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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 37

  1. Nicht jene, die streiten, sind zu fürchten, sondern jene, die ausweichen.

    — Marie von Ebner-Eschenbach

  2. Was wir am nötigsten brauchen, ist ein Mensch, der uns zwingt, das zu tun, das wir können.

    — Ralph Waldo Emerson

  3. Durch das Geld vernichtet die Demokratie sich selbst, nachdem das Geld den Geist vernichtet hat.

    — Oswald Spengler

  4. Durch das Unrecht, das wir anderen zufügen, entehren wir uns selbst

    — Hermann Stehr

  5. Den Wert von Diamanten und Menschen kann man erst ermitteln, wenn man beide aus der Fassung bringt

    — Marie von Ebner-Eschenbach

  6. Man sollte wirklich nur die zusammen leben lassen, die ohne einander sterben würden.

    — Ludwig Anzengruber

  7. Niemand ist zu alt oder ungeschickt, zu krank oder zu arm, dass er nicht andere erfreuen könnte.

    — Rainer Haak

  8. Das Wesen der Unmoral ist die Neigung des Menschen, für die eigene Person Ausnahmen zu machen.

    — Jane Laura Addams

  9. Durch allzu langen Streit verliert man die Wahrheit.

    — Publius Syrus

  10. Jedem sinnlichen Enthusiasmus folgt eine Ausnüchterung, jeder forcierten Zärtlichkeit und Freundschaft: Enttäuschung, Langeweile, Mißverständnisse und Überdruß.

    — Bogumil Goltz

  11. Eine gute Tat vollendet man, indem man die Undankbarkeit verzeiht.

    — Marie-Thérese Geoffrin

  12. Das größte Übel, das wir unseren Mitmenschen antun können, ist nicht, sie zu hassen, sondern ihnen gegenüber gleichgültig zu sein. Das ist absolute Unmenschlichkeit

    — George Bernard Shaw

  13. Je weiter das Gesichtsfeld, desto mehr Möglichkeiten zu gerechtem Verstehen

    — Elsa Brändström

  14. Der felsenfesten Wahrheit bringt der Mensch Verehrung nicht entgegen: wohl aber einer schönen Lüge.

    — Gilbert Keith Chesterton

  15. Mögen wir noch so viele Eigenschaften haben, die Welt achtet nur auf unsere schlechten.

    — Jean-Baptiste Molière

  16. Nach "lieben" ist "helfen" das schönste Zeitwort der Welt.

    — Bertha Freifrau von Suttner

  17. Wer Hass allzu sehr fürchtet, versteht nicht zu herrschen.

    — Seneca

  18. Sei gütig, denn alle Menschen, denen du begegnest, kämpfen einen schweren Kampf

    — Platon

  19. Je mehr der Mensch für sich wirkt, desto mehr bildet er sich für die Gemeinschaft. Je größer die Gemeinschaft und der Zwang, desto leichter wird er zum billigen Werkzeug.

    — Wilhelm von Humboldt

  20. Alt werden ist noch immer die einzige Möglichkeit, lange zu leben.

    — Hugo von Hofmannsthal