Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 85
Wer die Gesellschaft nicht entbehren kann, soll sich ihren Gebräuchen unterwerfen, weil sie mächtiger sind als er.
— Adolph Freiherr von Knigge
Auch vom Feind kommt häufig ein guter Rat.
— Aristophanes
Nichts wird uns mehr den Frieden rauben, als: Aberglauben
— Heinrich Martin
Nichts reichen wir einander so freigebig wie unsere Hände – aber leer.
— Emanuel Wertheimer
Erwarte alles vom Mitleid, nur keine Hilfe.
— Emanuel Wertheimer
Höre zu, als brenntest du vor Begierde, selbst das Wort zu nehmen! Sprich, als ob du jeden Augenblick erwartetest, unterbrochen zu werden!
— Franz Edler von Pernwald Schönthan
Man kann Kompromisse schließen, bis man zu einem Kompromiss geworden ist.
— Else Pannek
Hab' Achtung vor dir — und bringe es den Anderen bei.
— Else Pannek
Gleichgültigkeit wirkt wie Raureif auf Knospen — Lieblosigkeit wie Frost.
— Else Pannek
Wir diskutieren. Als wir noch miteinander sprachen, verstanden wir uns.
— Else Pannek
Zu viel verschenkt, wer selber Freude braucht.
— Else Pannek
Hass — Ohnmacht, die sich selbst verletzt. Wer sich liebt, wehrt sich, bevor er hasst.
— Else Pannek
Wer Gefühle zeigt, lebt aus sich heraus — intensiv und doch geschützt. Wer seine Gefühle nicht verdeutlichen kann, lebt in sich hinein, vor sich hin — wehrlos.
— Else Pannek
Auf andere herabzusehen macht kleiner und ärmer. Es geschieht von einem Standpunkt, von dem keine menschliche Wärme ausgeht und an den keine gelangt.
— Else Pannek
Besserwisser erwecken den Eindruck alle anderen für dumm zu halten.
— Else Pannek
Es macht frei, seine Mitmenschen zu lassen wie sie sind.
— Else Pannek
Selbstgesuchte Vorbilder sind besser als verordnete.
— Else Pannek
Eine Aufforderung zum blinden Vertrauen öffnet die Augen — früher oder später.
— Else Pannek
Vorschriften, deren Einhaltung unmöglich ist, könnten beabsichtigt und der Machterhaltung dienlich sein.
— Else Pannek
Toleranz ist möglich — im Freisein von Angst.
— Else Pannek