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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 32

  1. Man ist ja von Natur kein Engel, vielmehr ein Welt- und Menschenkind, und ringsumher ist ein Gedrängel von solchen, die dasselbe sind.

    — Wilhelm Busch

  2. Die Höflichkeit ist dem Menschen was die Wärme dem Wachs.

    — Arthur Schopenhauer

  3. Leichtsinnig sind die meisten bei der Erforschung der Wahrheit und geben sich mit den ersten besten Nachrichten zufrieden

    — Thukydides

  4. Sie lieben die Menschen und verachten den einzelnen Unglücklichen.

    — Fjodor M. Dostojewski

  5. Wer von allen gehasst wird, kann nicht erwarten, lange zu leben.

    — Pierre Corneille

  6. Nichts wird so leicht für Übertreibung gehalten, wie die Schilderung der nackten Wahrheit

    — Joseph Conrad

  7. Überall finden sich Leute – bereit, uns aus einer Lage herauszuhelfen, in der wir uns wohl fühlen.

    — Otto Weiss

  8. Man mag nur da guten Rat annehmen, wo er der eigenen Meinung nicht widerspricht.

    — Bettina von Arnim

  9. Fürchte nicht Feinde, die angreifen, sondern Freunde, die schmeicheln

    — Lord Byron

  10. Die Menge ist groß, aber der Menschen sind wenige.

    — Diogenes von Apollonia

  11. Alles, was existiert, muss einen Namen tragen. Was nicht benannt ist, existiert nicht für den Menschen.

    — Oswald Spengler

  12. Aufrichtigkeit in der Gesellschaft ist wie ein Eisenträger in einem Kartenhaus.

    — William Somerset Maugham

  13. Von den Schlechten verlacht zu werden ist fast ein Lob.

    — Erasmus von Rotterdam

  14. Niemals muss man gewissenhafter auf Posten stehen, als wenn der Feind so tut, als wolle er Frieden schließen; nie haben wir ihn weniger zu fürchten, als wenn er uns offen angreift.

    — Erasmus von Rotterdam

  15. Bewunderung besteht aus Überraschung in Begleitung von etwas Vergnügen und einem Gefühle der Zustimmung.

    — Charles Robert Darwin

  16. Wenn zwei Kleinliche sich paaren, mög' die andern Gott bewahren. Knausern beide im Verein, wird es unerträglich sein.

    — Otto Julius Bierbaum

  17. Wer imponiert? Nur welcher ruhig seinen Weg geht.

    — Wilhelm Raabe

  18. Wie wenige Menschen, auch die tapfersten, haben jemals den Mut, klar einzugestehen, ihre Anschauung von gestern sei Irrtum und Unsinn gewesen.

    — Stefan Zweig

  19. Das öffentliche Wohl besteht aus dem Glück jedes einzelnen.

    — Albert Camus

  20. Es ist immer etwas für einen Esel, durch das Weitergeben eines Gerüchtes auch einmal interessant zu werden und sich selber so vorzukommen.

    — Wilhelm Raabe