Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 23
Ich weiss recht gut, dass man über die menschliche Natur nie alles wissen kann, was man wissen sollte. Nur auf eines kann man sich verlassen: dass sie immer wieder Überraschungen bereithält.
— William Somerset Maugham
Der lebt nicht, dessen Haupt nicht im Himmel steht, auf dessen Brust nicht die Wolken ruhen, dem die Liebe nicht im Schoße wohnt, und dessen Fuß nicht in der Erde wurzelt.
— Clemens Brentano
Für die Menge ist fast jede Anklage eine Verurteilung.
— Otto Weiss
Ein Mensch ist manchmal wie verwandelt, sobald man menschlich ihn behandelt.
— Wilhelm Busch
Die schönste Antwort auf Verleumdung ist, dass man sie stillschweigend verachtet.
— Johann Jakob Engel
Das Vertrauen gibt dem Gespräch mehr Stoff als der Geist.
— François de la Rochefoucauld
Wir mögen keinem gerne gönnen, dass er was kann, was wir nicht können
— Wilhelm Busch
Die Einsamkeit ist schön, aber der Mensch braucht einen, der ihm immer wieder sagt, dass die Einsamkeit schön ist.
— Honoré de Balzac
Über die Armut braucht man sich nicht zu schämen, es gibt mehr Leute, die sich über ihren Reichtum schämen sollten.
— Johann Nepomuk Nestroy
Es ist besser, für das, was man ist, gehasst zu werden, als für das, was man nicht ist, geliebt zu werden!
— André Gide
Wenn ein Mund spricht, pass auf, was die Augen dazu sagen.
— Otto Weiss
Aber, wenn er dies erfuhr, ging's ihm wider die Natur
— Wilhelm Busch
Die Anpassung ist ein eigenes Lehrfach; der Intelligentere bringt es darin weiter, der Widerstrebende ist ein Problem der Ärzte und Psychologen.
— Bertolt Brecht
Die andere Welt. Es gibt keine andere Welt. Hier oder nirgends ist die ganze Wirklichkeit.
— Ralph Waldo Emerson
Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu etwas.
— Christian Friedrich Hebbel
Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder!
— Bertha Freifrau von Suttner
Der Irrtum ist die tiefste Form der Erfahrung
— Martin Kessel
Der Edle sieht bei einer Gabe auf die Gesinnung des Gebers, nicht auf den Wert der Gabe.
— Plutarch
Der Charakter sitzt nicht im Verstande, sondern im Herzen.
— Johann Georg Jacobi
Des Menschen Herz ist wie Quecksilber, jetzt da, bald anderswo, heute so, morgen anders gesinnt.
— Martin Luther