Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 59
Das Lachen verlangt Arglosigkeit, die meisten Menschen lachen aber am häufigsten boshaft
— Fjodor M. Dostojewski
Wenn wir keine Fehler hätten, würden wir nicht mit so großem Vergnügen Fehler bei anderen entdecken.
— François de la Rochefoucauld
Nur der Gehorsam dauert, der freiwillig ist.
— Nicolaus Machiavelli
Ihr Unzufriedenen in der Ehe habt euch eure Leiden selbst zugezogen, weil ihr so unbesonnen, so eilig, so vernunftlos in euerer Wahl waret.
— Abraham a Sancta Clara
Ein Mühlstein und ein Menschen Herz wird stets herumgetrieben: Wo beides nichts zu reiben hat, da wird es selbst zerrieben.
— Friedrich von Bodenstedt
Die zur Wahrheit wandern, wandern allein.
— Christian Morgenstern
Wenn du dir selber eine Freude machen willst, dann denk an die Vorzüge deiner Mitmenschen.
— Mark Aurel
Denn jeder, der sein eigenes Selbst nicht zu regieren weiß, regierte gar zu gern des Nachbars Willen, eigenem stolzen Sinn gemäß
— Johann Wolfgang von Goethe
Man hat nur dann ein Herz, wenn man es hat für andere
— Christian Friedrich Hebbel
Die Zeit heilt Schmerzen und Streitigkeiten, weil der Mensch sich ändert. Weder der Beleidiger noch der Beleidigte bleiben, was sie einmal waren
— Blaise Pascal
Eine selbstbewusste Gesellschaft kann viele Narren ertragen.
— John Steinbeck
Die Jungen sind die härtesten und ungerechtesten Richter.
— Paul Keller
Es kann unter Menschen kein gerechterer Grund zum Schmerz entstehen, als wenn sie von einer Seite, von der sie mit Recht Dankbarkeit und Wohlwollen erwarten mussten, Kränkung und Schaden erleiden.
— Joseph Pulitzer
Wir machen uns Freunde. Wir machen uns Feinde. Aber Gott macht uns den Nachbarn von nebenan.
— Gilbert Keith Chesterton
Es ist selten, dass man im Guten auseinander geht. Denn wenn man im Guten ist, geht man nicht auseinander.
— Marcel Proust
Wenn jemand dir die Stiefelsohlen leckt, setze den Fuß auf ihn, bevor er anfängt, dich zu beißen.
— Paul Valéry
Wer sich selber lobt, findet schnell seine Spötter.
— Publius Syrus
Zwietracht und Streit sind das Werk anmaßender Begierden und Leidenschaften.
— Johann Georg Adam Forster
Abwesende sind immer im Unrecht
— Philippe Destouches
Die Menschen hassen nie so sehr den, der Böses tut, noch das Böse selbst, wie den, der es beim Namen nennt.
— Giacomo Leopardi