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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 40

  1. Menschen in Massen verlieren ihren Sinn für Anstand.

    John Galsworthy

  2. Es ist schlimm, wenn zwei Eheleute einander langweilen. Viel schlimmer jedoch ist es, wenn nur einer von ihnen den anderen langweilt.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  3. Hass: ein angemessenes Gefühl angesichts der Überlegenheit eines anderen.

    Ambrose Bierce

  4. Mann mit zugeknöpften Taschen, dir tut niemand was zulieb: Hand wird nur von Hand gewaschen; wenn du nehmen willst, so gib!

    Johann Wolfgang von Goethe

  5. Der höchste Stolz und der höchste Kleinmut ist die höchste Unkenntnis seiner selbst

    Baruch de Spinoza

  6. Ich verachte Leute, die Hunde halten. Das sind Feiglinge, die sich nicht trauen, die Leute selber zu beißen

    August Strindberg

  7. Gastfreundschaft ist die Tugend, welche uns veranlasst, gewissen Menschen Nahrung und Obdach zu geben, die beides nicht nötig haben.

    Ambrose Bierce

  8. Unsere eigenen Fehler sind der Grund, warum andere uns Schaden zufügen können. Denn wo keine Tür ist, da ist auch kein Eingang.

    Hermann Stehr

  9. Gute Menschen reizen die Geduld, böse die Phantasie

    Oscar Wilde

  10. Menschen sind wie Schallplatten: nur gut aufgelegt kommen Sie über die Runden

    Martin Luther King

  11. Man soll gegen niemanden Neid hegen. Die Guten verdienen ihn nicht, und die Bösen schädigen sich in demselben Grade, in dem ihre Pläne gelingen.

    Epikur

  12. Wer zu den Köpfen redet, muss viele Sprachen verstehen, und man versteht nur eine gut. Wer mit dem Herzen spricht, ist allen verständlich.

    Ludwig Börne

  13. Wenn wir gerecht gegen unsere Feinde sind, so ist das meistens ein Beweis, dass sie nicht die Stelle getroffen haben, wo wir verwundbar sind.

    Daniel Spitzer

  14. Liebe ist Glut, Hass ist Kälte. Sehnsucht und Angst sind Feuer und Eis. Die ganze Welt der Gefühle liegt dazwischen.

    Oswald Spengler

  15. Lerne Geduld haben mit fremden Fehlern; denn siehe, du hast auch viel an dir, was andere tragen müssen

    Thomas à Kempis

  16. Vorsicht vor den Gutmütigen! Der Umgang mit ihnen erschlafft.

    Friedrich Nietzsche

  17. Man muss denken wie die wenigsten und reden wie die meisten.

    Arthur Schopenhauer

  18. Nicht nur die Kunst des Schenkens sollte man besitzen, sondern auch die, empfangen und annehmen zu können.

    Sören Kierkegaard

  19. Es ehrt unsere Zeit, dass sie genügend Mut aufbringt, Angst vor dem Krieg zu haben.

    Albert Camus

  20. Ein ehrlicher Mensch ist in Gottes Augen für die menschliche Gesellschaft wertvoller als alle gekrönten Raufbolde, die je gelebt haben.

    Thomas Paine