Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 81
Frage dich, wo des Menschen Ruhm beginnt und endet. Und sieh, daß mein Ruhm nur auf meinen Feunden gründet
— William Butler Yeats
Jedermann ist täglich fünf Minuten ein Narr. Es kommt darauf an, die Grenze nicht zu überschreiten.
— Elbert Green Hubbard
Die Menschen sollen Menschen bilden, in dem sie sie als Menschen behandeln.
— Emile Zola
Wenn bei einem Menschen das Herz einmal hart ist, so ist es aus. Was er auch sonst Gutes hat, man kann nicht mehr auf ihn zählen.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Jede Reform, wie notwendig sie auch sein mag, wird von schwachen Geistern so übertrieben werden, daß sie selbst der Reform bedarf.
— Samuel Taylor Coleridge
Man lernt die Menschheit lieben. In den großen Gesellschaften lernt man die Menschen nur hassen.
— Jean-Jacques Rousseau
Wir haben alle Kraft genug, um die Leiden anderer zu ertragen.
— François de la Rochefoucauld
Wie gut wäre es, wenn man die Stimmen, anstatt sie zu zählen, wägen könnte.
— Georg Christoph Lichtenberg
Die Kennworte des Wieners: Wie komm denn i dazu? Es zahlt sich ja net aus! Tun S' Ihnen nix an!
— Arthur Schnitzler
Die eifrigsten Reformer haben lernen müssen, dass sie sich jediglicher Macht berauben, wenn sie den schwerfälligen Massen zu weit voraneilen.
— Woodrow Wilson
In der kalten Ruhe liegt die größte Überlegenheit, liegt das beherrschende Element; sie ist aber nur wenigen Menschen eigen.
— Jeremias Gotthelf
Der Hass ist so gut erlaubt als die Liebe, und ich hege ihn im vollsten Maß gegen die, welche verachten.
— Georg Büchner
Es ist die größte Lust des Lebens, anderen die Last des Lebens zu erleichtern.
— Paul Keller
Es ist die gewöhnlichste und schädlichste Täuschung, dass man sich allzeit für den einzigen hält, der gewisse Dinge bemerkt.
— Jean Paul
Menschen sind schwimmende Töpfe, die sich aneinander stoßen.
— Johann Peter Eckermann
Niemand ist eine Insel, jeder ist Teil des menschlichen Kontinents.
— John Donne
Die Menschen sind so und wollen so sein… Du wirst sie nicht ändern! Sie jammern und klagen und sind an allem nur selber schuld mit ihrer freudlosen Ungeduld.
— Cäsar Flaischlen
Hab ein Wort auch für andre in Sorg' und in Pein und sag, was dich selber so fröhlich lässt sein.
— Cäsar Flaischlen
Wer mit den Menschen auskommen will, darf nicht zu genau hinsehen.
— Otto Flake
Von zwei Narren hält der größere den kleineren für den größeren
— Emil Gött