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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 25

  1. Neid, der spricht und lärmt, ist immer ungeschickt, fürchten muss man den verschwiegenen Neid.

    Antoine de Rivarol

  2. Blase dein Stücklein, aber wolle deinen Takt nicht der ganzen Menschheit aufdrängen

    Wilhelm Raabe

  3. Klatsch ist ein Laster, das keiner für sich beansprucht, das aber jeden erfreut

    Joseph Conrad

  4. Wenn alle Menschen sich immer gegenseitig beistünden, dann bedürfte niemand des Glückes.

    Menander

  5. Der Edle sieht bei einer Gabe auf die Gesinnung des Gebers, nicht auf den Wert der Gabe.

    Plutarch

  6. Das menschliche Herz hat eine fatale Neigung, nur etwas Niederschmetterndes Schicksal zu nennen.

    Albert Camus

  7. Alle Revolutionen haben bisher nur eines bewiesen, nämlich, daß sich vieles ändern läßt, bloß nicht die Menschen

    Karl Marx

  8. Mit Güte kann man jeden Menschen verzaubern.

    Pearl S. Buck

  9. Drei Menschen auf einmal verdirbt Verleumdungsgift: Den, der sie spricht, den, der sie hört, den, so sie trifft.

    Friedrich Rückert

  10. Des Menschen Herz ist wie Quecksilber, jetzt da, bald anderswo, heute so, morgen anders gesinnt.

    Martin Luther

  11. Hinaus! Letzte Worte sind für Narren, die noch nicht genug gesagt haben.

    Karl Marx

  12. Es ist besser, für das, was man ist, gehasst zu werden, als für das, was man nicht ist, geliebt zu werden!

    André Gide

  13. Ein Dutzend verlogener Komplimente ist leichter zu ertragen als ein einziger aufrichtiger Tadel.

    Mark Twain

  14. In seinem Lachen liegt der Schlüssel, mit dem wir den ganzen Menschen entschlüsseln

    Thomas Carlyle

  15. Wie die süßeste Frucht zuweilen eine raue Schale hat, so verbirgt sich oft eine freundliche und herzliche Natur unter einem rauen Äußeren.

    Samuel Smiles

  16. Kleine Wohltaten im rechten Augenblick können für den Empfänger sehr groß sein

    Demokrit

  17. Täten nur Versprechen wohl, hätt' ich eine Scheune voll.

    Bernhard Freidank

  18. Gerechtigkeit ist der Strohhalm des Wehrlosen; Rache des Verletzten.

    Else Pannek

  19. Das ist der Unterschied zwischen Tier und Mensch, dass dieser auch ein Sonntagskleid hat.

    Martin Luther

  20. Aber, wenn er dies erfuhr, ging's ihm wider die Natur

    Wilhelm Busch