    Marie Marquise de Sévigné

  17. Wer die Opfer nicht schreien hören, nicht zucken sehen kann, dem es aber, sobald er außer Seh- und Hörweite ist, gleichgültig ist, dass es schreit und zuckt - der hat wohl Nerven, aber - Herz hat er n …

    Bertha Freifrau von Suttner

  18. Sprich zu den Menschen über sie selbst, und sie werden dir stundenlang zuhören.

    Benjamin Disraeli

  19. An der Rede erkenne ich Toren, den Esel an den Ohren

    Bernhard Freidank

  20. Keinen verderben zu lassen, auch nicht sich selber, jeden mit Glück erfüllen, auch sich. Das ist gut.

    Bertolt Brecht