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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 48

  1. An alle Begierden soll man die Frage stellen: "Was wird mir geschehen, wenn erfüllt wird, was die Begierde sucht? Und was, wenn die Begierde nicht erfüllt wird?"

    Epikur

  2. Kein Mensch hat Geist genug, um niemals langweilig zu sein

    Marquis de Vauvenargues

  3. Die meisten Menschen haben überhaupt gar keine Meinung, viel weniger eine eigene, viel weniger eine geprüfte, viel weniger vernünftige Grundsätze.

    Johann Gottfried Seume

  4. Der Mensch kann sich an vieles gewöhnen, bloß an das nicht, was er haben kann.

    Julian Scharnau

  5. Sind wir normale Menschen, verhalten wir uns zu allen gleich, dann braucht man keine künstlich geschaffene Solidarität.

    Anton Tschechow

  6. Gute Erziehung hat einen schrecklichen Nachteil: Sie schließt einen von vielem aus

    Oscar Wilde

  7. Die Einsamkeit macht uns härter gegen uns und sehnsüchtiger gegen die Menschen, in beidem verbessert sie den Charakter

    Friedrich Nietzsche

  8. Freundlichkeit gegen jedermann ist die erste Lebensregel, die uns manchen Kummer ersparen kann; du kannst selbst gegen die, welche dir nicht gefallen, verbindlich und höflich sein, ohne falsch und …

    Helmuth James Graf von Moltke

  9. Wie sprechen die Menschen mit Menschen? Aneinander vorbei

    Kurt Tucholsky

  10. Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die normalen gebracht haben.

    George Bernard Shaw

  11. Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten!

    Oscar Wilde

  12. Über große Demütigungen trösten wir uns selten - wir vergessen sie.

    Marquis de Vauvenargues

  13. Die größte Nachsicht mit einem Menschen entspringt aus der Verzweiflung an ihm.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  14. Tue was du sollst, komme was da wolle!

    Heinrich Friedrich Karl vom Stein

  15. Lächeln umarmt den Nächsten, die Welt und den Lächelnden.

    Else Pannek

  16. Wer die Wahrheit sagt, wird früher oder später dabei ertappt.

    Oscar Wilde

  17. Von hundert, die von "Menge", von "Herde" reden, gehören neunundneunzig selbst dazu.

    Christian Morgenstern

  18. Der Mensch kennt alle Dinge der Erde, aber den Menschen kennt er nicht.

    Jeremias Gotthelf

  19. Die Heuchelei ist das schwierigste und anstrengendste aller Laster. Man kann ihm, wie dem Ehebruch oder der Fresssucht, nicht nur gelegentlich frönen, es ist eine Aufgabe rund um die Uhr.

    William Somerset Maugham

  20. Der Mensch ist das einzige Tier, das freundschaftlichen Verkehr mit seinen Opfern pflegen kann bis es sie verspeist.

    Samuel Butler