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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 59

  1. Das Lachen verlangt Arglosigkeit, die meisten Menschen lachen aber am häufigsten boshaft

    Fjodor M. Dostojewski

  2. Wenn wir keine Fehler hätten, würden wir nicht mit so großem Vergnügen Fehler bei anderen entdecken.

    François de la Rochefoucauld

  3. Nur der Gehorsam dauert, der freiwillig ist.

    Nicolaus Machiavelli

  4. Ihr Unzufriedenen in der Ehe habt euch eure Leiden selbst zugezogen, weil ihr so unbesonnen, so eilig, so vernunftlos in euerer Wahl waret.

    Abraham a Sancta Clara

  5. Ein Mühlstein und ein Menschen Herz wird stets herumgetrieben: Wo beides nichts zu reiben hat, da wird es selbst zerrieben.

    Friedrich von Bodenstedt

  6. Die zur Wahrheit wandern, wandern allein.

    Christian Morgenstern

  7. Wenn du dir selber eine Freude machen willst, dann denk an die Vorzüge deiner Mitmenschen.

    Mark Aurel

  8. Denn jeder, der sein eigenes Selbst nicht zu regieren weiß, regierte gar zu gern des Nachbars Willen, eigenem stolzen Sinn gemäß

    Johann Wolfgang von Goethe

  9. Man hat nur dann ein Herz, wenn man es hat für andere

    Christian Friedrich Hebbel

  10. Die Zeit heilt Schmerzen und Streitigkeiten, weil der Mensch sich ändert. Weder der Beleidiger noch der Beleidigte bleiben, was sie einmal waren

    Blaise Pascal

  11. Eine selbstbewusste Gesellschaft kann viele Narren ertragen.

    John Steinbeck

  12. Die Jungen sind die härtesten und ungerechtesten Richter.

    Paul Keller

  13. Es kann unter Menschen kein gerechterer Grund zum Schmerz entstehen, als wenn sie von einer Seite, von der sie mit Recht Dankbarkeit und Wohlwollen erwarten mussten, Kränkung und Schaden erleiden.

    Joseph Pulitzer

  14. Wir machen uns Freunde. Wir machen uns Feinde. Aber Gott macht uns den Nachbarn von nebenan.

    Gilbert Keith Chesterton

  15. Es ist selten, dass man im Guten auseinander geht. Denn wenn man im Guten ist, geht man nicht auseinander.

    Marcel Proust

  16. Wenn jemand dir die Stiefelsohlen leckt, setze den Fuß auf ihn, bevor er anfängt, dich zu beißen.

    Paul Valéry

  17. Wer sich selber lobt, findet schnell seine Spötter.

    Publius Syrus

  18. Zwietracht und Streit sind das Werk anmaßender Begierden und Leidenschaften.

    Johann Georg Adam Forster

  19. Abwesende sind immer im Unrecht

    Philippe Destouches

  20. Die Menschen hassen nie so sehr den, der Böses tut, noch das Böse selbst, wie den, der es beim Namen nennt.

    Giacomo Leopardi