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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 65

  1. Es ist schwierig, zu beurteilen, ob ein aufrichtiges und ehrliches Benehmen das Ergebnis der Anständigkeit oder der Berechnung ist.

    François de la Rochefoucauld

  2. Je verdorbener ein Zeitalter, desto mehr Verachtung der Weiber.

    Jean Paul

  3. Man nehme sich vor allen Personen in Acht, welche das bittere Gefühl des Fischers haben, der nach mühevollem Tagewerk am Abend mit leeren Netzen heimfährt.

    Friedrich Nietzsche

  4. Sachkenntnis ist das letzte, das man für eine lebhafte Diskussion benötigt.

    Pierre Augustin Baron de Beaumarchais

  5. Ergebenheit ist in einem gewissen Grade mit Zuneigung verwandt, obschon sie, hauptsächlich aus Ehrfurcht bestehend, häufig mit Furcht verbunden ist.

    Charles Robert Darwin

  6. Wer den Standpunkt des anderen nicht kennt, kann leicht an ihm vorbeireden.

    Wilhelm Hasenclever

  7. Hektik und Lärm lassen die innere Stimme nicht zu Wort kommen.

    Else Pannek

  8. Wir sind alle im Grunde neidisch, aber indem wir unseren Neid bezwingen, bessern wir uns.

    James Boswell

  9. Gott sei dank, dass der Spaß nicht totzukriegen ist auf dieser so sehr mürrischen Welt!

    Wilhelm Raabe

  10. Frieden ist die schönste Form von Glück.

    William Ellery Channing

  11. Die nicht einsam sein können, sind immer gelangweilt und folglich langweilig.

    Charles Joseph Fürst von Ligne

  12. Verachtung ist das Gefühl eines vorsichtigen Mannes für einen Feind, der zu mächtig ist, um ihn gefahrlos zu bekämpfen.

    Ambrose Bierce

  13. Wenn Leute zusammenkommen und ihr Übelwollen und ihre Missgunst über andere ausgießen, fällt alles Schädliche in zehnfacher Kraft auf sie selbst zurück.

    Prentice Mulford

  14. Wer in der Einsamkeit noch geistig mit seinen Widersachern weiterkämpft, gibt sich überflüssig aus.

    Prentice Mulford

  15. Ihr Verlangen, andern Unangenehmes zu sagen, geben manche für Offenherzigkeit aus.

    Otto Weiss

  16. Man ist weniger duldsam für jene Neigungen, die man nicht mehr besitzt.

    Casimir Delavigne

  17. Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.

    Christian Johann Heinrich Heine

  18. Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn od …

    Samuel Taylor Coleridge

  19. Ganz aufgehen in der Familie heißt, ganz untergehen

    Marie von Ebner-Eschenbach

  20. Die Gewalt lebt davon, dass sie von anständigen Leuten nicht für möglich gehalten wird.

    Jean-Paul Sartre