Sprüche zum Zusammenleben
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Mancher hält sich für taub, bloß weil nicht mehr über ihn gesprochen wird.
— Charles de Talleyrand
Wer keinen Charakter hat, ist kein Mensch; er ist nur eine Sache.
— Nicolas Chamfort
Etwas Gescheiteres kann einer doch nicht treiben in dieser schönen Welt, als zu spielen.
— Henrik Johan Ibsen
Die Welt wird schön an jenem Tag, da Mutter nicht mehr kommen mag.
— Joachim Ringelnatz
Treue im Kleinsten macht die Treue dir leicht im Großen
— Johann Kaspar Lavater
Wer nicht übertreibt, ist uninteressant.
— Gustav Mahler
Junggesellen sollten hohe Steuern zahlen. Es ist nicht gerecht, dass einige Männer glücklicher sein sollen als andere.
— Oscar Wilde
Für die Reichen ist die Langeweile die große Geißel.
— Jean-Jacques Rousseau
Willst du dass dir kein Leid geschieht vom bösen Volk, so sing ihr Lied und werde selbst zum Bösewicht, so hassen sie dich länger nicht.
— Gottfried von Strassburg
Und doch ist mir recht heimatlich bei den Geschwistern, heimatlich, zugleich heimatlos.
— Franziska Gräfin zu Reventlow
Sage mir, mit wem du umgehst, und ich werde dir sagen, wer er ist.
— Ludwig Marcuse
Der Hagestolze hat das Unglück, dass ihm niemand seine Fehler frei sagt, der Ehemann hat dies Glück.
— Jean Paul
Am teuflischsten ist der Teufel in ehrbarem Gewand
— Elizabeth Barrett Browning
Es gibt nur eine wahrhaftige Freude: den Umgang mit Menschen.
— Antoine de Saint-Exupéry
Es trocknen in der Einsamkeit die Säfte des Gemütes, es stockt der Gedankenlauf, ich muß hinaus in mancherlei Gemeinschaft mit andern Geistern.
— Friedrich Schleiermacher
Wir entschuldigen nichts so leicht als Torheiten, die uns zuliebe begangen wurden.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Wer von niemandem beneidet wird, ist nichts wert.
— Epicharmos
Egoismus besteht nicht darin, dass man sein Leben nach seinen Wünschen lebt, sondern darin, dass man von anderen verlangt, dass sie so leben, wie man es wünscht.
— Oscar Wilde
Jede Gesellschaft hat die Schurken, die sie verdient.
— Albert Camus
Die Bescheidenheit ist wie die Enthaltsamkeit: man würde wohl gerne mehr essen, fürchtet aber, dass es einem übel bekommt
— François de la Rochefoucauld