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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 37

  1. Das größte Übel, das wir unseren Mitmenschen antun können, ist nicht, sie zu hassen, sondern ihnen gegenüber gleichgültig zu sein. Das ist absolute Unmenschlichkeit

    George Bernard Shaw

  2. Eine gute Tat vollendet man, indem man die Undankbarkeit verzeiht.

    Marie-Thérese Geoffrin

  3. Je weiter das Gesichtsfeld, desto mehr Möglichkeiten zu gerechtem Verstehen

    Elsa Brändström

  4. Der felsenfesten Wahrheit bringt der Mensch Verehrung nicht entgegen: wohl aber einer schönen Lüge.

    Gilbert Keith Chesterton

  5. Mögen wir noch so viele Eigenschaften haben, die Welt achtet nur auf unsere schlechten.

    Jean-Baptiste Molière

  6. Die Jugend ist meist so allwissend, dass sie alles weiß, bis auf eines: Dass auch einmal die Alten allwissend waren, bis sie wirklich etwas wussten.

    Ernest Miller Hemingway

  7. Gebete ändern nicht die Welt. Aber die Gebete ändern Menschen und Menschen ändern die Welt.

    Albert Schweitzer

  8. Es ist gefährlich, anderen etwas vorzumachen, denn es endet damit, dass man sich selbst etwas vormacht.

    Eleonora Duse

  9. Gerade Leute ohne Takt wollen ihn oft angeben.

    Peter Sirius

  10. Keine Unterwerfung ist so vollkommen wie die, die den Anschein der Freiheit wahrt. Damit lässt sich selbst der Wille gefangen nehmen.

    Jean-Jacques Rousseau

  11. Eigentlich ist es nur des Menschen, gerecht zu sein und Gerechtigkeit zu üben; denn die Götter lassen alle gewähren: Ihre Sonne scheint über Gerechte und Ungerechte.

    Johann Wolfgang von Goethe

  12. Durch allzu langen Streit verliert man die Wahrheit.

    Publius Syrus

  13. Man sollte wirklich nur die zusammen leben lassen, die ohne einander sterben würden.

    Ludwig Anzengruber

  14. Den Wert von Diamanten und Menschen kann man erst ermitteln, wenn man beide aus der Fassung bringt

    Marie von Ebner-Eschenbach

  15. Menschen miteinander gibt es nicht. Es gibt nur Menschen, die herrschen, und solche, die beherrscht werden

    Kurt Tucholsky

  16. Alt werden ist noch immer die einzige Möglichkeit, lange zu leben.

    Hugo von Hofmannsthal

  17. Durch das Unrecht, das wir anderen zufügen, entehren wir uns selbst

    Hermann Stehr

  18. Durch das Geld vernichtet die Demokratie sich selbst, nachdem das Geld den Geist vernichtet hat.

    Oswald Spengler

  19. Nicht jene, die streiten, sind zu fürchten, sondern jene, die ausweichen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  20. Wer Hass allzu sehr fürchtet, versteht nicht zu herrschen.

    Seneca