Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 28
Es ist immer etwas für einen Esel, durch das Weitergeben eines Gerüchtes auch einmal interessant zu werden und sich selber so vorzukommen.
— Wilhelm Raabe
Das öffentliche Wohl besteht aus dem Glück jedes einzelnen.
— Albert Camus
Wie wenige Menschen, auch die tapfersten, haben jemals den Mut, klar einzugestehen, ihre Anschauung von gestern sei Irrtum und Unsinn gewesen.
— Stefan Zweig
Wer imponiert? Nur welcher ruhig seinen Weg geht.
— Wilhelm Raabe
Wenn zwei Kleinliche sich paaren, mög' die andern Gott bewahren. Knausern beide im Verein, wird es unerträglich sein.
— Otto Julius Bierbaum
Bewunderung besteht aus Überraschung in Begleitung von etwas Vergnügen und einem Gefühle der Zustimmung.
— Charles Robert Darwin
Niemals muss man gewissenhafter auf Posten stehen, als wenn der Feind so tut, als wolle er Frieden schließen; nie haben wir ihn weniger zu fürchten, als wenn er uns offen angreift.
— Erasmus von Rotterdam
Von den Schlechten verlacht zu werden ist fast ein Lob.
— Erasmus von Rotterdam
Armut ist nicht von Gott geschaffen worden, sie ist Menschenwerk. Wir können die Armut nur beseitigen, wenn wir bereit sind zu teilen.
— Mutter Theresa
Wahrheit ist das Sprechen einer vertrauten Seele zu einer vertrauten Seele.
— Carl Friedrich Paul Ernst
Ein freundlicher Blick durchdringt die Düsternis wie ein Sonnenstrahl
— Albert Schweitzer
Alle charmanten Leute sind verwöhnt. Darin liegt das Geheimnis ihrer Anziehungskraft
— Oscar Wilde
Die Halunken suchen immer Deckung hinter den guten Manieren ihrer Gegner.
— Otto Ernst
Ach, selbst das weiseste Sprichwort irrt: Es ist nicht alles Gold, was geschwiegen wird!
— Oscar Blumenthal
Wie du in die Welt liebst, liebt sie dich zurück. Und das Leben ist dankbar.
— Prentice Mulford
Setzt dem stolzen Manne Gleichgültigkeit entgegen, und ihr nehmt seiner Macht den Stachel!
— Friedrich Maximilian von Klinger
Willst du etwas los sein, leihe es einem guten Freund.
— Titus Maccius Plautus
Je mehr Macht die Menschen haben, um so mehr mißbrauchen sie diese und werden übermütig.
— Nicolaus Machiavelli
Rundum der Kampf aufs Messer: Lern du zu dieser Frist, dass Wunden heilen besser als Wunden schlagen ist!
— Hermann Ferdinand Freiligrath
Wer im Verkehr mit Menschen die Manieren einhält, lebt von seinen Zinsen, wer sich über sie hinwegsetzt, greift sein Kapital an
— Hugo von Hofmannsthal