Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 22
Wenn die Gemeinheit Genie hat und der Anstand Talent, ist der Anstand verloren.
— Emil Gött
Bedeckung findet sich gar leicht; Es fragt sich nur, wie weit sie reicht.
— Wilhelm Busch
Wer möchte diesen Erdenball noch fernerhin betreten, wenn wir Bewohner überall die Wahrheit sagen täten ...
— Wilhelm Busch
Der Mann, dem du zürnest, muss deines Zornes wert sein.
— Friedrich Maximilian von Klinger
Zivilcourage tritt relativ selten auf. Das liegt daran, dass sie nicht ansteckend ist.
— Karl-Heinz Karius
Menschen müssen sich einmal aneinander reiben. Höflichkeit aber ist das Fett, welches das Unangenehme des Reibens vermindert oder erleichtert.
— Friedrich Wilhelm Weber
Wir beurteilen uns danach, was wir uns zutrauen... Andere beurteilen wir danach, was sie bereits geleistet haben.
— Gilbert Keith Chesterton
Ein freundliches Wort kostet nichts, und dennoch ist es das Schönste aller Geschenke
— Daphne du Maurier
Für einen guten und edlen Menschen ist nicht nur die Liebe des Nächsten eine heilige Pflicht, sondern auch die Barmherzigkeit gegen vernunftlose Geschöpfe.
— Isaac Newton
Der Mut wächst immer mit dem Herzen und das Herz mit jeder guten Tat.
— Adolph Kolping
Niemand weiß, wie weit seine Kräfte gehen, bis er sie versucht hat.
— Johann Wolfgang von Goethe
Eifersucht ist die Gelbsucht der Seele.
— John Dryden
Die schönste Antwort auf Verleumdung ist, dass man sie stillschweigend verachtet.
— Johann Jakob Engel
Für die Menge ist fast jede Anklage eine Verurteilung.
— Otto Weiss
Bringe die Menschen dazu, dass sie von sich selbst eine höhere Meinung bekommen, und du schaffst dir bleibende Freunde
— Philip Chesterfield
Das Vertrauen gibt dem Gespräch mehr Stoff als der Geist.
— François de la Rochefoucauld
Ich weiss recht gut, dass man über die menschliche Natur nie alles wissen kann, was man wissen sollte. Nur auf eines kann man sich verlassen: dass sie immer wieder Überraschungen bereithält.
— William Somerset Maugham
Wahrheit ist die Übereinstimmung von Denken und Sein
— Thomas von Aquin
Der lebt nicht, dessen Haupt nicht im Himmel steht, auf dessen Brust nicht die Wolken ruhen, dem die Liebe nicht im Schoße wohnt, und dessen Fuß nicht in der Erde wurzelt.
— Clemens Brentano
Ein Mensch ist manchmal wie verwandelt, sobald man menschlich ihn behandelt.
— Wilhelm Busch