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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 58

  1. Wer nach den Sternen reisen will, der sehe sich nicht nach Gesellschaft um.

    Christian Friedrich Hebbel

  2. Wir müssen lernen, den Menschen weniger auf das, was er tut oder läßt, als auf das, was er leidet, anzusehen.

    Dietrich Bonhoeffer

  3. Kennt ihr die Arznei des Beispiels, die Heilkraft der Bewunderung und der seelenstärkenden Achtung?

    Jean Paul

  4. Wenige Dinge auf Erden sind lästiger als die stumme Mahnung, die von einem guten Beispiel ausgeht.

    Mark Twain

  5. Die Vernunft formt den Menschen, das Gefühl leitet ihn.

    Jean-Jacques Rousseau

  6. Der ist in tiefster Seele treu, wer die Heimat liebt wie du.

    Theodor Fontane

  7. Beim Spiel kann man einen Menschen besser kennen lernen, als im Gespräch in einem Jahr.

    Platon

  8. Selbstaufopferung ist das wirkliche Wunder, aus dem alle anderen Wunder entspringen.

    Ralph Waldo Emerson

  9. Das hochfliegende Wort "Freiheit" bedeutet hienieden, fürcht' ich, immer weniger, je mehr man sich's ansieht.

    Wilhelm Busch

  10. Das Lachen verlangt Arglosigkeit, die meisten Menschen lachen aber am häufigsten boshaft

    Fjodor M. Dostojewski

  11. Wenn wir keine Fehler hätten, würden wir nicht mit so großem Vergnügen Fehler bei anderen entdecken.

    François de la Rochefoucauld

  12. Nur der Gehorsam dauert, der freiwillig ist.

    Nicolaus Machiavelli

  13. Ihr Unzufriedenen in der Ehe habt euch eure Leiden selbst zugezogen, weil ihr so unbesonnen, so eilig, so vernunftlos in euerer Wahl waret.

    Abraham a Sancta Clara

  14. Ein Mühlstein und ein Menschen Herz wird stets herumgetrieben: Wo beides nichts zu reiben hat, da wird es selbst zerrieben.

    Friedrich von Bodenstedt

  15. Die zur Wahrheit wandern, wandern allein.

    Christian Morgenstern

  16. Wenn du dir selber eine Freude machen willst, dann denk an die Vorzüge deiner Mitmenschen.

    Mark Aurel

  17. Denn jeder, der sein eigenes Selbst nicht zu regieren weiß, regierte gar zu gern des Nachbars Willen, eigenem stolzen Sinn gemäß

    Johann Wolfgang von Goethe

  18. Man hat nur dann ein Herz, wenn man es hat für andere

    Christian Friedrich Hebbel

  19. Die Zeit heilt Schmerzen und Streitigkeiten, weil der Mensch sich ändert. Weder der Beleidiger noch der Beleidigte bleiben, was sie einmal waren

    Blaise Pascal

  20. Eine selbstbewusste Gesellschaft kann viele Narren ertragen.

    John Steinbeck