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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 104

  1. Wer unter allen Umständen Duldung zeigt, ist entweder ein Dummkopf oder ein Heuchler. Als ersteren können wir ihn nur bemitleiden, als letzterer aber verdient er, dass ihm jeder rechtschaffene Mensch …

    Heinrich Martin

  2. Sei vorsichtig gegen diejenigen, die zu lebhaft mit Worten und Empfindungen spielen; sie suchen dadurch die wahren Vorgänge ihres Innern, ihre Gedanken zu verdecken.

    Heinrich Martin

  3. Nachsicht findet man allein nur bei edlen Seelen, die noch nicht vergessen haben: Ich auch konnte fehlen.

    Heinrich Martin

  4. Wer sich selbst nichts mehr ist, was kann er noch anderen sein? Nur ihr Feind oder Tyrann.

    Heinrich Martin

  5. Verachtung hat es lediglich mit dem Verstande zu tun und dieser ist deshalb um so schneller mit sich einig und fertig.

    Heinrich Martin

  6. Hass frisst sich in selbstquälerischer Weise immer tiefer in das Herz hinein, weil er dort die meisten Widersprüche und in ihnen seine Nahrung findet.

    Heinrich Martin

  7. Nicht durch Deine selbstständigen Meinungen kannst Du zur wahren Geltung gelangen, sondern durch die Handlungen, die aus ihnen hervorgehen.

    Heinrich Martin

  8. Nicht was du sprichst, sondern wie Du es sprichst, also am Akzent des Tones hören wir, wie Deine Seele gestimmt ist.

    Heinrich Martin

  9. Ein Dummkopf findet immer noch einen Dümmeren, der ihn bewundert

    Nicolas Boileau-Despreaux

  10. Auf Kosten des gesunden Menschenverstandes darfst du keine Späße machen

    Nicolas Boileau-Despreaux

  11. Möglichst viele Leiden kraftvoll in Freuden zu verwandeln, das ist das rechte Mitleid.

    Friedrich Lienhard

  12. Erst dann verlieren sich zwei Menschen, wenn sie nicht mehr dem gemeinsamen Ideal Treue halten. Treue zum Ideal – das einigt!

    Friedrich Lienhard

  13. Die beste Reue ist die bessere Tat.

    Friedrich Lienhard

  14. Ich erwarte das Feinste nicht von Organisationen, sondern von jenen stillen, starken, durch Leid gereiften Menschen der gesammelten Glut, in denen die schöpferische Liebe lebt.

    Friedrich Lienhard

  15. Worte der Güte sind Schönheit! Taten der Liebe sind Licht!

    Friedrich Lienhard

  16. Viel Kummer bereitet es meinem Herzen, wenn ich daran denke, was der Mensch aus dem Menschen gemacht hat.

    William Wordsworth

  17. Unser Leben ist arm und taugt nicht viel, wenn wir es bequem haben unter den Menschen.

    Christian Geyer

  18. Wer nicht viel tragen kann, wohltun und viel vergeben, versteht die Weisheit nicht und nicht die Kunst zu leben

    Johann Kaspar Lavater

  19. Du kannst niemanden unterdrücken, ohne selbst unten zu bleiben

    Booker T. Washington

  20. Der beste Mensch ist der, der sich um sich selbst kümmert. Lasst euch von niemanden so tief hinabziehen, dass ihr ihn hasst.

    Booker T. Washington