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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 36

  1. Was sind Staaten anderes als große Räuberbanden, wenn es in ihnen keine Gerechtigkeit gibt.

    Augustinus

  2. Über drei Dinge wird in unseren Tagen zuviel geschrieben und geredet: Über Kunst, Gesundheit und Erziehung. Folge davon, daß wir unkünstlerisch, kränkelnd und ungezogen geworden sind

    Peter Rosegger

  3. Wir werden nicht durch die Erinnerung an unsere Vergangenheit weise, sondern durch die Verantwortung für unsere Zukunft.

    George Bernard Shaw

  4. Ich weiß wohl was ich fliehe, aber nicht was ich suche.

    Michel de Montaigne

  5. Die heutige Jugend ist gräßlich. Sie hat nicht den geringsten Respekt vor gefärbten Haaren.

    Oscar Wilde

  6. Ein Blick der Liebe und ein Wort der Ermunterung erreichen mehr als viele Vorwürfe.

    Don Bosco

  7. Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen fühlen, wenn jemand eine Wahrheit ausspricht.

    Christian Morgenstern

  8. Es ist nicht wenig Zeit, was wir haben, sondern es ist viel, was wir nicht nützen.

    Seneca

  9. Es ist schön mit jemandem schweigen zu können

    Kurt Tucholsky

  10. All unser Übel kommt daher, dass wir nicht allein sein können.

    Arthur Schopenhauer

  11. Es ist stets leichter, Menschen zum Streit zu reizen und ihre Leidenschaften zu erhitzen, als sie zu mäßigen und zum geduldigen Werk des Friedens anzuhalten

    André Gide

  12. Ich meine, es müsste einmal ein sehr großer Schmerz über die Menschen kommen, wenn sie erkennen, dass sie sich nicht geliebt haben, wie sie sich hätten lieben können.

    Christian Morgenstern

  13. Ein einziges Wort, gesprochen mit Überzeugung in voller Aufrichtigkeit und ohne zu schwanken während man Auge in Auge einander gegenüber steht, sagt bei weitem mehr als einige Dutzend Bogen beschriebe …

    Fjodor M. Dostojewski

  14. Behüte uns Gott vor den schlimmsten Menschen, die es gibt, den Korrekten.

    Paul de Lagarde

  15. Arroganz ist das Selbstbewusstsein des Minderwertigkeitskomplexes

    Edmond Rostand

  16. Wer die anderen neben sich klein macht, ist nie groß.

    Johann Gottfried Seume

  17. Was wir am nötigsten brauchen, ist ein Mensch, der uns zwingt, das zu tun, das wir können.

    Ralph Waldo Emerson

  18. Niemand ist zu alt oder ungeschickt, zu krank oder zu arm, dass er nicht andere erfreuen könnte.

    Rainer Haak

  19. Das Wesen der Unmoral ist die Neigung des Menschen, für die eigene Person Ausnahmen zu machen.

    Jane Laura Addams

  20. Jedem sinnlichen Enthusiasmus folgt eine Ausnüchterung, jeder forcierten Zärtlichkeit und Freundschaft: Enttäuschung, Langeweile, Mißverständnisse und Überdruß.

    Bogumil Goltz