Sprüche zum Zusammenleben
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Ost ist Ost, und West ist West, und niemals treffen sich die beiden.
— Rudyard Kipling
Die Verachtung ist ein graues Kleid, grau wie die Schuld. Es wirkt auf die Ferne, auf die große Menge irreführend, weil es die reine Seele verbirgt.
— Paul Keller
Gut auseinandersetzen hilft zum guten Zusammensitzen.
— Emil Gött
Es ist sehr leicht, gute Miene zum bösen Spiel zu machen, das man mit anderen treibt.
— Emil Gött
Die jüngere Generation ist der Pfeil, die ältere der Bogen.
— John Steinbeck
Eines ist so wichtig wie's andere: rechtzeitig zufassen und rechtzeitig loslassen können.
— Nikolaus von Kues
Die einfachen Charaktere, nicht die Zusammengesetzten, sind schwer zu verstehen.
— Hugo von Hofmannsthal
Höflichkeit ist Klugheit. Folglich ist Unhöflichkeit Dummheit. Sich mittels ihrer unnötiger- und mutwilligerweise Feinde machen ist Raserei.
— Arthur Schopenhauer
Gib den Streitenden nach; Nachgeben macht dich zum Sieger.
— Ovid
Es ist unmöglich, der ganzen Welt und seinem eigenen Vater zu gefallen.
— Jean de La Fontaine
Nachsichtiges Lachen ist die grausamste Form der Verachtung.
— Pearl S. Buck
Langweilig ist, wer ein paar alte Gedanken hat, die ihm alle Tage neu einfallen.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Je mehr Geist man hat, desto mehr originelle Menschen entdeckt man. Alltägliche Leute finden bei den Menschen keine Unterschiede.
— Blaise Pascal
Übrigens hat man, wenn man es zeitenweis bei den Menschen nicht mehr aushält, die Tiere.
— Friedrich Vischer
Der Hass ist ein aktives Mißvergnügen, der Neid ein passives, deshalb darf man sich nicht wundern, wenn der Neid so schnell in Hass übergeht.
— Johann Wolfgang von Goethe
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es keine größere Unzufriedenheit gibt, als die der Reichen.
— John Steinbeck
Wenn wir uns für die Anderen interessieren, interessieren sie sich für uns.
— Publius Syrus
Wenn die Menschheit nur zum Gemeinen noch lacht, Dann ist's Zeit, dass sich alles verkracht.
— Friedrich Vischer
Misstraue allen, die Opfer von anderen verlangen.
— Else Pannek
Oftmals zieht der Zorn der Sterblichen, schlimmer als Wahnsinn, was das innerste Herz lange verborgen, ans Licht.
— Christian Friedrich Wilhelm Jacobs