Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 59
Die Jungen sind die härtesten und ungerechtesten Richter.
— Paul Keller
Es kann unter Menschen kein gerechterer Grund zum Schmerz entstehen, als wenn sie von einer Seite, von der sie mit Recht Dankbarkeit und Wohlwollen erwarten mussten, Kränkung und Schaden erleiden.
— Joseph Pulitzer
Wir machen uns Freunde. Wir machen uns Feinde. Aber Gott macht uns den Nachbarn von nebenan.
— Gilbert Keith Chesterton
Es ist selten, dass man im Guten auseinander geht. Denn wenn man im Guten ist, geht man nicht auseinander.
— Marcel Proust
Wenn jemand dir die Stiefelsohlen leckt, setze den Fuß auf ihn, bevor er anfängt, dich zu beißen.
— Paul Valéry
Wer sich selber lobt, findet schnell seine Spötter.
— Publius Syrus
Zwietracht und Streit sind das Werk anmaßender Begierden und Leidenschaften.
— Johann Georg Adam Forster
Abwesende sind immer im Unrecht
— Philippe Destouches
Die Menschen hassen nie so sehr den, der Böses tut, noch das Böse selbst, wie den, der es beim Namen nennt.
— Giacomo Leopardi
Ich bin nicht ihrer Meinung, aber ich werde mich vehement dafür einsetzen, dass Sie sie äussern dürfen.
— René Descartes
Neid zu fühlen ist menschlich, Schadenfreude zu genießen teuflisch
— Arthur Schopenhauer
Wenn man dich plagt, so segne doch, wenn man dich hasst, so liebe noch: Es kann ein guter Mensch auf Erden durch böse Menschen besser werden
— Gerhard Tersteegen
Die Optimisten sind die Verehrer der Emotion. Es gibt einen Optimismus der Kraft und einen der Oberflächlichkeit. Der Erstere versteht es, den Schmerz zum Meister zu machen und der Letztere zum F …
— Friedrich Nietzsche
Eine Gewohnheit kann man nicht einfach zum Fenster hinauswerfen; man muss sie Stufe für Stufe die Treppe hinunterlocken.
— Mark Twain
Wer Urlaub braucht, hat keinen verdient.
— Abraham Lincoln
Nicht nur die Angst ist ansteckend, sondern auch die Ruhe und die Freude, mit der wir dem jeweils Auferlegten begegnen.
— Dietrich Bonhoeffer
Ein jeder Mensch hat rechtmässigen Anspruch auf Achtung von seinen Nebenmenschen, und wechselseitig ist er dazu auch gegen jeden anderen verbunden.
— Immanuel Kant
Auf zweierlei sollte man sich nie verlassen: Wenn man Böses tut, dass es verborgen bleibt, wenn man Gutes tut, dass es bemerkt wird
— Ludwig Anton Salomon Fulda
Frieden kannst du nur haben, wenn du ihn gibst
— Marie von Ebner-Eschenbach
Die Heimat, das bedeutet: von Zeit zu Zeit eine Minute der Rührung, aber doch nicht dauernd
— Jules Renard