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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 44

  1. Der Teufel hat die Welt verlassen, weil er weiß, dass die Menschen selbst einander die Hölle heiß machen.

    Friedrich Rückert

  2. Jeder Mensch ist ein Abgrund. Man schaudert, wenn man hineinsieht.

    Georg Büchner

  3. Jeder Mensch bereitet uns auf irgendeine Art Vergnügen: Der eine, wenn er ein Zimmer betritt, der andere, wenn er es verläßt.

    Hermann Bang

  4. Die unterhaltsamsten Gäste sind die, die gern hören, wenn andere sprechen.

    Thomas Carlyle

  5. Man verzeiht jedem seine erste kolossale Dummheit, aber niemals die zweite, die erste verteidigen zu wollen.

    Daniel Spitzer

  6. Erwarte kein Lob ohne Neid, bevor du tot bist!

    Charles Caleb Colton

  7. Wer die Menschen liebe, liebt auch ihre Freuden.

    Fjodor M. Dostojewski

  8. Erst gegen Ende unseres Lebens müssen wir uns eingestehen, dass uns die am meisten genützt haben, die uns die größten Hindernisse in den Weg gelegt haben.

    Carl Ludwig Schleich

  9. Nur was wir selber glauben, glaubt man uns.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  10. Die Faulen sehnen sich nach Gesellschaft.

    John Steinbeck

  11. Rate den Mitbürgern nicht das Angenehmste, sondern das Beste.

    Solon

  12. Im Ehestand muss man sich manchmal streiten; denn dadurch erfährt man was voneinander.

    Johann Wolfgang von Goethe

  13. Um einander zu achten, muss man sich zunächst kennen.

    Pierre Baron de Coubertin

  14. Der Mensch ist nicht allein ein Werk der Umstände, sondern die Umstände sind ein Werk des Menschen.

    Benjamin Disraeli

  15. Man kann auf so vielerlei Weise Gutes tun, als man sündigen kann, nämlich mit Geld, Worten und Werken.

    Georg Christoph Lichtenberg

  16. Tue nichts im Leben, was dich beschämt, wenn es dein Nachbar bemerken würde.

    Epikur

  17. Ich habe kein Ehepaar kennengelernt, in dessen Leben es noch nie eine Revolution gegeben hat.

    John Knittel

  18. Keine Reden finden bereitwilligeren Glauben als die, welche das Genie herabsetzen und dem Neide der bewußten Mittelmäßigkeit schmeicheln.

    Thomas Babington Macaulay

  19. Die Menschen sind nicht halb so gut, wie ihre Freunde sie schildern und nicht halb so schlecht, wie ihre Feinde behaupten

    Adolph Freiherr von Knigge

  20. Es ist ungemein wichtig und nützlich, selbst in einem kleinen Wirkungskreis als gutes Beispiel zu wirken, denn auf diese Weise beeinflusst man Dutzende und Hunderte von Menschen.

    Fjodor M. Dostojewski