Sprüche zum Zusammenleben
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Es ist schwierig, zu beurteilen, ob ein aufrichtiges und ehrliches Benehmen das Ergebnis der Anständigkeit oder der Berechnung ist.
— François de la Rochefoucauld
Je verdorbener ein Zeitalter, desto mehr Verachtung der Weiber.
— Jean Paul
Man nehme sich vor allen Personen in Acht, welche das bittere Gefühl des Fischers haben, der nach mühevollem Tagewerk am Abend mit leeren Netzen heimfährt.
— Friedrich Nietzsche
Sachkenntnis ist das letzte, das man für eine lebhafte Diskussion benötigt.
— Pierre Augustin Baron de Beaumarchais
Ergebenheit ist in einem gewissen Grade mit Zuneigung verwandt, obschon sie, hauptsächlich aus Ehrfurcht bestehend, häufig mit Furcht verbunden ist.
— Charles Robert Darwin
Wer den Standpunkt des anderen nicht kennt, kann leicht an ihm vorbeireden.
— Wilhelm Hasenclever
Hektik und Lärm lassen die innere Stimme nicht zu Wort kommen.
— Else Pannek
Wir sind alle im Grunde neidisch, aber indem wir unseren Neid bezwingen, bessern wir uns.
— James Boswell
Gott sei dank, dass der Spaß nicht totzukriegen ist auf dieser so sehr mürrischen Welt!
— Wilhelm Raabe
Frieden ist die schönste Form von Glück.
— William Ellery Channing
Die nicht einsam sein können, sind immer gelangweilt und folglich langweilig.
— Charles Joseph Fürst von Ligne
Verachtung ist das Gefühl eines vorsichtigen Mannes für einen Feind, der zu mächtig ist, um ihn gefahrlos zu bekämpfen.
— Ambrose Bierce
Wenn Leute zusammenkommen und ihr Übelwollen und ihre Missgunst über andere ausgießen, fällt alles Schädliche in zehnfacher Kraft auf sie selbst zurück.
— Prentice Mulford
Wer in der Einsamkeit noch geistig mit seinen Widersachern weiterkämpft, gibt sich überflüssig aus.
— Prentice Mulford
Ihr Verlangen, andern Unangenehmes zu sagen, geben manche für Offenherzigkeit aus.
— Otto Weiss
Man ist weniger duldsam für jene Neigungen, die man nicht mehr besitzt.
— Casimir Delavigne
Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
— Christian Johann Heinrich Heine
Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn od …
— Samuel Taylor Coleridge
Ganz aufgehen in der Familie heißt, ganz untergehen
— Marie von Ebner-Eschenbach
Die Gewalt lebt davon, dass sie von anständigen Leuten nicht für möglich gehalten wird.
— Jean-Paul Sartre