Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 84
So ein ordentlicher Krach macht das Leben pikant.
— John Knittel
Unter der Jugend wird man gütiger.
— Alexander Alexandrowitsch Block
Freund, halte die Brust nicht allzu keck den Pfeilen der Feinde offen; denn hast du das Herz auf dem rechten Fleck, so wird es sicher getroffen.
— Otto Ernst
Bornierten Menschen sollte man nicht widersprechen. Widerspruch ist immerhin ein Zeichen von Anerkennung.
— Richard von Schaukal
Geben kann man lernen, nehmen muss man können.
— Richard von Schaukal
Wer sich Respekt verschaffen will, darf sich nur von seiner hässlichsten Seite zeigen.
— Gustave Flaubert
Das Geheimnis, mit allen Menschen in Frieden zu leben, besteht in der Kunst, jeden seiner Individualität nach zu verstehen
— Friedrich Ludwig Jahn
Es gibt Leute die unterhalten in ihren Köpfen Fremdenzimmer für die Meinung anderer Leute.
— Joseph Joubert
Kein Mensch kann einen anderen gerecht tadeln oder verdammen, denn kein Mensch kann einen anderen richtig kennen.
— Thomas Browne
Die Bedrohung durch den Stärksten bewirkt bei mir, dass ich mich auf die Seite des Schwächeren stelle.
— Francois René de Chateaubriand
Die menschliche Natur ist schwach, der Einfluss der Umgebung stark.
— Sir Arthur Conan Doyle
Gewalt fällt wahrhaftig auf den Gewalttätigen zurück, und der Ränkeschmied fällt in die Grube, die er andern gräbt.
— Sir Arthur Conan Doyle
Wenn man in die mittleren Jahre kommt, kennt man alle Antworten, doch nur höchstselten stellt einem jemand die entsprechenden Fragen!
— Henri Dunant
Wir sprechen zu viel, aber wir sehen zu wenig.
— Richard Wagner
Vor dem Sterben ist es gut, wenn der Mensch alleine ist.
— Reinhold Messner
Wer ist so blödsinnig, dass er die Wahrheit nicht erkennen, wer so neidisch, dass er die erkannte Wahrheit nicht mitteilen möchte?
— Johann Georg Adam Forster
Kann uns etwas nicht schaden, dürfen wir ruhig die verlachen, die uns davor bewahren wollen.
— Marquis de Vauvenargues
Selig sind die Rücksichtslosen, denn sie werden das Erdreich besitzen.
— Peter Hille
Schrecklich sind die Anspruchslosen. Die nichts fordern, gewähren auch nichts.
— Peter Hille
Vorurteil! Das Wort ist nicht übel, wollte nur das Urteil nachkommen.
— Peter Hille