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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 106

  1. Wieviel Verantwortung laden wir uns auf, wenn wir aus Feigheit oder Faulheit schweigen, da, wo wir mit einem ruhigen offenen Wort irrenden Menschenkindern eine ernste Hilfe hätten erweisen können!

    Adolf Wilhelm Ferdinand Damaschke

  2. Mehr als durch gesprochene Worte kann man durch ungesprochene Worte Schuld auf sich laden.

    Adolf Wilhelm Ferdinand Damaschke

  3. Alle Buckligen verachten jeden ohne Buckel; alle krummen Nasen rümpfen sich verächtlich, wenn sie einer geraden begegnen.

    Alphonse Daudet

  4. Der Hass ist der Zorn der Schwachen.

    Alphonse Daudet

  5. Trennen ist ein Sterben, Schlägt die Welt in Scherben.

    Max Dauthendey

  6. Wir sind nicht auf der Welt, um zu wetteifern, sondern um eifrig zu sein. Eifer ist treu, echt, stark und gütig.

    Max Dauthendey

  7. Ein schlimmes Wort ist leicht zurückgegeben, aber nur schwer zurückgenommen.

    Georg Jacob F. P. H. Dechent

  8. Erfindungsgeist, Tatkraft, Fleiß und Geduld gestalten das Los des Einsamen erträglich.

    Daniel Defoe

  9. Tue nur jeder seine Pflicht, statt über anderleuts Pflichten zu schwatzen.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  10. Versprechen ist schon Geben, und Hoffen schon Geniessen!

    Jacques Delille

  11. Glaube an die Ehre anderer ist immer ein Zeichen nobler Gesinnung.

    Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer

  12. Die Menschen kann man leicht verachten, aber nicht ihre Achtung entbehren.

    Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer

  13. Nur wo Liebe ist, wohnt der Frieden

    Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer

  14. Jeder Mensch, auch der schlechteste, hat eine Eigenschaft, die unser Urteil über ihn mildert, uns für seine sonstigen Tugenden milde stimmt.

    Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer

  15. Wir lieben die, die mit uns weinen

    Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer

  16. Worte von Glücklichen gesagt, dürftige Melodien. Doch Worte, von Schweigenden gefühlt, sind schön.

    Emily Elizabeth Dickinson

  17. Sage die Wahrheit, aber sage sie verdreht

    Emily Elizabeth Dickinson

  18. Die Schmeichler sind geschickte Gedankenleser; sie sagen dir genau – was du denkst.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  19. Schmach über jeden, der nichts tut, weil er weiß, dass es andere gibt, die auch nichts tun!

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  20. Die Anziehungskraft, die ein Mensch auf andere ausübt, ist durch die Art, wie er sich hingibt, bedingt.

    Wilhelm Dilthey