Sprüche zum Zusammenleben
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Wieviel Verantwortung laden wir uns auf, wenn wir aus Feigheit oder Faulheit schweigen, da, wo wir mit einem ruhigen offenen Wort irrenden Menschenkindern eine ernste Hilfe hätten erweisen können!
— Adolf Wilhelm Ferdinand Damaschke
Mehr als durch gesprochene Worte kann man durch ungesprochene Worte Schuld auf sich laden.
— Adolf Wilhelm Ferdinand Damaschke
Alle Buckligen verachten jeden ohne Buckel; alle krummen Nasen rümpfen sich verächtlich, wenn sie einer geraden begegnen.
— Alphonse Daudet
Der Hass ist der Zorn der Schwachen.
— Alphonse Daudet
Trennen ist ein Sterben, Schlägt die Welt in Scherben.
— Max Dauthendey
Wir sind nicht auf der Welt, um zu wetteifern, sondern um eifrig zu sein. Eifer ist treu, echt, stark und gütig.
— Max Dauthendey
Ein schlimmes Wort ist leicht zurückgegeben, aber nur schwer zurückgenommen.
— Georg Jacob F. P. H. Dechent
Erfindungsgeist, Tatkraft, Fleiß und Geduld gestalten das Los des Einsamen erträglich.
— Daniel Defoe
Tue nur jeder seine Pflicht, statt über anderleuts Pflichten zu schwatzen.
— Richard Fedor Leopold Dehmel
Versprechen ist schon Geben, und Hoffen schon Geniessen!
— Jacques Delille
Glaube an die Ehre anderer ist immer ein Zeichen nobler Gesinnung.
— Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer
Die Menschen kann man leicht verachten, aber nicht ihre Achtung entbehren.
— Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer
Nur wo Liebe ist, wohnt der Frieden
— Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer
Jeder Mensch, auch der schlechteste, hat eine Eigenschaft, die unser Urteil über ihn mildert, uns für seine sonstigen Tugenden milde stimmt.
— Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer
Wir lieben die, die mit uns weinen
— Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer
Worte von Glücklichen gesagt, dürftige Melodien. Doch Worte, von Schweigenden gefühlt, sind schön.
— Emily Elizabeth Dickinson
Sage die Wahrheit, aber sage sie verdreht
— Emily Elizabeth Dickinson
Die Schmeichler sind geschickte Gedankenleser; sie sagen dir genau – was du denkst.
— Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg
Schmach über jeden, der nichts tut, weil er weiß, dass es andere gibt, die auch nichts tun!
— Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg
Die Anziehungskraft, die ein Mensch auf andere ausübt, ist durch die Art, wie er sich hingibt, bedingt.
— Wilhelm Dilthey