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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 73

  1. Wer mich tadelt, gibt zu erkennen, dass etwas Gutes in mir sei.

    Friedrich von Logau

  2. Immer wird uns das Vertrauen eines der größten und beglückensten Geschenke menschlichen Zusammenlebens bleiben.

    Dietrich Bonhoeffer

  3. Wir sind geboren, um gemeinsam zu leben, und unsere Gesellschaft ähnelt einem Gewölbe, in dem Steine einander am Fallen hindern.

    Seneca

  4. Ein jeder kehre vor seiner Tür, und rein ist jedes Stadtquartier.

    Johann Wolfgang von Goethe

  5. Wer der Gerechtigkeit folgen will durch dick und dünn, muß lange Stiefel haben.

    Wilhelm Busch

  6. Die verstehen sehr wenig, die nur das verstehen, was sich erklären lässt

    Marie von Ebner-Eschenbach

  7. Ein guter Gedanke macht froh, erst recht eine gute Tat

    Peter Rosegger

  8. Das Alter hat zwei große Vorteile: Die Zähne tun nicht mehr weh, und man hört nicht mehr all das dumme Zeug, das ringsum gesagt wird.

    George Bernard Shaw

  9. Der Schmeichler ist ein Mensch, der seiner Meinung nach deine Fähigkeiten außerordentlich übertreibt, so dass sie näher an deine eigene Vorstellung von ihnen herankommen.

    Oscar Wilde

  10. Für Heuchelei gibt's Geld genug. Wahrheit geht betteln.

    Martin Luther

  11. Das Rationale am Menschen sind seine Einsichten; das Irrationale, dass er nicht danach handelt

    Friedrich Dürrenmatt

  12. Es gibt ein altes Sprichwort: Ein Ermüdeter sucht Streit. Dasselbe gilt vom Hungrigen und Durstigen und überhaupt von jedem Menschen, den etwas quält.

    Seneca

  13. Alles wird man dir verzeihen, aber man ist unerbittlich gegen das Genie.

    Christian Johann Heinrich Heine

  14. Nur die wertvollen Menschen bleiben bei ihresgleichen in guter Stimmung.

    Charles-Louis de Montesquieu

  15. Man kann vieles unbewusst wissen, indem man es nur fühlt, aber nicht weiß.

    Fjodor M. Dostojewski

  16. Der Mensch ist von einer Kompliziertheit, die nur Individualitäten zuläßt.

    Friedrich Dürrenmatt

  17. Wo einer steht, da ist des anderen Grenze.

    Friedrich Schleiermacher

  18. Das Leben, Gott sei Dank, ist kein Tummelplatz großer Gefühle, sondern eine Alltagswohnstube, drin das so genannte große Glück davon abhäng, ob man friert oder warm sitzt, ob der Ofen raucht, oder gut …

    Theodor Fontane

  19. Wahrheitsliebe zeigt sich darin, dass man überall das Gute zu finden und zu schätzen weiß.

    Johann Wolfgang von Goethe

  20. Das Nachahmen ist allezeit, wie mich dünkt, eine sehr nützliche Sache.

    Georg Christoph Lichtenberg