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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 27

  1. Wahrheit ist das Sprechen einer vertrauten Seele zu einer vertrauten Seele.

    Carl Friedrich Paul Ernst

  2. Ich zieh' es vor zu schweigen bei Dingen, wo mir das Verständnis fehlt.

    Sophokles

  3. Am Baume des Schweigens hängt seine Frucht, der Friede

    Arthur Schopenhauer

  4. Wie oft wäscht nicht eine Hand die andere und beide bleiben schmutzig.

    Joseph Unger

  5. Beredsamkeit ist die Kunst, die Dinge so auszudrücken, dass die, zu denen wir sprechen, mit Vergnügen zuhören.

    Blaise Pascal

  6. Der Ehestand ist eine gefährliche Krankheit. Meiner Meinung nach sollte man lieber zur Flasche greifen.

    Marie Marquise de Sévigné

  7. Es ist immer etwas für einen Esel, durch das Weitergeben eines Gerüchtes auch einmal interessant zu werden und sich selber so vorzukommen.

    Wilhelm Raabe

  8. Sprich zu den Menschen über sie selbst, und sie werden dir stundenlang zuhören.

    Benjamin Disraeli

  9. Wenn zwei Kleinliche sich paaren, mög' die andern Gott bewahren. Knausern beide im Verein, wird es unerträglich sein.

    Otto Julius Bierbaum

  10. Eine Beziehung entsteht nur dann, wenn das Denken sie herstellt.

    Simone Weil

  11. Bewunderung besteht aus Überraschung in Begleitung von etwas Vergnügen und einem Gefühle der Zustimmung.

    Charles Robert Darwin

  12. Belaste dich nicht mit Hass. Er ist eine schwerere Bürde, als du denkst.

    Marie Marquise de Sévigné

  13. Angst erfasst des Diebes Gemüt, wenn er die Leute flüstern sieht.

    Bernhard Freidank

  14. Wer imponiert? Nur welcher ruhig seinen Weg geht.

    Wilhelm Raabe

  15. Wie wenige Menschen, auch die tapfersten, haben jemals den Mut, klar einzugestehen, ihre Anschauung von gestern sei Irrtum und Unsinn gewesen.

    Stefan Zweig

  16. Die Eifersucht stirbt viel später als die Liebe.

    Herbert George Wells

  17. Jede Wirtschft beruht auf dem Kreditsystem, der irrtümlichen Annahme, der andere werde gepumptes Geld zurück zahlen

    Kurt Tucholsky

  18. Alle Klüfte, die zwischen Menschen entstehen können, kommen von der Unaufrichtigkeit zwischen ihnen

    Anton Wildgans

  19. Ein Mensch, der den Frieden in sich trägt, verbreitet mehr Segen als einer, der eine große Gelehrsamkeit besitzt.

    Thomas à Kempis

  20. Das öffentliche Wohl besteht aus dem Glück jedes einzelnen.

    Albert Camus