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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 8

  1. Wenn die Guten nicht kämpfen, werden die Schlechten siegen

    Platon

  2. Alte haben gewöhnlich vergessen, dass sie jung gewesen sind, oder sie vergessen, dass sie alt sind, und Junge begreifen nie, dass sie alt werden können.

    Kurt Tucholsky

  3. Die Gerechtigkeit ist das Recht des Schwächeren.

    Joseph Joubert

  4. Jede Generation lacht über alte Moden und Gebräuche und folgt doch gläubig den neuen.

    Henry David Thoreau

  5. Das Übel liegt doch nicht darin, dass wir die Feinde hassen, von denen wir nur wenige haben, sondern darin, dass wir unsere Nächsten nicht genügend lieben, von denen wir so viele haben wie Sand am Mee …

    Anton Tschechow

  6. Zu allen Zeiten haben die Kleinen für die Dummheit der Grossen büßen müssen.

    Jean de La Fontaine

  7. Man kann sich wohl in einer Idee irren, man kann sich aber nicht mit dem Herzen irren.

    Fjodor M. Dostojewski

  8. Es ist viel einfacher, Kritik zu üben, als etwas anzuerkennen

    Benjamin Disraeli

  9. Die größte Kunst, die man im Leben lernen muss, ist die Wiedergutmachung von Irrtümern. Eines der Mittel ist, sie einzugestehen.

    Herman Melville

  10. Habe nie Angst davor, in der Minderheit zu sein. Wenn das Recht bei der Minderheit liegt, wird die Minderheit eines Tages die Mehrheit sein.

    William Jennings Bryan

  11. Milde erreicht mehr als Heftigkeit.

    Jean de La Fontaine

  12. Jeder Mensch hat die Chance, mindestens einen Teil der Welt zu verbessern, nämlich sich selbst.

    Paul de Lagarde

  13. Jedesmal, wenn Du Ärger und Grimm spürst, hüte Dich vor dem Umgang mit anderen, besonders mit Leuten, die von Dir abhängen.

    Leo Tolstoi

  14. Man kann ohne Liebe Holz hacken, Ziegel formen, Eisen schmieden. Aber mit Menschen kann man nicht ohne Liebe umgehen.

    Leo Tolstoi

  15. Der Umgang mit einem Egoisten ist darum so verderblich, weil die Notwehr uns allmählich zwingt, in seine Fehler zu verfallen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  16. Gewisse Dinge untersucht man nicht: man fürchtet zu sehr, das Richtige zu finden.

    Otto Weiss

  17. Viele verlieren den Verstand deshalb nicht, weil sie keinen haben.

    Baltasar Gracián y Morales

  18. Verachtung ist die subtilste Form der Rache.

    Baltasar Gracián y Morales

  19. Jemanden vergessen wollen heißt, an ihn denken.

    Jean de la Bruyère

  20. Es gehört viel Kraft dazu, Gefühle zu zeigen, die ins Lächerliche gezogen werden können.

    Germaine Madame de Stael