Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 8
Jede Generation lacht über alte Moden und Gebräuche und folgt doch gläubig den neuen.
— Henry David Thoreau
Wenn die Guten nicht kämpfen, werden die Schlechten siegen
— Platon
Man kann sich wohl in einer Idee irren, man kann sich aber nicht mit dem Herzen irren.
— Fjodor M. Dostojewski
Diejenigen, die in dieser Welt durchkommen, sind die, die sich erheben und Ausschau halten nach den Verhältnissen, die sie benötigen. Und wenn sie sie nicht finden, stellen sie diese eben her.
— George Bernard Shaw
Jeder Mensch hat die Chance, mindestens einen Teil der Welt zu verbessern, nämlich sich selbst.
— Paul de Lagarde
Es ist viel einfacher, Kritik zu üben, als etwas anzuerkennen
— Benjamin Disraeli
Milde erreicht mehr als Heftigkeit.
— Jean de La Fontaine
Habe nie Angst davor, in der Minderheit zu sein. Wenn das Recht bei der Minderheit liegt, wird die Minderheit eines Tages die Mehrheit sein.
— William Jennings Bryan
Die größte Kunst, die man im Leben lernen muss, ist die Wiedergutmachung von Irrtümern. Eines der Mittel ist, sie einzugestehen.
— Herman Melville
Das Übel liegt doch nicht darin, dass wir die Feinde hassen, von denen wir nur wenige haben, sondern darin, dass wir unsere Nächsten nicht genügend lieben, von denen wir so viele haben wie Sand am Mee …
— Anton Tschechow
Die Gerechtigkeit ist das Recht des Schwächeren.
— Joseph Joubert
Zu allen Zeiten haben die Kleinen für die Dummheit der Grossen büßen müssen.
— Jean de La Fontaine
Die Fehler erkennt ein Fremder sofort, die Vorzüge erst sehr viel später.
— Romain Rolland
Viele verlieren den Verstand deshalb nicht, weil sie keinen haben.
— Baltasar Gracián y Morales
Während die Menschen ihre Pflichten lässig erfüllen, machen sie sich einen Verdienst oder besser einen Ruhm daraus, Dinge mit Eifer und Hingabe zu tun, die sie nichts angehen und weder ihrem Stand …
— Jean de la Bruyère
Jemanden vergessen wollen heißt, an ihn denken.
— Jean de la Bruyère
Jedoch ist Neid zu empfinden, menschlich; Schadenfreude zu genießen, teuflisch.
— Arthur Schopenhauer
Der Umgang mit einem Egoisten ist darum so verderblich, weil die Notwehr uns allmählich zwingt, in seine Fehler zu verfallen.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Verachtung ist die subtilste Form der Rache.
— Baltasar Gracián y Morales
Es gehört viel Kraft dazu, Gefühle zu zeigen, die ins Lächerliche gezogen werden können.
— Germaine Madame de Stael