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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 70

  1. Jeder hat seinen Lieblingsgegner. Ohne ihn wäre unser Glück nicht vollkommen.

    — Le Corbusier

  2. Wahrheitsliebe heißt nicht, die Wahrheit zu sagen, sondern die Absicht, sie mitzuteilen.

    — Samuel Taylor Coleridge

  3. Das echte Gespräch bedeutet: aus dem Ich heraustreten und an die Tür des Du klopfen

    — Albert Camus

  4. Darin besteht das unantastbare Recht vieler: dasjenige zu ernten, was andre gesät haben.

    — Otto Weiss

  5. Man darf sich nicht kränken, wenn uns andere nicht die Wahrheit sagen: denn wir sagen sie uns oft selber nicht

    — François de la Rochefoucauld

  6. Wenn Leute mit mir übereinstimmen, habe ich immer das Gefühl, ich müsse mich irren.

    — Oscar Wilde

  7. Diese Frage ist zu gut, um sie mit einer Antwort zu verderben.

    — Robert Koch

  8. Es gibt nichts Schwereres auf der Welt als offener Freimut und nichts Leichteres als Schmeichelei.

    — Fjodor M. Dostojewski

  9. Für Verschwender ist das Geld rund, für Sparsame flach.

    — Honoré de Balzac

  10. Es gibt Leute, die glauben, alles wäre vernünftig, was man mit einem ernsthaften Gesicht tut.

    — Georg Christoph Lichtenberg

  11. In seiner Kühnheit, alles in Kauf zu nehmen, stürzt sich der Mensch in verbotene Frevel.

    — Horaz

  12. Geh mit Gottes Gnade durch Schatten und Licht an ferne Gestade, zu uns bitte nicht

    — Berthold Auerbach

  13. Indessen ist es bezeichnend für die menschliche Eitelkeit, dass sich jeder einbildet, das ganze All kümmere sich um seine kleinsten Sorgen.

    — Jonathan Swift

  14. Je nun, es ist im Menschenvolk einmal so Brauch, Vor irgend wem im Staub zu liegen auf dem Bauch.

  15. Wer glücklich ist, der ist auch gut, das zeigt auf jedem Schritt sich; Denn wer auf Erden Böses tut, trägt seine Strafe mit sich!

    — Friedrich von Bodenstedt

  16. Nicht immer am besten erfahren ist, wer am ältesten an Jahren ist - und wer am meisten gelitten hat, nicht immer die besten Sitten hat!

    — Friedrich von Bodenstedt

  17. Studiere die Menschen, nicht um sie zu überlisten und auszubeuten, sondern um das Gute in Ihnen aufzuwecken und in Bewegung zu setzen.

    — Gottfried Keller

  18. Ein Narr trifft allemal noch einen größeren an, der ihn nicht genug bewundern kann.

    — Magnus Gottfried Lichtwer

  19. Man darf nur alt werden, um milder zu sein; ich sehe keinen Fehler begehen, den ich nicht auch begangen hätte.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  20. Narren verhalten sich zu Ehemännern wie Sardellen zu Heringen: der Ehemann ist der größte von beiden.

    — William Shakespeare