Sprüche zum Zusammenleben
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Die Vertrauensseligen der Gegenwart sind die Misstrauischen der Zukunft.
— Otto Weiss
Wer die Menschen in guten Stunden von sich weist, kann sie in bösen Stunden, die doch für jeden einmal kommen, auch nicht an sich ziehen, und wenn er es mit Haken und Ketten versuchte.
— Ernst von Wildenbruch
Staunen ist unfreiwilliges Lob.
— Edward Young
Je mehr Feind, je mehr Glück.
— Julius Wilhelm Zincgref
Straf' muss sein, doch soll Barmherzigkeit vorgehen.
— Julius Wilhelm Zincgref
Man wird immer wieder im Leben auf wahrhaft gütige Menschen stoßen.
— Ferdinand Ebner
Nebenmenschen und Mitmenschen – wir suchen alle den, mit dem wir Mensch sein können. Wir sollen nicht neben, sondern mit den Menschen leben. Oder noch besser ist es, wenn wir einander leben.
— Ferdinand Ebner
Seit Adam waren stets die Dummen in der Mehrheit.
— Casimir Delavigne
Ein jeder sieht, wie glücklich der ist, der dumm geboren und alles glaubt. Ehrgeiz stachelt ihn nicht, und Furcht lässt ihn ruhig, beide gewöhnlich der Same für Kummer und Schmerz.
— Nicolaus Machiavelli
Wer leichtlich glaubt, wird leicht betrogen.
— Georg Rollenhagen
Im Frieden und im Krieg behält Einigkeit den Sieg
— Georg Rollenhagen
Falschheit regiert die ganze Welt.
— Georg Rollenhagen
Nichtstun ist die Weisheit derjenigen, die den Untergang von Narren miterlebt haben.
— George Meredith
Eine Träne zu trocknen ist ehrenvoller, als Ströme von Blut zu vergießen.
— Lord Byron
Rat sucht man, weil man seinen Standpunkt bestätigt haben möchte.
— William Osler
Wer den Menschen vertraut, macht weniger Fehler als derjenige, der ihnen misstraut.
— Camillo Benso Graf von Cavour
Einem anderen gehöre nicht, wer sein eigener Herr sein kann
— Philippus Theophrastus Paracelsus
Der Schmeichler ist dem Herren lieb, doch stiehlt er die Ehr' ihm wie ein Dieb
Der Jungen Lob wird's mehren, wenn sie das Alter ehren; doch große Tugend ist's der Alten, der Jugend was zu gut zu halten.
— Bernhard Freidank
Niemand mag auf lange Zeit große Ehre haben ohne Neid.
— Bernhard Freidank