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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 80

  1. Man muß nicht reicher erscheinen wollen, als man ist.

    Gotthold Ephraim Lessing

  2. Der Reiz des häuslichen Lebens ist das beste Gegengift gegen schlechte Sitten.

    Jean-Jacques Rousseau

  3. Taste aber nur einer das Eigentum an, und der Mensch mit seinen Leidenschaften wird sogleich da sein

    Johann Wolfgang von Goethe

  4. Häufig führen sogar schlechte Ratschläge besser zum Erfolg als gute, da das Schicksal das meiste nach Laune fügt.

    Sallust

  5. Was des Menschen Herzenswunsch ist dazu läßt er sich gern befehligen.

    Joseph Victor von Scheffel

  6. Man kann beobachten, dass eines jeden Menschen Sehnsucht nach derjenigen Gegend reist, in welcher er das meiste und kräftigste Licht und die sattesten Farben wahrgenommen hat.

    Carl Spitteler

  7. Vertraue dir nur selbst, wenn andere an dir zweifeln, aber nimm ihnen ihren Zweifel nicht übel.

    Rudyard Kipling

  8. Wer der Masse nachläuft, verspürt ihren Atem bald im Nacken

    Henry de Montherlant

  9. Was man von der Mutter hat, das sitzt fest und läßt sich nicht ausreden.

    Wilhelm Raabe

  10. Der herbste Tadel lässt sich ertragen, wenn man fühlt, dass derjenige, der tadelt, lieber loben würde.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  11. Die menschliche Gesellschaft gleicht einem Gewölbe, das zusammenstürzen müsste, wenn sich nicht die einzelnen Steine gegenseitig stützen würden.

  12. Es ist nicht die einfache Kreatur, die der Hilfe bedarf, sondern das Genie.

    Eleonora Duse

  13. Wir lernen die Menschen nicht kennen, wenn sie zu uns kommen, wir müssen zu ihnen gehen, um zu erfahren, wie es mit ihnen steht.

    Johann Wolfgang von Goethe

  14. Gewohnheit tut mehr als Gesetze.

    Johann Gottfried Herder

  15. Die Eheherrn sollten künftig die Trauringe statt auf dem Finger in der Nase tragen, zum Zeichen, dass sie doch an der Nase geführt werden.

    Christian Dietrich Grabbe

  16. Wie oft in der Gesellschaft, die sich für so recht gebildet und interessant hielt, bei all dem Gerede und Feintun, seufzte ich innerlich: "Wenn doch nur ein Hund da wäre!"

    Friedrich Vischer

  17. Ein großes Reich und kleine Geister passen nicht zueinander

    Edmund Burke

  18. Den Tadel der Menschen nahm ich solange gerne an, bis ich einmal darauf achtete, wen sie lobten.

    Walter Rathenau

  19. Es ist unmöglich, jemandem ein Ärgernis zu geben, wenn er es nicht nehmen will.

    Friedrich von Schlegel

  20. Wir wollen nicht ernstlich das Glück derer, denen wir nur Ratschläge spenden.

    Marquis de Vauvenargues