Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 36
Was sind Staaten anderes als große Räuberbanden, wenn es in ihnen keine Gerechtigkeit gibt.
— Augustinus
Über drei Dinge wird in unseren Tagen zuviel geschrieben und geredet: Über Kunst, Gesundheit und Erziehung. Folge davon, daß wir unkünstlerisch, kränkelnd und ungezogen geworden sind
— Peter Rosegger
Wir werden nicht durch die Erinnerung an unsere Vergangenheit weise, sondern durch die Verantwortung für unsere Zukunft.
— George Bernard Shaw
Ich weiß wohl was ich fliehe, aber nicht was ich suche.
— Michel de Montaigne
Die heutige Jugend ist gräßlich. Sie hat nicht den geringsten Respekt vor gefärbten Haaren.
— Oscar Wilde
Ein Blick der Liebe und ein Wort der Ermunterung erreichen mehr als viele Vorwürfe.
— Don Bosco
Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen fühlen, wenn jemand eine Wahrheit ausspricht.
— Christian Morgenstern
Es ist nicht wenig Zeit, was wir haben, sondern es ist viel, was wir nicht nützen.
— Seneca
Es ist schön mit jemandem schweigen zu können
— Kurt Tucholsky
All unser Übel kommt daher, dass wir nicht allein sein können.
— Arthur Schopenhauer
Es ist stets leichter, Menschen zum Streit zu reizen und ihre Leidenschaften zu erhitzen, als sie zu mäßigen und zum geduldigen Werk des Friedens anzuhalten
— André Gide
Ich meine, es müsste einmal ein sehr großer Schmerz über die Menschen kommen, wenn sie erkennen, dass sie sich nicht geliebt haben, wie sie sich hätten lieben können.
— Christian Morgenstern
Ein einziges Wort, gesprochen mit Überzeugung in voller Aufrichtigkeit und ohne zu schwanken während man Auge in Auge einander gegenüber steht, sagt bei weitem mehr als einige Dutzend Bogen beschriebe …
— Fjodor M. Dostojewski
Behüte uns Gott vor den schlimmsten Menschen, die es gibt, den Korrekten.
— Paul de Lagarde
Arroganz ist das Selbstbewusstsein des Minderwertigkeitskomplexes
— Edmond Rostand
Wer die anderen neben sich klein macht, ist nie groß.
— Johann Gottfried Seume
Was wir am nötigsten brauchen, ist ein Mensch, der uns zwingt, das zu tun, das wir können.
— Ralph Waldo Emerson
Niemand ist zu alt oder ungeschickt, zu krank oder zu arm, dass er nicht andere erfreuen könnte.
— Rainer Haak
Das Wesen der Unmoral ist die Neigung des Menschen, für die eigene Person Ausnahmen zu machen.
— Jane Laura Addams
Jedem sinnlichen Enthusiasmus folgt eine Ausnüchterung, jeder forcierten Zärtlichkeit und Freundschaft: Enttäuschung, Langeweile, Mißverständnisse und Überdruß.
— Bogumil Goltz