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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 70

  1. Gerechtigkeit ohne Stärke ist Ohnmacht, Stärke ohne Gerechtigkeit ist Tyrannei.

    Blaise Pascal

  2. Jeder Versuch eines Einzelnen, für sich zu lösen, was alle angeht, muß scheitern.

    Friedrich Dürrenmatt

  3. In Städten glaubt man, es gehöre zum guten Ton, nicht einmal zu wissen, wer in demselben Hause wohnt.

    Adolph Freiherr von Knigge

  4. Das Geheimnis, langweilig zu sein, besteht darin, dass man alles sagt.

    Voltaire

  5. Wie menschlich Menschen sind, zeigt ihr Umgang mit der Muttersprache.

    Friedrich von Schiller

  6. Wir brauchen weniger Menschen, die nur über die Liebe reden, und mehr, die Liebe leben.

    Rainer Haak

  7. In der Welt fährst du am besten, sprichst du stolz zu stolzen Gästen, mit bescheidenen bescheiden, aber wahr und klar mit beiden.

    Anastasius Grün

  8. In unserer Ära der Unbedeutenden wird Satire immer schwieriger. Was sind das für Menschen, die sich heute blamieren!

    Daniel Spitzer

  9. Ein Schmeichler ist ein Freund, der dir unterlegen ist oder vorgibt, es zu sein.

    Aristoteles

  10. Verachtung ist das Gegenteil von Liebe, sie ist eine viel größere Verneinung als der Hass.

    Karl Robert Eduard von Hartmann

  11. Ich liebe die Menschen. Nur die Vorstellung, mit einem von ihnen das Zimmer zu teilen, ist mir unerträglich

    Fjodor M. Dostojewski

  12. Man darf sich nicht kränken, wenn uns andere nicht die Wahrheit sagen: denn wir sagen sie uns oft selber nicht

    François de la Rochefoucauld

  13. Wenn Leute mit mir übereinstimmen, habe ich immer das Gefühl, ich müsse mich irren.

    Oscar Wilde

  14. Diese Frage ist zu gut, um sie mit einer Antwort zu verderben.

    Robert Koch

  15. Es gibt nichts Schwereres auf der Welt als offener Freimut und nichts Leichteres als Schmeichelei.

    Fjodor M. Dostojewski

  16. Für Verschwender ist das Geld rund, für Sparsame flach.

    Honoré de Balzac

  17. Es gibt Leute, die glauben, alles wäre vernünftig, was man mit einem ernsthaften Gesicht tut.

    Georg Christoph Lichtenberg

  18. In seiner Kühnheit, alles in Kauf zu nehmen, stürzt sich der Mensch in verbotene Frevel.

    Horaz

  19. Geh mit Gottes Gnade durch Schatten und Licht an ferne Gestade, zu uns bitte nicht

    Berthold Auerbach

  20. Indessen ist es bezeichnend für die menschliche Eitelkeit, dass sich jeder einbildet, das ganze All kümmere sich um seine kleinsten Sorgen.

    Jonathan Swift