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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 22

  1. Wohl oft fand ich, was Aug' und Herz ergötzte, doch nie, was meine Heimat mir ersetzte.

    Friedrich von Bodenstedt

  2. Man muß den Leuten nur ein bißchen verrückt vorkommen, dann kommt man schon weiter.

    Wilhelm Raabe

  3. Beim Ratgeben sind wir alle weise, aber blind bei eigenen Fehlern.

    Euripides

  4. Es steht schlimm um einen Menschen, an dem man nicht einen einzigen sympathischen Fehler entdecken kann

    Benjamin Disraeli

  5. Nur wenige können diskutieren. Die meisten streiten nur

    Amos Bronson Alcott

  6. Ich bin in meiner Jugend mit alten Leuten umgegangen und gehe in meinem Alter mit jungen um. Das ist die Weise, wie der Mensch möglichst behaglich durch die Welt kommen mag.

    Wilhelm Raabe

  7. Wenn die Gemeinheit Genie hat und der Anstand Talent, ist der Anstand verloren.

    Emil Gött

  8. Ich weiss recht gut, dass man über die menschliche Natur nie alles wissen kann, was man wissen sollte. Nur auf eines kann man sich verlassen: dass sie immer wieder Überraschungen bereithält.

    William Somerset Maugham

  9. Menschen müssen sich einmal aneinander reiben. Höflichkeit aber ist das Fett, welches das Unangenehme des Reibens vermindert oder erleichtert.

    Friedrich Wilhelm Weber

  10. Wer möchte diesen Erdenball noch fernerhin betreten, wenn wir Bewohner überall die Wahrheit sagen täten ...

    Wilhelm Busch

  11. Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind, aber zu feige, es zu sagen.

    Napoleon

  12. Ein Mensch ist manchmal wie verwandelt, sobald man menschlich ihn behandelt.

    Wilhelm Busch

  13. Eifersucht ist die Gelbsucht der Seele.

    John Dryden

  14. Für die Menge ist fast jede Anklage eine Verurteilung.

    Otto Weiss

  15. Wir beurteilen uns danach, was wir uns zutrauen... Andere beurteilen wir danach, was sie bereits geleistet haben.

    Gilbert Keith Chesterton

  16. Der Mut wächst immer mit dem Herzen und das Herz mit jeder guten Tat.

    Adolph Kolping

  17. Neid: der Ärger über den Mangel an Gelegenheit zur Schadenfreude

    Ambrose Bierce

  18. Für einen guten und edlen Menschen ist nicht nur die Liebe des Nächsten eine heilige Pflicht, sondern auch die Barmherzigkeit gegen vernunftlose Geschöpfe.

    Isaac Newton

  19. Wahrheit ist die Übereinstimmung von Denken und Sein

    Thomas von Aquin

  20. Die Welt vergöttert die Jugend, aber regieren lässt sie sich von den Alten.

    Henry de Montherlant