Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 27
Wie oft wäscht nicht eine Hand die andere und beide bleiben schmutzig.
— Joseph Unger
Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt.
— Nicolaus Machiavelli
Den besten Rat bekommt man nicht selten von den schlechtesten Menschen, weil sie von ihren eigenen Absichten ausgehen.
— Philip James Bailey
Die erste und schlimmste aller Betrügereien ist der Selbstbetrug. Daneben wiegen alle anderen Sünden leicht.
— Philip James Bailey
Der Ehestand ist eine gefährliche Krankheit. Meiner Meinung nach sollte man lieber zur Flasche greifen.
— Marie Marquise de Sévigné
Wer die Opfer nicht schreien hören, nicht zucken sehen kann, dem es aber, sobald er außer Seh- und Hörweite ist, gleichgültig ist, dass es schreit und zuckt - der hat wohl Nerven, aber - Herz hat er n …
— Bertha Freifrau von Suttner
Hass ist so ausdauernd und so hartnäckig, dass eine Versöhnung auf dem Sterbelager eines Kranken das sicherste Zeichen des Todes ist.
— Jean de la Bruyère
Keinen verderben zu lassen, auch nicht sich selber, jeden mit Glück erfüllen, auch sich. Das ist gut.
— Bertolt Brecht
Wahrheit ist das Sprechen einer vertrauten Seele zu einer vertrauten Seele.
— Carl Friedrich Paul Ernst
Ein freundlicher Blick durchdringt die Düsternis wie ein Sonnenstrahl
— Albert Schweitzer
Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, dass man Anstoß erregt.
— Vincent van Gogh
Hüte dich vor gezuckerten Zungen und gepfefferten Herzen.
— Julius Wilhelm Zincgref
Die Tugend der Eltern ist eine kostbare Mitgift.
— Horaz
Unrecht ertragen ist vielleicht eine noch verwerflichere Eigenschaft als Unrecht zufügen.
— Prentice Mulford
Die beste Methode, einen Narren von seinem Irrtum zu überzeugen, besteht darin, ihn seine Dummheiten ausführen zu lassen.
— Joseph Billings
Geld kann dir nur Jener geben, der es hat. Anders verhält es sich mit dem Ehrenwort.
— Eleonore van der Straten-Sternberg
Wenige Leute haben Mut genug, unangenehme Ratschläge zu geben
— Christina I. von Schweden
Das Steckenpferd ist das einzige Pferd, das über jeden Abgrund trägt.
— Christian Friedrich Hebbel
Das Beste, was der Mensch für einen anderen tun kann, ist doch immer das, was er für ihn ist.
— Adalbert Stifter
Du verminderst deine Kraft zum Guten durch: Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit, Abhängigkeit, Unrast, Zerfahrenheit, Sorge, Neid oder Hass.
— Prentice Mulford