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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 46

  1. Der Wiener ist ein mit sich' sehr unglücklicher Mensch, der den Wiener hasst, aber ohne den Wiener nicht leben kann.

    Hermann Bahr

  2. Ich habe kein Ehepaar kennengelernt, in dessen Leben es noch nie eine Revolution gegeben hat.

    John Knittel

  3. Wieviele rühmen sich der Tugenden und Gaben, die sich doch nicht erhalten haben.

    Friedrich von Hagedorn

  4. Wenn der Staat missglückte Eheversuche mit Gewalt zusammenhalten will, so hindert er dadurch die Möglichkeit der Ehe selbst, die durch neue, vielleicht glücklichere Versuche befördert werden könnte.

    Friedrich von Schlegel

  5. Leicht muss man sein, mit leichtem Herz und leichten Händen halten und nehmen, halten und lassen!

    Hugo von Hofmannsthal

  6. Man beurteilt einen Menschen nach seinen Feinden ebenso sehr wie nach seinen Freunden

    Joseph Conrad

  7. Nichts ist seltener als wahre Güte. Zumeist wird sie mit Gutmütigkeit oder Gefälligkeit verwechselt

    François de la Rochefoucauld

  8. Vielleicht kommt's nicht so sehr darauf an, was man lieb hat auf dieser Welt. Aber irgend etwas lieb haben, das muss man!

    Katherine Mansfield

  9. Solang die Schwiegermutter lebt, solang, Hausfriede, lebe wohl!

    Juvenal

  10. Das Böse, das man über andere sagt, erzeugt nur Böses

    Nicolas Boileau-Despreaux

  11. Sitze nicht, wo die Spötter sitzen, denn sie sind die elendsten unter allen Kreaturen.

    Matthias Claudius

  12. Nichts macht die Menschen vertrauter und gegen einander gutgesinnter als gemeinschaftliche Verleumdung eines Dritten.

    Jean Paul

  13. Bedenkt, dass Fanatiker gefährlicher sind als Schurken. Einen Besessenen kann man niemals zur Vernunft bringen, einen Schurken wohl.

    Voltaire

  14. Ich gebe Ratschläge immer weiter. Es ist das einzige, was man damit anfangen kann.

    Oscar Wilde

  15. Ich höre jeden gern selbst über sich reden, weil ich dann immer Gutes höre.

    William Penn Adair Rogers

  16. Das Leben ist kurz, aber man hat immer Zeit für Höflichkeit

    Ralph Waldo Emerson

  17. Ob jemand wieder zu Besuch kommt, erkennt man daran, wieviel Schulden er hinterlässt.

    Theodor Fontane

  18. Wahrhaft ungütig sind wir nur gegen Menschen, von denen wir wissen, dass sie uns niemals verloren gehen können.

    Arthur Schnitzler

  19. Wenn du einen Menschen richtig kennen lernen und etwas über sein innerstes Wesen in Erfahrung bringen willst, so mach dir nicht erst die Mühe zu analysieren, wie er spricht, schweigt, weint oder von h …

    Fjodor M. Dostojewski

  20. Tut jeder in seinem Kreis das Beste, wird's bald in der Welt auch besser aussehen.

    Adolph Kolping