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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 44

  1. Selten wirst du einen Menschen finden, der bei geöffneten Türen ruhig leben könnte.

    — Charles Baudelaire

  2. Wenn es glatteist, gehen die Menschen Arm in Arm.

    — Jean Paul

  3. Ach, das ist das Schöne an der Jugend, dass sie mit ebensoviel Hoffnungen operiert wie das Alter mit Erinnerungen.

    — Bertha Freifrau von Suttner

  4. Wer die Menschen liebe, liebt auch ihre Freuden.

    — Fjodor M. Dostojewski

  5. An sich selbst muss der Mensch in Erfahrung bringen, wie dem anderen zumute ist.

    — Wilhelm Raabe

  6. Schweigen ist eines der am schwierigsten zu widerlegenden Argumente.

    — Joseph Billings

  7. Man soll tun, was man kann, einzelne Menschen vom Untergang zu retten.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  8. Keine Reden finden bereitwilligeren Glauben als die, welche das Genie herabsetzen und dem Neide der bewußten Mittelmäßigkeit schmeicheln.

    — Thomas Babington Macaulay

  9. Die, die immer trinken schmecken nichts; die, die immer reden denken nichts

    — Matthew Prior

  10. Am Schlimmsten ist eine Lüge, die eine halbe Wahrheit ist. Wenn wir z. B. Menschen in unser Haus bitten, während wir sie hinwünschen, wo der Pfeffer wächst.

    — Prentice Mulford

  11. Jeder Mensch ist ein Abgrund. Man schaudert, wenn man hineinsieht.

    — Georg Büchner

  12. Nichts ist seltener als wahre Güte. Zumeist wird sie mit Gutmütigkeit oder Gefälligkeit verwechselt

    — François de la Rochefoucauld

  13. Die Menschen sind nicht halb so gut, wie ihre Freunde sie schildern und nicht halb so schlecht, wie ihre Feinde behaupten

    — Adolph Freiherr von Knigge

  14. Die Faulen sehnen sich nach Gesellschaft.

    — John Steinbeck

  15. Erwarte kein Lob ohne Neid, bevor du tot bist!

    — Charles Caleb Colton

  16. Was gute Gesellschaft genannt wird, ist meistens nur ein Mosaik geschliffener Karikaturen.

    — Friedrich von Schlegel

  17. Ach ich fühl es! Keine Tugend ist so recht nach meinem Sinn; stets befind ich mich am wohlsten, wenn ich damit fertig bin.

    — Wilhelm Busch

  18. Die Freiheit besteht in erster Linie nicht aus Privilegien, sondern aus Pflichten.

    — Albert Camus

  19. Ich habe kein Ehepaar kennengelernt, in dessen Leben es noch nie eine Revolution gegeben hat.

    — John Knittel

  20. Rate den Mitbürgern nicht das Angenehmste, sondern das Beste.

    — Solon