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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 23

  1. Ich weiss recht gut, dass man über die menschliche Natur nie alles wissen kann, was man wissen sollte. Nur auf eines kann man sich verlassen: dass sie immer wieder Überraschungen bereithält.

    — William Somerset Maugham

  2. Der lebt nicht, dessen Haupt nicht im Himmel steht, auf dessen Brust nicht die Wolken ruhen, dem die Liebe nicht im Schoße wohnt, und dessen Fuß nicht in der Erde wurzelt.

    — Clemens Brentano

  3. Für die Menge ist fast jede Anklage eine Verurteilung.

    — Otto Weiss

  4. Ein Mensch ist manchmal wie verwandelt, sobald man menschlich ihn behandelt.

    — Wilhelm Busch

  5. Die schönste Antwort auf Verleumdung ist, dass man sie stillschweigend verachtet.

    — Johann Jakob Engel

  6. Das Vertrauen gibt dem Gespräch mehr Stoff als der Geist.

    — François de la Rochefoucauld

  7. Wir mögen keinem gerne gönnen, dass er was kann, was wir nicht können

    — Wilhelm Busch

  8. Die Einsamkeit ist schön, aber der Mensch braucht einen, der ihm immer wieder sagt, dass die Einsamkeit schön ist.

    — Honoré de Balzac

  9. Über die Armut braucht man sich nicht zu schämen, es gibt mehr Leute, die sich über ihren Reichtum schämen sollten.

    — Johann Nepomuk Nestroy

  10. Es ist besser, für das, was man ist, gehasst zu werden, als für das, was man nicht ist, geliebt zu werden!

    — André Gide

  11. Wenn ein Mund spricht, pass auf, was die Augen dazu sagen.

    — Otto Weiss

  12. Aber, wenn er dies erfuhr, ging's ihm wider die Natur

    — Wilhelm Busch

  13. Die Anpassung ist ein eigenes Lehrfach; der Intelligentere bringt es darin weiter, der Widerstrebende ist ein Problem der Ärzte und Psychologen.

    — Bertolt Brecht

  14. Die andere Welt. Es gibt keine andere Welt. Hier oder nirgends ist die ganze Wirklichkeit.

    — Ralph Waldo Emerson

  15. Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu etwas.

    — Christian Friedrich Hebbel

  16. Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder!

    — Bertha Freifrau von Suttner

  17. Der Irrtum ist die tiefste Form der Erfahrung

    — Martin Kessel

  18. Der Edle sieht bei einer Gabe auf die Gesinnung des Gebers, nicht auf den Wert der Gabe.

    — Plutarch

  19. Der Charakter sitzt nicht im Verstande, sondern im Herzen.

    — Johann Georg Jacobi

  20. Des Menschen Herz ist wie Quecksilber, jetzt da, bald anderswo, heute so, morgen anders gesinnt.

    — Martin Luther