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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 79

  1. Manchen Menschen fehlen nur einige Laster, um vollkommen zu sein.

    Marie Marquise de Sévigné

  2. So ist's nun mal auf dieser Welt, und ich find's gar nicht gut: Die kleinen Diebe hängt man, vor den großen zieht man den Hut.

  3. Ein echter Idealist vergisst niemals die Wirklichkeit des Lebens.

    Eduard Beneš

  4. Sparsamkeit ist der Stein der Weisen.

    Thomas Fuller

  5. Wenn die Menschen nicht danach sind, oben und unten, hilft die Verfassung nicht, und wäre sie vom Himmel gefallen.

    Adolph Kolping

  6. Mit der Logik allein ist die menschliche Natur nicht zu besiegen. Die Logik sieht drei Möglichkeiten, dabei gibt es ihrer eine Million

    Fjodor M. Dostojewski

  7. Siehe zunächst in jedwedem das Gute. So wirst du belohnt, wie die Biene, die ihre Wabe aus dem Süßesten baut.

    Johann Christoph Friedrich Haug

  8. Wie sich der Teil zum Ganzen verhält, so die Ordnung des Teils zur Ordnung des Ganzen.

    Dante Alighieri

  9. Denn wenn dein Buckel deinen Freund nicht kränkt, mußt du auch dessen Warzen übersehen, da, wer um Nachsicht bittet, sie auch üben soll.

    Horaz

  10. Wo etwas Dummes gesagt wird, da wird es hell in den Menschenherzen

    Voltaire

  11. Wer ohne Beil los zieht, dem kann im Walde nicht wohl sein

    Gottfried Keller

  12. Echter Idealismus besteht nicht in der Jagd nach augenblicklicher Verwirklichung dessen, was vielleicht eine Chimäre oder Illusion sein könnte, sondern im täglichen, unermüdlichen, beständigen Kampf u …

    Eduard Beneš

  13. Wie es selten Komplimente gibt ohne Lüge, so finden sich auch selten Grobheiten ohne alle Wahrheit.

    Karl Marx

  14. Die Menschen begehen den Fehler, dass sie ihren Hoffnungen keine Grenzen zu setzen wissen. Sie bauen auf sie, ohne sich nach den eigenen Kräften zu richten, und rennen so ins Verderben.

    Nicolaus Machiavelli

  15. Aller Fortschritt beruht auf dem allgemeinen inneren Wunsch eines jeden Organismus, über sein Einkommen hinaus zu leben.

    Samuel Butler

  16. Es ist sonderbar, dass der Mensch sich nicht vor sich selbst fürchtet.

    Friedrich von Schlegel

  17. Zügellosigkeit hat zur natürlichen Folge Erschlaffung, Missbrauch der Freiheit den Verlust derselben.

    Friedrich von Schlegel

  18. Es lässt der innere Drang des Herzens nicht der Klugheit Raum.

    Friedrich Schleiermacher

  19. Wo sich Männer finden, die für Ehr' und Recht mutig sich verbinden, weilt ein frei Geschlecht.

    Max von Schenkendorf

  20. Die Jugend ist außerordentlich gut gegen mich, und ich erkenne es mit größter Dankbarkeit an. Manchmal komme ich mir aber doch vor wie der uralte Papagei, den niemand mehr verstand, weil er eine t …

    Marie von Ebner-Eschenbach