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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 77

  1. Mancher hält sich für taub, bloß weil nicht mehr über ihn gesprochen wird.

    Charles de Talleyrand

  2. Wer keinen Charakter hat, ist kein Mensch; er ist nur eine Sache.

    Nicolas Chamfort

  3. Etwas Gescheiteres kann einer doch nicht treiben in dieser schönen Welt, als zu spielen.

    Henrik Johan Ibsen

  4. Die Welt wird schön an jenem Tag, da Mutter nicht mehr kommen mag.

    Joachim Ringelnatz

  5. Treue im Kleinsten macht die Treue dir leicht im Großen

    Johann Kaspar Lavater

  6. Wer nicht übertreibt, ist uninteressant.

    Gustav Mahler

  7. Junggesellen sollten hohe Steuern zahlen. Es ist nicht gerecht, dass einige Männer glücklicher sein sollen als andere.

    Oscar Wilde

  8. Für die Reichen ist die Langeweile die große Geißel.

    Jean-Jacques Rousseau

  9. Willst du dass dir kein Leid geschieht vom bösen Volk, so sing ihr Lied und werde selbst zum Bösewicht, so hassen sie dich länger nicht.

    Gottfried von Strassburg

  10. Und doch ist mir recht heimatlich bei den Geschwistern, heimatlich, zugleich heimatlos.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  11. Sage mir, mit wem du umgehst, und ich werde dir sagen, wer er ist.

    Ludwig Marcuse

  12. Der Hagestolze hat das Unglück, dass ihm niemand seine Fehler frei sagt, der Ehemann hat dies Glück.

    Jean Paul

  13. Am teuflischsten ist der Teufel in ehrbarem Gewand

    Elizabeth Barrett Browning

  14. Es gibt nur eine wahrhaftige Freude: den Umgang mit Menschen.

    Antoine de Saint-Exupéry

  15. Es trocknen in der Einsamkeit die Säfte des Gemütes, es stockt der Gedankenlauf, ich muß hinaus in mancherlei Gemeinschaft mit andern Geistern.

    Friedrich Schleiermacher

  16. Wir entschuldigen nichts so leicht als Torheiten, die uns zuliebe begangen wurden.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  17. Wer von niemandem beneidet wird, ist nichts wert.

    Epicharmos

  18. Egoismus besteht nicht darin, dass man sein Leben nach seinen Wünschen lebt, sondern darin, dass man von anderen verlangt, dass sie so leben, wie man es wünscht.

    Oscar Wilde

  19. Jede Gesellschaft hat die Schurken, die sie verdient.

    Albert Camus

  20. Die Bescheidenheit ist wie die Enthaltsamkeit: man würde wohl gerne mehr essen, fürchtet aber, dass es einem übel bekommt

    François de la Rochefoucauld