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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 48

  1. Der Mensch kann sich an vieles gewöhnen, bloß an das nicht, was er haben kann.

    — Julian Scharnau

  2. Kein Mensch hat Geist genug, um niemals langweilig zu sein

    — Marquis de Vauvenargues

  3. Hoffen heißt: die Möglichkeit des Guten erwarten.

    — Sören Kierkegaard

  4. Es entmutigt oft den wärmsten Menschenfreund, dass er so vielen Hilfsbedürftigen begegnet, denen nicht zu helfen ist.

    — Marie von Ebner-Eschenbach

  5. Tue das Gute vor dich hin und bekümmere dich nicht, was daraus werden soll

    — Matthias Claudius

  6. Wie sprechen die Menschen mit Menschen? Aneinander vorbei

    — Kurt Tucholsky

  7. Die Einsamkeit macht uns härter gegen uns und sehnsüchtiger gegen die Menschen, in beidem verbessert sie den Charakter

    — Friedrich Nietzsche

  8. Freundlichkeit gegen jedermann ist die erste Lebensregel, die uns manchen Kummer ersparen kann; du kannst selbst gegen die, welche dir nicht gefallen, verbindlich und höflich sein, ohne falsch und …

    — Helmuth James Graf von Moltke

  9. Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die normalen gebracht haben.

    — George Bernard Shaw

  10. Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten!

    — Oscar Wilde

  11. Die größte Nachsicht mit einem Menschen entspringt aus der Verzweiflung an ihm.

    — Marie von Ebner-Eschenbach

  12. Tue was du sollst, komme was da wolle!

    — Heinrich Friedrich Karl vom Stein

  13. Über große Demütigungen trösten wir uns selten - wir vergessen sie.

    — Marquis de Vauvenargues

  14. Das gibt sich, sagen schwache Eltern von den Fehlern ihrer Kinder. Oh nein! Es gibt sich nicht. Es entwickelt sich.

    — Marie von Ebner-Eschenbach

  15. Ehen, aus leidenschaftlicher, blinder Liebe geschlossen, geraten selten.

    — Karl Julius Weber

  16. Wie glücklich viele Menschen wären, wenn sie sich genausowenig um die Angelegenheiten anderer kümmern würden wie um die eigenen

    — Georg Christoph Lichtenberg

  17. Die Schönheit ist wie eine Blume: heut vor dem Busen, morgen vor dem Besen.

    — Abraham a Sancta Clara

  18. Wer die Wahrheit sagt, wird früher oder später dabei ertappt.

    — Oscar Wilde

  19. Nur ausgesprochene Wünsche werden gehört. Und mit Glück erhört. Auf die Erfüllung stummer Wünsche wird man ein Leben lang vergeblich warten.

    — Else Pannek

  20. Wir erschrecken über unsere eigenen Sünden, wenn wir sie an anderen entdecken.

    — Johann Wolfgang von Goethe