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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 87

  1. Es ist unklug, zu verteidigen, was man ohnehin aufgeben muss.

    — Nicolaus Machiavelli

  2. Der beste Beobachter und der tiefste Denker ist immer der mildeste Richter.

    — Henry Thomas Buckle

  3. Es gibt noch Menschen, denen das Gewissen befiehlt, ein jeglich Ding dahin zu stellen, wohin es gehört.

    — Rudolf von Tavel

  4. Die Schmeichelei ist wie Kölnischwasser: Zum Riechen, nicht zum Schlucken.

    — Joseph Billings

  5. Takt ist die Fähigkeit, die Leute so zu behandeln, als wüßten sie, worüber sie sprechen.

    — Franklin P. Jones

  6. Wenn wir uns so sehen würden, wie uns andere sehen - würde das unsere schlimmsten Befürchtungen über sie bestätigen

    — Franklin P. Jones

  7. Die Schmeichelei legt ihre sanften Bande, ihr glattes Joch nur eitlen Seelen an.

    — Friedrich von Hagedorn

  8. Wer lüget, wer verleumdet, ist ärger als ein Dieb.

    — Friedrich von Hagedorn

  9. Der ewige Friede paßt als Aufschrift über Kirchhofspforten; denn nur die Toten schlagen sich nicht mehr.

    — Gottfried Wilhelm Leibniz

  10. Alles, was der Gesellschaft, das heißt dem Menschengeschlecht und der Welt nützt, ist ehrenvoll, alles, was ihr schädlich ist, schändlich.

    — Gottfried Wilhelm Leibniz

  11. Wenn du einen Menschen beurteilst, so beurteile ihn so, wie er war, als du ihn am meisten liebtest.

    — Jens Peter Jacobsen

  12. Wer die Jugend schilt und Jugend scheucht, einsam durch mürr'sches Alter kreucht.

    — Carl Leberecht Immermann

  13. Wer stolz auf Vorzüg' ist, fühlt irgend ein Gebrechen; Und wer sich brüsten mag, ist sich bewußt der Schwächen.

    — Friedrich Rückert

  14. Es gibt keinen Menschen, der nicht mehr zu lernen als zu lehren hätte.

    — Hugo Ball

  15. Die Menschen leben vom Versprechen.

    — Thomas Chandler Haliburton

  16. Wenn du zwischen Wahrheit und Lüge in die Enge kommst, entscheide dich ohne Nachsinnen für die Wahrheit. Sie ist immer die Bessere, gesagt zu werden.

    — August von Platen

  17. Ein Irrtum bekämpft den anderen; jeder bekämpft seinen Widersacher und die Wahrheit springt hervor.

    — Henry Thomas Buckle

  18. Der Ruhm bringt jenem keine Erquickung, der ihn gestohlen hat, statt ihn sich zu verdienen.

    — Nikolai Wassiljewitsch Gogol

  19. Nichts ist seltener als ein Mensch, den man immer um sich ertragen kann.

    — Giacomo Leopardi

  20. Sonderbar, dass jeder seine Mitmenschen immer nur nach sich selbst beurteilt!

    — Giacomo Leopardi