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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 84

  1. Hinter allem menschlichen Leid türmen sich Berge von Unwissenheit, riesige schwarze Wolken falschen Denkens, gespenstische Schwäche des Fleisches.

    — John Knittel

  2. Wir leben in einer Welt, in der ein jeglicher bei weiten mehr auf die Schwächen, Laster und Untugenden des anderen angewiesen ist als auf seine Tugenden.

    — Wilhelm Raabe

  3. So ein ordentlicher Krach macht das Leben pikant.

    — John Knittel

  4. Unter der Jugend wird man gütiger.

    — Alexander Alexandrowitsch Block

  5. Freund, halte die Brust nicht allzu keck den Pfeilen der Feinde offen; denn hast du das Herz auf dem rechten Fleck, so wird es sicher getroffen.

    — Otto Ernst

  6. Bornierten Menschen sollte man nicht widersprechen. Widerspruch ist immerhin ein Zeichen von Anerkennung.

    — Richard von Schaukal

  7. Geben kann man lernen, nehmen muss man können.

    — Richard von Schaukal

  8. Wer sich Respekt verschaffen will, darf sich nur von seiner hässlichsten Seite zeigen.

    — Gustave Flaubert

  9. Das Geheimnis, mit allen Menschen in Frieden zu leben, besteht in der Kunst, jeden seiner Individualität nach zu verstehen

    — Friedrich Ludwig Jahn

  10. Es gibt Leute die unterhalten in ihren Köpfen Fremdenzimmer für die Meinung anderer Leute.

    — Joseph Joubert

  11. Kein Mensch kann einen anderen gerecht tadeln oder verdammen, denn kein Mensch kann einen anderen richtig kennen.

    — Thomas Browne

  12. Die Bedrohung durch den Stärksten bewirkt bei mir, dass ich mich auf die Seite des Schwächeren stelle.

    — Francois René de Chateaubriand

  13. Die menschliche Natur ist schwach, der Einfluss der Umgebung stark.

    — Sir Arthur Conan Doyle

  14. Gewalt fällt wahrhaftig auf den Gewalttätigen zurück, und der Ränkeschmied fällt in die Grube, die er andern gräbt.

    — Sir Arthur Conan Doyle

  15. Wenn man in die mittleren Jahre kommt, kennt man alle Antworten, doch nur höchstselten stellt einem jemand die entsprechenden Fragen!

    — Henri Dunant

  16. Wir sprechen zu viel, aber wir sehen zu wenig.

    — Richard Wagner

  17. Vor dem Sterben ist es gut, wenn der Mensch alleine ist.

    — Reinhold Messner

  18. Wer ist so blödsinnig, dass er die Wahrheit nicht erkennen, wer so neidisch, dass er die erkannte Wahrheit nicht mitteilen möchte?

    — Johann Georg Adam Forster

  19. Kann uns etwas nicht schaden, dürfen wir ruhig die verlachen, die uns davor bewahren wollen.

    — Marquis de Vauvenargues

  20. Selig sind die Rücksichtslosen, denn sie werden das Erdreich besitzen.

    — Peter Hille