Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 48
Wer aufrecht seinen Weg sucht, ist stets seinem Gewissen verantwortlich. Dem dürfen wir unsere Achtung nicht versagen, er mag mit uns oder gegen uns sein.
— Jean de la Bruyère
Gesegnet sei der, der nichts erwartet. Er wird nie enttäuscht werden.
— Alexander Pope
Kein Mensch hat Geist genug, um niemals langweilig zu sein
— Marquis de Vauvenargues
Es entmutigt oft den wärmsten Menschenfreund, dass er so vielen Hilfsbedürftigen begegnet, denen nicht zu helfen ist.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Sind wir normale Menschen, verhalten wir uns zu allen gleich, dann braucht man keine künstlich geschaffene Solidarität.
— Anton Tschechow
Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt. Der andere packt sie kräftig an - und handelt.
— Dante Alighieri
Es ist eine Eigentümlichkeit des menschlichen Charakters, dass man die, die man beleidigt hat, auch noch hasst.
— Tacitus
Tue das Gute vor dich hin und bekümmere dich nicht, was daraus werden soll
— Matthias Claudius
An das Gewissen zu appellieren, geniert den, der es tut, beinahe mehr als den, der gemeint ist.
— Emil Gött
Der Mensch kann sich an vieles gewöhnen, bloß an das nicht, was er haben kann.
— Julian Scharnau
Leih jedem dein Ohr, doch wenigen deine Stimme
— William Shakespeare
Lebensklugheit bedeutet: alle Dinge möglichst wichtig, aber keines völlig ernst zu nehmen.
— Arthur Schnitzler
Hoffen heißt: die Möglichkeit des Guten erwarten.
— Sören Kierkegaard
Jeder Verbrecher sträubt sich, seine Verbrechen einzugestehen. So auch die Gesellschaft.
— Christian Friedrich Hebbel
Die Menschen reisen in fremde Länder und staunen über die Höhe der Berge, die Gewalt der Meereswellen, die Länge der Flüsse, die Weite des Ozeans, das Wandern der Sterne; aber sie gehen ohne Staunen …
— Augustinus
An alle Begierden soll man die Frage stellen: "Was wird mir geschehen, wenn erfüllt wird, was die Begierde sucht? Und was, wenn die Begierde nicht erfüllt wird?"
— Epikur
Die meisten Menschen haben überhaupt gar keine Meinung, viel weniger eine eigene, viel weniger eine geprüfte, viel weniger vernünftige Grundsätze.
— Johann Gottfried Seume
Gute Erziehung hat einen schrecklichen Nachteil: Sie schließt einen von vielem aus
— Oscar Wilde
Die Einsamkeit macht uns härter gegen uns und sehnsüchtiger gegen die Menschen, in beidem verbessert sie den Charakter
— Friedrich Nietzsche
Wie sprechen die Menschen mit Menschen? Aneinander vorbei
— Kurt Tucholsky