Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 25
Neid, der spricht und lärmt, ist immer ungeschickt, fürchten muss man den verschwiegenen Neid.
— Antoine de Rivarol
Blase dein Stücklein, aber wolle deinen Takt nicht der ganzen Menschheit aufdrängen
— Wilhelm Raabe
Klatsch ist ein Laster, das keiner für sich beansprucht, das aber jeden erfreut
— Joseph Conrad
Wenn alle Menschen sich immer gegenseitig beistünden, dann bedürfte niemand des Glückes.
— Menander
Der Edle sieht bei einer Gabe auf die Gesinnung des Gebers, nicht auf den Wert der Gabe.
— Plutarch
Das menschliche Herz hat eine fatale Neigung, nur etwas Niederschmetterndes Schicksal zu nennen.
— Albert Camus
Alle Revolutionen haben bisher nur eines bewiesen, nämlich, daß sich vieles ändern läßt, bloß nicht die Menschen
— Karl Marx
Mit Güte kann man jeden Menschen verzaubern.
— Pearl S. Buck
Drei Menschen auf einmal verdirbt Verleumdungsgift: Den, der sie spricht, den, der sie hört, den, so sie trifft.
— Friedrich Rückert
Des Menschen Herz ist wie Quecksilber, jetzt da, bald anderswo, heute so, morgen anders gesinnt.
— Martin Luther
Hinaus! Letzte Worte sind für Narren, die noch nicht genug gesagt haben.
— Karl Marx
Es ist besser, für das, was man ist, gehasst zu werden, als für das, was man nicht ist, geliebt zu werden!
— André Gide
Ein Dutzend verlogener Komplimente ist leichter zu ertragen als ein einziger aufrichtiger Tadel.
— Mark Twain
In seinem Lachen liegt der Schlüssel, mit dem wir den ganzen Menschen entschlüsseln
— Thomas Carlyle
Wie die süßeste Frucht zuweilen eine raue Schale hat, so verbirgt sich oft eine freundliche und herzliche Natur unter einem rauen Äußeren.
— Samuel Smiles
Kleine Wohltaten im rechten Augenblick können für den Empfänger sehr groß sein
— Demokrit
Täten nur Versprechen wohl, hätt' ich eine Scheune voll.
— Bernhard Freidank
Gerechtigkeit ist der Strohhalm des Wehrlosen; Rache des Verletzten.
— Else Pannek
Das ist der Unterschied zwischen Tier und Mensch, dass dieser auch ein Sonntagskleid hat.
— Martin Luther
Aber, wenn er dies erfuhr, ging's ihm wider die Natur
— Wilhelm Busch