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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 26

  1. Der Ehestand ist eine gefährliche Krankheit. Meiner Meinung nach sollte man lieber zur Flasche greifen.

    — Marie Marquise de Sévigné

  2. Uns selbst anzulügen ist tiefer in uns drin als andere anzulügen

    — Fjodor M. Dostojewski

  3. Hüte dich vor gezuckerten Zungen und gepfefferten Herzen.

    — Julius Wilhelm Zincgref

  4. Hass ist so ausdauernd und so hartnäckig, dass eine Versöhnung auf dem Sterbelager eines Kranken das sicherste Zeichen des Todes ist.

    — Jean de la Bruyère

  5. Die meisten Künste erfordern langes Studium. Aber die nützlichste von allen Künsten, die Kunst, Menschen eine Freude zu machen, setzt nichts voraus als den Wunsch.

    — Philip Chesterfield

  6. Wer die Opfer nicht schreien hören, nicht zucken sehen kann, dem es aber, sobald er außer Seh- und Hörweite ist, gleichgültig ist, dass es schreit und zuckt - der hat wohl Nerven, aber - Herz hat er n …

    — Bertha Freifrau von Suttner

  7. Die Tugend der Eltern ist eine kostbare Mitgift.

    — Horaz

  8. Mancher ist einem trotz seines Verdienstes zuwider, und mancher trotz seiner Fehler angenehm.

    — François de la Rochefoucauld

  9. Die Menschen zu Freiheit zu bringen, das heißt, sie zum Miteinanderreden zu bringen.

    — Karl Theodor Jaspers

  10. Sprich zu den Menschen über sie selbst, und sie werden dir stundenlang zuhören.

    — Benjamin Disraeli

  11. Wie oft wäscht nicht eine Hand die andere und beide bleiben schmutzig.

    — Joseph Unger

  12. So schadet der böse Rat demselben, der ihn gegeben hat; denn wer einem andern Fallstrick legt, sich selber darin zu fangen pflegt

    — Georg Rollenhagen

  13. Keinen verderben zu lassen, auch nicht sich selber, jeden mit Glück erfüllen, auch sich. Das ist gut.

    — Bertolt Brecht

  14. Die erste und schlimmste aller Betrügereien ist der Selbstbetrug. Daneben wiegen alle anderen Sünden leicht.

    — Philip James Bailey

  15. Vielleicht stände es besser um die Welt, wenn die Menschen Maulkörbe und die Hunde Gesetze bekämen!

    — George Bernard Shaw

  16. Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt.

    — Nicolaus Machiavelli

  17. Wahrheit ist das Sprechen einer vertrauten Seele zu einer vertrauten Seele.

    — Carl Friedrich Paul Ernst

  18. An der Rede erkenne ich Toren, den Esel an den Ohren

    — Bernhard Freidank

  19. Angst erfasst des Diebes Gemüt, wenn er die Leute flüstern sieht.

    — Bernhard Freidank

  20. Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, dass man Anstoß erregt.

    — Vincent van Gogh