Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 40
Menschen in Massen verlieren ihren Sinn für Anstand.
— John Galsworthy
Es ist schlimm, wenn zwei Eheleute einander langweilen. Viel schlimmer jedoch ist es, wenn nur einer von ihnen den anderen langweilt.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Hass: ein angemessenes Gefühl angesichts der Überlegenheit eines anderen.
— Ambrose Bierce
Mann mit zugeknöpften Taschen, dir tut niemand was zulieb: Hand wird nur von Hand gewaschen; wenn du nehmen willst, so gib!
— Johann Wolfgang von Goethe
Der höchste Stolz und der höchste Kleinmut ist die höchste Unkenntnis seiner selbst
— Baruch de Spinoza
Ich verachte Leute, die Hunde halten. Das sind Feiglinge, die sich nicht trauen, die Leute selber zu beißen
— August Strindberg
Gastfreundschaft ist die Tugend, welche uns veranlasst, gewissen Menschen Nahrung und Obdach zu geben, die beides nicht nötig haben.
— Ambrose Bierce
Unsere eigenen Fehler sind der Grund, warum andere uns Schaden zufügen können. Denn wo keine Tür ist, da ist auch kein Eingang.
— Hermann Stehr
Gute Menschen reizen die Geduld, böse die Phantasie
— Oscar Wilde
Menschen sind wie Schallplatten: nur gut aufgelegt kommen Sie über die Runden
— Martin Luther King
Man soll gegen niemanden Neid hegen. Die Guten verdienen ihn nicht, und die Bösen schädigen sich in demselben Grade, in dem ihre Pläne gelingen.
— Epikur
Wer zu den Köpfen redet, muss viele Sprachen verstehen, und man versteht nur eine gut. Wer mit dem Herzen spricht, ist allen verständlich.
— Ludwig Börne
Wenn wir gerecht gegen unsere Feinde sind, so ist das meistens ein Beweis, dass sie nicht die Stelle getroffen haben, wo wir verwundbar sind.
— Daniel Spitzer
Liebe ist Glut, Hass ist Kälte. Sehnsucht und Angst sind Feuer und Eis. Die ganze Welt der Gefühle liegt dazwischen.
— Oswald Spengler
Lerne Geduld haben mit fremden Fehlern; denn siehe, du hast auch viel an dir, was andere tragen müssen
— Thomas à Kempis
Vorsicht vor den Gutmütigen! Der Umgang mit ihnen erschlafft.
— Friedrich Nietzsche
Man muss denken wie die wenigsten und reden wie die meisten.
— Arthur Schopenhauer
Nicht nur die Kunst des Schenkens sollte man besitzen, sondern auch die, empfangen und annehmen zu können.
— Sören Kierkegaard
Es ehrt unsere Zeit, dass sie genügend Mut aufbringt, Angst vor dem Krieg zu haben.
— Albert Camus
Ein ehrlicher Mensch ist in Gottes Augen für die menschliche Gesellschaft wertvoller als alle gekrönten Raufbolde, die je gelebt haben.
— Thomas Paine