Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 32
Man ist ja von Natur kein Engel, vielmehr ein Welt- und Menschenkind, und ringsumher ist ein Gedrängel von solchen, die dasselbe sind.
— Wilhelm Busch
Die Höflichkeit ist dem Menschen was die Wärme dem Wachs.
— Arthur Schopenhauer
Leichtsinnig sind die meisten bei der Erforschung der Wahrheit und geben sich mit den ersten besten Nachrichten zufrieden
— Thukydides
Sie lieben die Menschen und verachten den einzelnen Unglücklichen.
— Fjodor M. Dostojewski
Wer von allen gehasst wird, kann nicht erwarten, lange zu leben.
— Pierre Corneille
Nichts wird so leicht für Übertreibung gehalten, wie die Schilderung der nackten Wahrheit
— Joseph Conrad
Überall finden sich Leute – bereit, uns aus einer Lage herauszuhelfen, in der wir uns wohl fühlen.
— Otto Weiss
Man mag nur da guten Rat annehmen, wo er der eigenen Meinung nicht widerspricht.
— Bettina von Arnim
Fürchte nicht Feinde, die angreifen, sondern Freunde, die schmeicheln
— Lord Byron
Die Menge ist groß, aber der Menschen sind wenige.
— Diogenes von Apollonia
Alles, was existiert, muss einen Namen tragen. Was nicht benannt ist, existiert nicht für den Menschen.
— Oswald Spengler
Aufrichtigkeit in der Gesellschaft ist wie ein Eisenträger in einem Kartenhaus.
— William Somerset Maugham
Von den Schlechten verlacht zu werden ist fast ein Lob.
— Erasmus von Rotterdam
Niemals muss man gewissenhafter auf Posten stehen, als wenn der Feind so tut, als wolle er Frieden schließen; nie haben wir ihn weniger zu fürchten, als wenn er uns offen angreift.
— Erasmus von Rotterdam
Bewunderung besteht aus Überraschung in Begleitung von etwas Vergnügen und einem Gefühle der Zustimmung.
— Charles Robert Darwin
Wenn zwei Kleinliche sich paaren, mög' die andern Gott bewahren. Knausern beide im Verein, wird es unerträglich sein.
— Otto Julius Bierbaum
Wer imponiert? Nur welcher ruhig seinen Weg geht.
— Wilhelm Raabe
Wie wenige Menschen, auch die tapfersten, haben jemals den Mut, klar einzugestehen, ihre Anschauung von gestern sei Irrtum und Unsinn gewesen.
— Stefan Zweig
Das öffentliche Wohl besteht aus dem Glück jedes einzelnen.
— Albert Camus
Es ist immer etwas für einen Esel, durch das Weitergeben eines Gerüchtes auch einmal interessant zu werden und sich selber so vorzukommen.
— Wilhelm Raabe