Sprüche zum Zusammenleben
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Die Ansprüche, die ein Mensch an andre stellt, stehn gewöhnlich in umgekehrtem Verhältnis zu seinen Leistungen.
— Emil Gött
Es gibt für den charakterfesten Mann kein überzeugenderes Mittel, dass er das rechte getroffen, als wenn ein gewisses Gesindel darüber vor Ärger fast bersten möchte.
— Georg Friedrich Rudolph Herwegh
Österreich ist ein seltsames Land. Man muss hier unbedingt schon gestorben sein, damit einen die Leute leben lassen.
— Gustav Mahler
Lass Argwohn, willst du nicht in Angst und Kummer schweben; denn Furcht und Argwohn sind ein steter Tod im Leben.
— Martin Opitz
Wenn die Reichen die Armen ihrer Rechte berauben, so wird das ein Beispiel für die Armen, die Reichen ihres Eigentums zu berauben.
— Thomas Paine
Öffentlichkeit, Öffentlichkeit, Öffentlichkeit, ist der größte moralische Machtfaktor in unserer Gesellschaft.
— Joseph Pulitzer
Wo Rat nicht wird gehört, wo Rat nicht Folge hat, allda ist gar kein Rat der allerbeste Rat.
— Friedrich von Logau
Wer zu schmeicheln versteht, versteht auch zu verleumden.
Wenn sich die Mehrheit zur richtigen Ansicht bekehrt, dann sicherlich aus den falschen Gründen.
— Philip Chesterfield
Verächtlich ist, wer als Verleumder spricht, doch noch verächtlicher der Überbringer.
— Friedrich von Bodenstedt
Viel Klagen hör ich oft erheben, vom Hochmut, den der Große übt; der Großen Hochmut wird sich geben, wenn unsre Kriecherei sich gibt.
— Gottfried August Bürger
Ein Fehler, den man mit einem anderen Menschen teilt, verbindet tiefer als ein gemeinsamer Vorzug.
— Hermann Bahr
Gute Menschen sind ansteckend.
Ich kenne mich nicht besser als irgendein anderer, der mir ein Rätsel wäre.
— Carl Ludwig Schleich
Keiner liebt wirklich einen anderen, wenn er nicht eine gewisse Ehrfurcht gegen ihn fühlt.
— John Henry Newman
Die Unverdorbenen kommen leicht in der Ruf, unverbesserlich zu sein.
— Daniel Spitzer
Das Vorurteil ist die bequemste Art der Kritik, aber sie ist das Talent des Pöbels.
— Daniel Spitzer
Man überzeugt am besten von seiner Macht, wenn man sie missbraucht
— Daniel Spitzer
Wertschätzung ist etwas Wundervolles. Was andere auszeichnet, wird so unser Besitz
— Voltaire
Gerechtigkeit gibt jedem das Seine, maßt sich nicht Fremdes an und setzt den eigenen Vorteil zurück, wo es gilt, das Wohl des Ganzen zu wahren.
— Ambrosius