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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 21

  1. Wer sich über Kritik ärgert, gibt zu, dass sie verdient war.

    Tacitus

  2. Wem man alles verziehen hat, mit dem ist man fertig.

    Sigmund Freud

  3. Neid ist die frevlerische Sorge um das Wohl deines Nachbarn

    Ferdinand Lassalle

  4. Dass irgend ein Mensch auf der Erde ohne Vorurteil sein könnte, ist das größte Vorurteil.

    August von Kotzebue

  5. Werde niemand etwas schuldig, doch sei zuvorkommend, als ob alle deine Gläubiger wären!

    Matthias Claudius

  6. Vorurteile und all die Gemeinheiten und Widrigkeiten des Alltags sind notwendig, denn sie werden zu guter Letzt zu irgend etwas Brauchbarem verarbeitet wie der Dünger zu fruchtbarem Humus.

    Anton Tschechow

  7. Alles wird uns heimgezahlt, wenn auch nicht von denen, welchen wir geborgt haben.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  8. Vom physikalischen Standpunkt existiert die Welt unabhängig vom menschlichen Bewusstsein.

    Albert Einstein

  9. Lernen sollst du aus den Fehlern deines Vaters und nicht sie benutzen zur Entschuldigung für deine eigenen.

    George Bernard Shaw

  10. Bevor ihr den Menschen predigt, wie sie sein sollen, zeigt es ihnen an euch selbst.

    Fjodor M. Dostojewski

  11. Ich bin in meiner Jugend mit alten Leuten umgegangen und gehe in meinem Alter mit jungen um. Das ist die Weise, wie der Mensch möglichst behaglich durch die Welt kommen mag.

    Wilhelm Raabe

  12. Nur wenige können diskutieren. Die meisten streiten nur

    Amos Bronson Alcott

  13. Es steht schlimm um einen Menschen, an dem man nicht einen einzigen sympathischen Fehler entdecken kann

    Benjamin Disraeli

  14. Beim Ratgeben sind wir alle weise, aber blind bei eigenen Fehlern.

    Euripides

  15. Man muß den Leuten nur ein bißchen verrückt vorkommen, dann kommt man schon weiter.

    Wilhelm Raabe

  16. Wohl oft fand ich, was Aug' und Herz ergötzte, doch nie, was meine Heimat mir ersetzte.

    Friedrich von Bodenstedt

  17. Tradition heißt nicht, Asche aufzubewahren, sondern die Flamme am Brennen zu halten.

    Jean Jaurès

  18. Gewöhnlich haben die Menschen den guten Willen zu helfen nur bis zu dem Augenblick, da sie es könnten

    Marquis de Vauvenargues

  19. Man ist immer froh, kleine Mängel an geliebten Personen zu finden, um sie nur ohne Verzug verzeihen und sogar mitlieben zu können.

    Gottfried Keller

  20. Unerquicklich ist es, mit Dir zu streiten, wenn Du nur verteidigen willst, was Du bist, was Du warst und immer zu bleiben gedenkst. Was soll ich streiten, wenn ich nicht hoffen kann, Dich zu ände …

    Karl Ferdinand Gutzkow