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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 57

  1. Wer die Geduld verliert, verliert die Kraft

    Augustinus

  2. Ein talentiertes Schweigen kann beredter sein als die beredteste Aktivität.

    Stanislaw Brzozowski

  3. Das Gerücht wächst im Gehen

    Vergil

  4. Neid schadet am meisten dem, der ihn hegt, anderen gar wenig. Gleich wie der Rost das Eisen frißt, so frißt der Neid den Neider.

    Basilius von Caesarea

  5. Die bedrückende Atmosphäre durch laut erhobene Stimmen im Raum wird spontan gebremst, wenn jemand plötzlich flüstert

    Christa Schyboll

  6. Einige finden sich mit ihrer Rolle als Nichtskönner nicht ab. Auch auf diesem Gebiet geben sie sich nicht mit Durchschnitt zufrieden

    Karl-Heinz Karius

  7. Nichts mindert Neid im Yachthafen so spontan wie Windstille

    Karl-Heinz Karius

  8. Im Grund hat der Mensch nur zwei Probleme, nämlich, mit sich und anderen richtig umzugehen.

    Nikolaus B. Enkelmann

  9. Höflichkeit ist Wohlwollen in Kleinigkeiten.

    Thomas Babington Macaulay

  10. Lüge, von Hunderten wiederholt, wird nicht Wahrheit.

    Hermann Stehr

  11. Wir wissen, dass durch Naturnotwendigkeit jeder über den herrscht, über welchen er Gewalt hat.

    Thukydides

  12. Die Höflichkeit ist nichts als eine geschickt vorgeschwindelte Freundlichkeit.

    Alexandre Vinet

  13. Hass ist grenzenlos.

    Heinrich Martin

  14. Mit vielen lässt sich schmausen, mit wenig lässt sich hausen

    Johann Wolfgang von Goethe

  15. Wer einsam ist, der hat es gut, weil keiner da, der ihm was tut.

    Wilhelm Busch

  16. Ohne Heimat sein heißt leiden

    Fjodor M. Dostojewski

  17. Nur das Sommergras ist noch da von den Träumen früherer Helden.

    Matsuo Bashō

  18. Niemand hat vom Leben etwas Ordentliches gelernt, so lange er nicht weiß, dass jeden Tag Gerichtstag ist.

    Ralph Waldo Emerson

  19. Wer nicht verachtet, der kann auch nicht achten.

    Friedrich von Schlegel

  20. Das Verhängnis unserer Kultur ist, dass sie sich materiell viel stärker entwickelt hat als geistig.

    Albert Schweitzer