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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 85

  1. Wer die Gesellschaft nicht entbehren kann, soll sich ihren Gebräuchen unterwerfen, weil sie mächtiger sind als er.

    Adolph Freiherr von Knigge

  2. Auch vom Feind kommt häufig ein guter Rat.

    Aristophanes

  3. Nichts wird uns mehr den Frieden rauben, als: Aberglauben

    Heinrich Martin

  4. Nichts reichen wir einander so freigebig wie unsere Hände – aber leer.

    Emanuel Wertheimer

  5. Erwarte alles vom Mitleid, nur keine Hilfe.

    Emanuel Wertheimer

  6. Höre zu, als brenntest du vor Begierde, selbst das Wort zu nehmen! Sprich, als ob du jeden Augenblick erwartetest, unterbrochen zu werden!

    Franz Edler von Pernwald Schönthan

  7. Man kann Kompromisse schließen, bis man zu einem Kompromiss geworden ist.

    Else Pannek

  8. Hab' Achtung vor dir — und bringe es den Anderen bei.

    Else Pannek

  9. Gleichgültigkeit wirkt wie Raureif auf Knospen — Lieblosigkeit wie Frost.

    Else Pannek

  10. Wir diskutieren. Als wir noch miteinander sprachen, verstanden wir uns.

    Else Pannek

  11. Zu viel verschenkt, wer selber Freude braucht.

    Else Pannek

  12. Hass — Ohnmacht, die sich selbst verletzt. Wer sich liebt, wehrt sich, bevor er hasst.

    Else Pannek

  13. Wer Gefühle zeigt, lebt aus sich heraus — intensiv und doch geschützt. Wer seine Gefühle nicht verdeutlichen kann, lebt in sich hinein, vor sich hin — wehrlos.

    Else Pannek

  14. Auf andere herabzusehen macht kleiner und ärmer. Es geschieht von einem Standpunkt, von dem keine menschliche Wärme ausgeht und an den keine gelangt.

    Else Pannek

  15. Besserwisser erwecken den Eindruck alle anderen für dumm zu halten.

    Else Pannek

  16. Es macht frei, seine Mitmenschen zu lassen wie sie sind.

    Else Pannek

  17. Selbstgesuchte Vorbilder sind besser als verordnete.

    Else Pannek

  18. Eine Aufforderung zum blinden Vertrauen öffnet die Augen — früher oder später.

    Else Pannek

  19. Vorschriften, deren Einhaltung unmöglich ist, könnten beabsichtigt und der Machterhaltung dienlich sein.

    Else Pannek

  20. Toleranz ist möglich — im Freisein von Angst.

    Else Pannek