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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 55

  1. Die Menschen, bei denen Verstand und Gemüt sich die Waage halten, gelangen spät zur Reife.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  2. Es muß Herzen geben, welche die Tiefe unseres Wissens kennen und auf uns schwören, selbst wenn die ganze Welt uns verläßt.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  3. Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.

    George Bernard Shaw

  4. Klatschen heißt anderer Leute Sünden beichten.

    Wilhelm Busch

  5. Der Mensch muß das Recht suchen und das Glück kommen lassen

    Johann Heinrich Pestalozzi

  6. Hass ist Unlust, verbunden mit der Idee einer äußeren Sache.

    Baruch de Spinoza

  7. Dass Weisheit nach der Anmut strebt, hat man auf Erden oft erlebt, doch dass die Anmut gern ihr Ohr der Weisheit leiht, kommt seltner vor.

    Friedrich von Bodenstedt

  8. Der Geizhals tut niemandenm etwas Gutes, aber behandelt sich selbst am schlechtesten

    Publius Syrus

  9. Nichts bedarf so sehr der Reform wie die Gewohnheit der Mitmenschen.

    Mark Twain

  10. Der Einklang ist bei der Diskussion etwas ganz Unerwünschtes.

    Michel de Montaigne

  11. Der Friede ist stets nur um Haaresbreite vom Krieg entfernt.

    Carl Hilty

  12. Um in der Gesellschaft Erfolg zu haben, muß man sich viele Dinge beibringen lassen, die man schon kann.

    Charles de Talleyrand

  13. Ost ist Ost, und West ist West, und niemals treffen sich die beiden.

    Rudyard Kipling

  14. Die Verachtung ist ein graues Kleid, grau wie die Schuld. Es wirkt auf die Ferne, auf die große Menge irreführend, weil es die reine Seele verbirgt.

    Paul Keller

  15. Gut auseinandersetzen hilft zum guten Zusammensitzen.

    Emil Gött

  16. Es ist sehr leicht, gute Miene zum bösen Spiel zu machen, das man mit anderen treibt.

    Emil Gött

  17. Die jüngere Generation ist der Pfeil, die ältere der Bogen.

    John Steinbeck

  18. Eines ist so wichtig wie's andere: rechtzeitig zufassen und rechtzeitig loslassen können.

    Nikolaus von Kues

  19. Die einfachen Charaktere, nicht die Zusammengesetzten, sind schwer zu verstehen.

    Hugo von Hofmannsthal

  20. Höflichkeit ist Klugheit. Folglich ist Unhöflichkeit Dummheit. Sich mittels ihrer unnötiger- und mutwilligerweise Feinde machen ist Raserei.

    Arthur Schopenhauer