Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 57
Wer die Geduld verliert, verliert die Kraft
— Augustinus
Ein talentiertes Schweigen kann beredter sein als die beredteste Aktivität.
— Stanislaw Brzozowski
Das Gerücht wächst im Gehen
— Vergil
Neid schadet am meisten dem, der ihn hegt, anderen gar wenig. Gleich wie der Rost das Eisen frißt, so frißt der Neid den Neider.
— Basilius von Caesarea
Die bedrückende Atmosphäre durch laut erhobene Stimmen im Raum wird spontan gebremst, wenn jemand plötzlich flüstert
— Christa Schyboll
Einige finden sich mit ihrer Rolle als Nichtskönner nicht ab. Auch auf diesem Gebiet geben sie sich nicht mit Durchschnitt zufrieden
— Karl-Heinz Karius
Nichts mindert Neid im Yachthafen so spontan wie Windstille
— Karl-Heinz Karius
Im Grund hat der Mensch nur zwei Probleme, nämlich, mit sich und anderen richtig umzugehen.
— Nikolaus B. Enkelmann
Höflichkeit ist Wohlwollen in Kleinigkeiten.
— Thomas Babington Macaulay
Lüge, von Hunderten wiederholt, wird nicht Wahrheit.
— Hermann Stehr
Wir wissen, dass durch Naturnotwendigkeit jeder über den herrscht, über welchen er Gewalt hat.
— Thukydides
Die Höflichkeit ist nichts als eine geschickt vorgeschwindelte Freundlichkeit.
— Alexandre Vinet
Hass ist grenzenlos.
— Heinrich Martin
Mit vielen lässt sich schmausen, mit wenig lässt sich hausen
— Johann Wolfgang von Goethe
Wer einsam ist, der hat es gut, weil keiner da, der ihm was tut.
— Wilhelm Busch
Ohne Heimat sein heißt leiden
— Fjodor M. Dostojewski
Nur das Sommergras ist noch da von den Träumen früherer Helden.
— Matsuo Bashō
Niemand hat vom Leben etwas Ordentliches gelernt, so lange er nicht weiß, dass jeden Tag Gerichtstag ist.
— Ralph Waldo Emerson
Wer nicht verachtet, der kann auch nicht achten.
— Friedrich von Schlegel
Das Verhängnis unserer Kultur ist, dass sie sich materiell viel stärker entwickelt hat als geistig.
— Albert Schweitzer