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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 46

  1. Neid ist unbedingte Anerkennung.

    Emanuel Wertheimer

  2. Die Tugend des freien Menschen zeigt sich ebenso groß im Vermeiden wie im Überwinden von Gefahren.

    Baruch de Spinoza

  3. Man soll tun, was man kann, einzelne Menschen vom Untergang zu retten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  4. Wenn der Staat missglückte Eheversuche mit Gewalt zusammenhalten will, so hindert er dadurch die Möglichkeit der Ehe selbst, die durch neue, vielleicht glücklichere Versuche befördert werden könnte.

    Friedrich von Schlegel

  5. Schweigen ist eines der am schwierigsten zu widerlegenden Argumente.

    Joseph Billings

  6. Die Freiheit besteht in erster Linie nicht aus Privilegien, sondern aus Pflichten.

    Albert Camus

  7. Mit vernünftiger Überlegung kommt man seinen Feinden gegenüber weiter als mit unverständigen Gewaltstreichen.

    Thukydides

  8. Man beurteilt einen Menschen nach seinen Feinden ebenso sehr wie nach seinen Freunden

    Joseph Conrad

  9. Je vollständiger man ein Individuum lieben oder bilden kann, je mehr Harmonie findet man in der Welt.

    Friedrich von Schlegel

  10. Neiden und beneidet werden ist das meiste tun auf Erden.

    Friedrich von Logau

  11. An sich selbst muss der Mensch in Erfahrung bringen, wie dem anderen zumute ist.

    Wilhelm Raabe

  12. Lebe, sei glücklich und mache andere glücklich.

    Mary Shelley

  13. Die Menschen gebrauchen im allgemeinen nur einen kleinen Teil der Macht, die sie besitzen.

    William James

  14. Nichts ist seltener als wahre Güte. Zumeist wird sie mit Gutmütigkeit oder Gefälligkeit verwechselt

    François de la Rochefoucauld

  15. Die Menschen leben nicht davon, dass sie für sich selbst sorgen, sie leben von der Liebe, die in den Menschen ist.

    Leo Tolstoi

  16. Am Schlimmsten ist eine Lüge, die eine halbe Wahrheit ist. Wenn wir z. B. Menschen in unser Haus bitten, während wir sie hinwünschen, wo der Pfeffer wächst.

    Prentice Mulford

  17. Die Quelle des Fortschritts in der Geschichte ist der einzelne Mensch.

    Paul de Lagarde

  18. Der Neid wetteifert mit der Ungeduld, wenn er die Schadenfreude erwartet.

    Emanuel Wertheimer

  19. Teilnahme ist der goldene Schlüssel, der die Herzen anderer öffnet.

    Samuel Smiles

  20. Vielleicht kommt's nicht so sehr darauf an, was man lieb hat auf dieser Welt. Aber irgend etwas lieb haben, das muss man!

    Katherine Mansfield