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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 82

  1. Die Ansprüche, die ein Mensch an andre stellt, stehn gewöhnlich in umgekehrtem Verhältnis zu seinen Leistungen.

    Emil Gött

  2. Es gibt für den charakterfesten Mann kein überzeugenderes Mittel, dass er das rechte getroffen, als wenn ein gewisses Gesindel darüber vor Ärger fast bersten möchte.

    Georg Friedrich Rudolph Herwegh

  3. Österreich ist ein seltsames Land. Man muss hier unbedingt schon gestorben sein, damit einen die Leute leben lassen.

    Gustav Mahler

  4. Lass Argwohn, willst du nicht in Angst und Kummer schweben; denn Furcht und Argwohn sind ein steter Tod im Leben.

    Martin Opitz

  5. Wenn die Reichen die Armen ihrer Rechte berauben, so wird das ein Beispiel für die Armen, die Reichen ihres Eigentums zu berauben.

    Thomas Paine

  6. Öffentlichkeit, Öffentlichkeit, Öffentlichkeit, ist der größte moralische Machtfaktor in unserer Gesellschaft.

    Joseph Pulitzer

  7. Wo Rat nicht wird gehört, wo Rat nicht Folge hat, allda ist gar kein Rat der allerbeste Rat.

    Friedrich von Logau

  8. Wer zu schmeicheln versteht, versteht auch zu verleumden.

  9. Wenn sich die Mehrheit zur richtigen Ansicht bekehrt, dann sicherlich aus den falschen Gründen.

    Philip Chesterfield

  10. Verächtlich ist, wer als Verleumder spricht, doch noch verächtlicher der Überbringer.

    Friedrich von Bodenstedt

  11. Viel Klagen hör ich oft erheben, vom Hochmut, den der Große übt; der Großen Hochmut wird sich geben, wenn unsre Kriecherei sich gibt.

    Gottfried August Bürger

  12. Ein Fehler, den man mit einem anderen Menschen teilt, verbindet tiefer als ein gemeinsamer Vorzug.

    Hermann Bahr

  13. Gute Menschen sind ansteckend.

  14. Ich kenne mich nicht besser als irgendein anderer, der mir ein Rätsel wäre.

    Carl Ludwig Schleich

  15. Keiner liebt wirklich einen anderen, wenn er nicht eine gewisse Ehrfurcht gegen ihn fühlt.

    John Henry Newman

  16. Die Unverdorbenen kommen leicht in der Ruf, unverbesserlich zu sein.

    Daniel Spitzer

  17. Das Vorurteil ist die bequemste Art der Kritik, aber sie ist das Talent des Pöbels.

    Daniel Spitzer

  18. Man überzeugt am besten von seiner Macht, wenn man sie missbraucht

    Daniel Spitzer

  19. Wertschätzung ist etwas Wundervolles. Was andere auszeichnet, wird so unser Besitz

    Voltaire

  20. Gerechtigkeit gibt jedem das Seine, maßt sich nicht Fremdes an und setzt den eigenen Vorteil zurück, wo es gilt, das Wohl des Ganzen zu wahren.

    Ambrosius