Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 58
Wer nach den Sternen reisen will, der sehe sich nicht nach Gesellschaft um.
— Christian Friedrich Hebbel
Wir müssen lernen, den Menschen weniger auf das, was er tut oder läßt, als auf das, was er leidet, anzusehen.
— Dietrich Bonhoeffer
Kennt ihr die Arznei des Beispiels, die Heilkraft der Bewunderung und der seelenstärkenden Achtung?
— Jean Paul
Wenige Dinge auf Erden sind lästiger als die stumme Mahnung, die von einem guten Beispiel ausgeht.
— Mark Twain
Die Vernunft formt den Menschen, das Gefühl leitet ihn.
— Jean-Jacques Rousseau
Der ist in tiefster Seele treu, wer die Heimat liebt wie du.
— Theodor Fontane
Beim Spiel kann man einen Menschen besser kennen lernen, als im Gespräch in einem Jahr.
— Platon
Selbstaufopferung ist das wirkliche Wunder, aus dem alle anderen Wunder entspringen.
— Ralph Waldo Emerson
Das hochfliegende Wort "Freiheit" bedeutet hienieden, fürcht' ich, immer weniger, je mehr man sich's ansieht.
— Wilhelm Busch
Das Lachen verlangt Arglosigkeit, die meisten Menschen lachen aber am häufigsten boshaft
— Fjodor M. Dostojewski
Wenn wir keine Fehler hätten, würden wir nicht mit so großem Vergnügen Fehler bei anderen entdecken.
— François de la Rochefoucauld
Nur der Gehorsam dauert, der freiwillig ist.
— Nicolaus Machiavelli
Ihr Unzufriedenen in der Ehe habt euch eure Leiden selbst zugezogen, weil ihr so unbesonnen, so eilig, so vernunftlos in euerer Wahl waret.
— Abraham a Sancta Clara
Ein Mühlstein und ein Menschen Herz wird stets herumgetrieben: Wo beides nichts zu reiben hat, da wird es selbst zerrieben.
— Friedrich von Bodenstedt
Die zur Wahrheit wandern, wandern allein.
— Christian Morgenstern
Wenn du dir selber eine Freude machen willst, dann denk an die Vorzüge deiner Mitmenschen.
— Mark Aurel
Denn jeder, der sein eigenes Selbst nicht zu regieren weiß, regierte gar zu gern des Nachbars Willen, eigenem stolzen Sinn gemäß
— Johann Wolfgang von Goethe
Man hat nur dann ein Herz, wenn man es hat für andere
— Christian Friedrich Hebbel
Die Zeit heilt Schmerzen und Streitigkeiten, weil der Mensch sich ändert. Weder der Beleidiger noch der Beleidigte bleiben, was sie einmal waren
— Blaise Pascal
Eine selbstbewusste Gesellschaft kann viele Narren ertragen.
— John Steinbeck