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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 73

  1. Die Menschen werden selten durch fremden Schaden klug

    Adolph Kolping

  2. Man darf nur die meisten Menschen bestimmt nötig haben, um sogleich ihre Bösartigkeit zu wecken.

    Johann Gottfried Seume

  3. Die Red' ist uns gegeben, damit wir nicht allein vor uns nur sollen leben und fern von Leuten sein.

    Simon Dach

  4. Es ist leichter, anderen mit Weisheiten zu dienen, als sich selbst.

    François de la Rochefoucauld

  5. Nur insofern der Mensch mit sich selbst eine glückliche Ehe führt und eine schöne Familie ausmacht, ist er überhaupt ehe- und familienfähig.

    Novalis

  6. Wer glaubt, auf andere nicht mehr angewiesen zu sein, wird unerträglich.

    Marquis de Vauvenargues

  7. Die Jugend ist stark, trotzig, rachsüchtig. Zum Teil beruht das auf ihrer Unschuld. Weil sie selbst noch nichts drückt an ernster Schuld, haben sie für die Schuld anderer kein Verständnis.

    Paul Keller

  8. Der Brief ist und bleibt ein unvergleichliches Mittel, auf ein junges Mädchen Eindruck zu machen; der tote Buchstabe wirkt oft stärker als das lebendige Wort.

    Sören Kierkegaard

  9. Wer mich tadelt, gibt zu erkennen, dass etwas Gutes in mir sei.

    Friedrich von Logau

  10. Immer wird uns das Vertrauen eines der größten und beglückensten Geschenke menschlichen Zusammenlebens bleiben.

    Dietrich Bonhoeffer

  11. Wir sind geboren, um gemeinsam zu leben, und unsere Gesellschaft ähnelt einem Gewölbe, in dem Steine einander am Fallen hindern.

    Seneca

  12. Ein jeder kehre vor seiner Tür, und rein ist jedes Stadtquartier.

    Johann Wolfgang von Goethe

  13. Wer der Gerechtigkeit folgen will durch dick und dünn, muß lange Stiefel haben.

    Wilhelm Busch

  14. Die verstehen sehr wenig, die nur das verstehen, was sich erklären lässt

    Marie von Ebner-Eschenbach

  15. Ein guter Gedanke macht froh, erst recht eine gute Tat

    Peter Rosegger

  16. Das Alter hat zwei große Vorteile: Die Zähne tun nicht mehr weh, und man hört nicht mehr all das dumme Zeug, das ringsum gesagt wird.

    George Bernard Shaw

  17. Der Schmeichler ist ein Mensch, der seiner Meinung nach deine Fähigkeiten außerordentlich übertreibt, so dass sie näher an deine eigene Vorstellung von ihnen herankommen.

    Oscar Wilde

  18. Für Heuchelei gibt's Geld genug. Wahrheit geht betteln.

    Martin Luther

  19. Das Rationale am Menschen sind seine Einsichten; das Irrationale, dass er nicht danach handelt

    Friedrich Dürrenmatt

  20. Es gibt ein altes Sprichwort: Ein Ermüdeter sucht Streit. Dasselbe gilt vom Hungrigen und Durstigen und überhaupt von jedem Menschen, den etwas quält.

    Seneca