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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 55

  1. Ost ist Ost, und West ist West, und niemals treffen sich die beiden.

    Rudyard Kipling

  2. Die Verachtung ist ein graues Kleid, grau wie die Schuld. Es wirkt auf die Ferne, auf die große Menge irreführend, weil es die reine Seele verbirgt.

    Paul Keller

  3. Gut auseinandersetzen hilft zum guten Zusammensitzen.

    Emil Gött

  4. Es ist sehr leicht, gute Miene zum bösen Spiel zu machen, das man mit anderen treibt.

    Emil Gött

  5. Die jüngere Generation ist der Pfeil, die ältere der Bogen.

    John Steinbeck

  6. Eines ist so wichtig wie's andere: rechtzeitig zufassen und rechtzeitig loslassen können.

    Nikolaus von Kues

  7. Die einfachen Charaktere, nicht die Zusammengesetzten, sind schwer zu verstehen.

    Hugo von Hofmannsthal

  8. Höflichkeit ist Klugheit. Folglich ist Unhöflichkeit Dummheit. Sich mittels ihrer unnötiger- und mutwilligerweise Feinde machen ist Raserei.

    Arthur Schopenhauer

  9. Gib den Streitenden nach; Nachgeben macht dich zum Sieger.

    Ovid

  10. Es ist unmöglich, der ganzen Welt und seinem eigenen Vater zu gefallen.

    Jean de La Fontaine

  11. Nachsichtiges Lachen ist die grausamste Form der Verachtung.

    Pearl S. Buck

  12. Langweilig ist, wer ein paar alte Gedanken hat, die ihm alle Tage neu einfallen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  13. Je mehr Geist man hat, desto mehr originelle Menschen entdeckt man. Alltägliche Leute finden bei den Menschen keine Unterschiede.

    Blaise Pascal

  14. Übrigens hat man, wenn man es zeitenweis bei den Menschen nicht mehr aushält, die Tiere.

    Friedrich Vischer

  15. Der Hass ist ein aktives Mißvergnügen, der Neid ein passives, deshalb darf man sich nicht wundern, wenn der Neid so schnell in Hass übergeht.

    Johann Wolfgang von Goethe

  16. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es keine größere Unzufriedenheit gibt, als die der Reichen.

    John Steinbeck

  17. Wenn wir uns für die Anderen interessieren, interessieren sie sich für uns.

    Publius Syrus

  18. Wenn die Menschheit nur zum Gemeinen noch lacht, Dann ist's Zeit, dass sich alles verkracht.

    Friedrich Vischer

  19. Misstraue allen, die Opfer von anderen verlangen.

    Else Pannek

  20. Oftmals zieht der Zorn der Sterblichen, schlimmer als Wahnsinn, was das innerste Herz lange verborgen, ans Licht.

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs