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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 25

  1. Wenn wir wollen, dass es in der kleinsten Strohhütte wie in der ganzen Welt besser gehe, so müssen wir das, was wir dazu beitragen können, selbst tun.

    — Johann Heinrich Pestalozzi

  2. Die Menschen schämen sich nicht des Unrechts, das sie tun, sondern dessen, das sie leiden.

    — Giacomo Leopardi

  3. Alle Revolutionen haben bisher nur eines bewiesen, nämlich, daß sich vieles ändern läßt, bloß nicht die Menschen

    — Karl Marx

  4. Wie die süßeste Frucht zuweilen eine raue Schale hat, so verbirgt sich oft eine freundliche und herzliche Natur unter einem rauen Äußeren.

    — Samuel Smiles

  5. Das ist der Unterschied zwischen Tier und Mensch, dass dieser auch ein Sonntagskleid hat.

    — Martin Luther

  6. Mancher denkt sich Abenteuer aus und ganze Romane und dichtet sich das Leben zurecht, um wenigstens auf diese Weise nach Wunsch zu leben.

    — Fjodor M. Dostojewski

  7. Wer mehr als aussergewöhnlichen Respekt verlangt, verdient auch den gewöhnlichen nicht.

    — Johann Gottfried Seume

  8. Hinaus! Letzte Worte sind für Narren, die noch nicht genug gesagt haben.

    — Karl Marx

  9. Es gibt noch keine Kunst, die innerste Gestalt des Herzens im Gesicht zu lesen.

    — William Shakespeare

  10. Mit Güte kann man jeden Menschen verzaubern.

    — Pearl S. Buck

  11. Freundlichkeit ist oft nicht ehrlich gemeint, aber wenn man sie mit ehrlicher Unfreundlichkeit vergleicht, eine erträgliche Alternative

    — Karl-Heinz Karius

  12. Wenn alle Menschen sich immer gegenseitig beistünden, dann bedürfte niemand des Glückes.

    — Menander

  13. Neid ist die ehrlichste Art der Schmeichelei.

    — William Wilkie Collins

  14. Im Gespräch muss man die Gedanken des Partners unterstützen, ihnen Raum und Luft schaffen. Man sollte sie nicht ersticken, bevor man ihnen widerspricht.

    — Friedrich Georg Jünger

  15. Was wir die Wirklichkeit nennen, ist eine bestimmte Beziehung zwischen Empfindungen und Erinnerungen, die uns gleichzeitig umgeben.

    — Marcel Proust

  16. Ein Optimist ist ein Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt, in der Hoffnung, sie mit der Perle, die er darin findet, bezahlen zu können

    — Theodor Fontane

  17. Es gibt keinen Menschen, der nicht die Freiheit liebte, aber der Gerechte fordert sie für alle, der Ungerechte nur für sich.

    — Ludwig Börne

  18. Gewiß ist die Klage über die Einsamkeit Ausdruck einer Sehnsucht, ihr zu entrinnen.

    — Ernst Thälmann

  19. Jeder Narr kann kritisieren, verurteilen, reklamieren - und die meisten Narren tun es auch.

    — Andrew Carnegie

  20. Wie oft wäscht nicht eine Hand die andere und beide bleiben schmutzig.

    — Joseph Unger