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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 98

  1. Raum für alle hat die Erde, wer aber gibt jedem die ihm gebührende Zeit?

    — Theodor Toeche-Mittler

  2. Wer an die Unsterblichkeit glaubt, muss auch an das Näherliegende, an die Fortentwicklung der Menschheit hienieden zum Guten glauben.

    — Theodor Toeche-Mittler

  3. Ehrfurcht den Vorfahren, Treue den Lebensgenossen, Vertrauen der Jugend!

    — Theodor Toeche-Mittler

  4. Dein Alter setze im Kampfe der Meinungen stets als Dein schwächstes Vorrecht an. Zwar ist es von Gott Dir gewährt, gilt aber als solches vor allem Dir selbst.

    — Theodor Toeche-Mittler

  5. Die Liebe ist die Lösung des Lebensrätsels, der Hass die verzehrende Sehnsucht danach.

    — Heinrich Lhotzky

  6. Es gibt kaum ein besseres Erkennungszeichen für Menschen als ihr Verhalten zu Kindern.

    — Heinrich Lhotzky

  7. Vergebung muss immer da sein. Aber von Vergebung darf man erst reden, wenn die Menschen sich danach sehnen.

    — Heinrich Lhotzky

  8. Feinde sind einem Menschen geschenkt, damit er an ihnen wachse und erstarke.

    — Paul Olaf Bodding

  9. Im Zusammensein mit uns sollte jeder ein Liebender des Lebens werden.

    — Paul Olaf Bodding

  10. Es ist gut, wenn ein tüchtiger Mensch verleumdet wird. Das dient seiner Sache.

    — Paul Olaf Bodding

  11. Dem vertrauen die Menschen, der sich von einer höheren Macht regieren lässt.

    — Paul Olaf Bodding

  12. Das Wohlwollen des Stolzen ist schwerer zu ertragen, als sein Hass.

    — Paul Olaf Bodding

  13. Sei Mensch und ehre Menschenwürde

    — Robert Bosch

  14. Der Mensch gönnt seiner Gattung nichts, daher hat er die Gesetze erfunden. Darf er schon nicht, dann sollen die anderen aber auch nicht.

    — Kurt Tucholsky

  15. Von dem, was man heute an den Universitäten denkt, hängt ab, was morgen auf den Plätzen gelebt wird.

    — José Ortega y Gasset

  16. Es gibt vier Typen von Menschen in der Welt: die Liebenden, die Opportunisten, die Zuschauer und die Schwachsinnigen. Die letzteren sind die Glücklichsten.

    — Hippolyte Taine

  17. Wenn wir die Menschen nicht zurechtschelten können, können wir sie oft zurechtlieben

    — James Hudson Taylor

  18. Aller Herrschaft Druck ist schwer; man muss den Menschen immer freiwillig handeln zu lassen scheinen

    — Johann Jakob Wilhelm Heinse

  19. Ein schwacher Feind in der Festung ist fürchterlicher als der stärkste von aussen.

    — Johann Jakob Wilhelm Heinse

  20. Der beste Rat bleibt immer Stück- oder Flickwerk: wer sich nicht selber raten kann, dem ist nicht zu helfen.

    — Johann Jakob Wilhelm Heinse