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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 105

  1. Nächstenliebe - Wahrhaftig, die Kunst ist's, was man verehren muss, nicht den Künstler; der ist nichts mehr als ein schwaches Werkzeug.

    Wilhelm Heinrich Wackenroder

  2. Jede Fröhlichkeit, jede Liebe, jede Zuneigung veredelt uns, ist selber Tugend, jedes Gefühl, wovon Hass die Wurzel ist, verschlechtert und erniedigt uns.

    Wilhelm Heinrich Wackenroder

  3. Vergeben wärmt das Herz und kühlt die Wunde

    Sir Adolphus William Ward

  4. Ein untrüglicher Maßstab für einen Menschen ist sein Verhalten gegen fremdes Leid.

    Maria Waser

  5. Man redet heute so viel von Liebe. Nachdem die Reiche dieser Welt in Hass untergegangen, sucht jeder nach dem verlorenen Kleinod, jeder jagt nach einer andern Seite, und was er findet, bringt er heim, …

    Maria Waser

  6. Die Trägheit des Herzens spiegelt sich in den Unterlassungen

    Jakob Wassermann

  7. Schwärmer hören nur sich selbst

    Jakob Wassermann

  8. Seinen Schmerz offen gegen andere aussprechen, ist ein Beweis, dass derselbe nicht tief ist.

    Emil Palleske

  9. Wer nicht imstande ist, Unrecht zu tun, muss sich daran gewöhnen, es zu erleiden.

    Luigi Pirandello

  10. Der Edle hat Angst um andere, der Gemeine um sich selber.

    Carl Friedrich Paul Ernst

  11. Milde erreicht mehr als Heftigkeit

    August Lafontaine

  12. Der Stärkere hat allezeit die besseren Gründe.

    August Lafontaine

  13. Der Mensch ist kalt wie Eis gegenüber den Wahrheiten; er ist aber Feuer gegenüber den Lügen.

    August Lafontaine

  14. In neun von zehn Fällen erfährt man von den Unzulänglichkeiten anderer erstmals aus ihren Entschuldigungen.

    Oliver Wendell Holmes

  15. Ich hege keine Achtung für die Leidenschaft der Gleichheit, die mir nur eine Idealisierung des Neides erscheint.

    Oliver Wendell Holmes

  16. Der einzige Ort, an dem man Frieden, Gesundheit, Reichtum und Glück stets findet, ist das Lexikon.

    Friedrich Wilhelm Kaulisch

  17. Unannehmlichkeiten von rohen Menschen sollte man abschütteln wie Schneeflocken. Höchstens darf eine leise auf uns vergehen und ein Tropfen Wasser werden, eine stille Träne.

    Friedrich Wilhelm Kaulisch

  18. Haben wir jedoch die Selbstsucht aufgegeben, so bleibt in uns einzig die Liebe zum Gemeinwesen zurück.

    Tommaso Campanella

  19. Wenn Gott dir Witz gibt, so trage ihn wie dein Schwert in der Scheide und blitze nicht damit zum Schrecken der Gesellschaft umher.

    Joachim Heinrich Campe

  20. Hinderst du die anderen daran zu reden, nennt man das Redegewandtheit.

    Alfred Capus