Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 37
Das größte Übel, das wir unseren Mitmenschen antun können, ist nicht, sie zu hassen, sondern ihnen gegenüber gleichgültig zu sein. Das ist absolute Unmenschlichkeit
— George Bernard Shaw
Eine gute Tat vollendet man, indem man die Undankbarkeit verzeiht.
— Marie-Thérese Geoffrin
Je weiter das Gesichtsfeld, desto mehr Möglichkeiten zu gerechtem Verstehen
— Elsa Brändström
Der felsenfesten Wahrheit bringt der Mensch Verehrung nicht entgegen: wohl aber einer schönen Lüge.
— Gilbert Keith Chesterton
Mögen wir noch so viele Eigenschaften haben, die Welt achtet nur auf unsere schlechten.
— Jean-Baptiste Molière
Die Jugend ist meist so allwissend, dass sie alles weiß, bis auf eines: Dass auch einmal die Alten allwissend waren, bis sie wirklich etwas wussten.
— Ernest Miller Hemingway
Gebete ändern nicht die Welt. Aber die Gebete ändern Menschen und Menschen ändern die Welt.
— Albert Schweitzer
Es ist gefährlich, anderen etwas vorzumachen, denn es endet damit, dass man sich selbst etwas vormacht.
— Eleonora Duse
Gerade Leute ohne Takt wollen ihn oft angeben.
— Peter Sirius
Keine Unterwerfung ist so vollkommen wie die, die den Anschein der Freiheit wahrt. Damit lässt sich selbst der Wille gefangen nehmen.
— Jean-Jacques Rousseau
Eigentlich ist es nur des Menschen, gerecht zu sein und Gerechtigkeit zu üben; denn die Götter lassen alle gewähren: Ihre Sonne scheint über Gerechte und Ungerechte.
— Johann Wolfgang von Goethe
Durch allzu langen Streit verliert man die Wahrheit.
— Publius Syrus
Man sollte wirklich nur die zusammen leben lassen, die ohne einander sterben würden.
— Ludwig Anzengruber
Den Wert von Diamanten und Menschen kann man erst ermitteln, wenn man beide aus der Fassung bringt
— Marie von Ebner-Eschenbach
Menschen miteinander gibt es nicht. Es gibt nur Menschen, die herrschen, und solche, die beherrscht werden
— Kurt Tucholsky
Alt werden ist noch immer die einzige Möglichkeit, lange zu leben.
— Hugo von Hofmannsthal
Durch das Unrecht, das wir anderen zufügen, entehren wir uns selbst
— Hermann Stehr
Durch das Geld vernichtet die Demokratie sich selbst, nachdem das Geld den Geist vernichtet hat.
— Oswald Spengler
Nicht jene, die streiten, sind zu fürchten, sondern jene, die ausweichen.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Wer Hass allzu sehr fürchtet, versteht nicht zu herrschen.
— Seneca