Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 47
Es ist viel mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung.
— Jean-Jacques Rousseau
Versuche niemals jemanden so zu machen, wie du selbst bist. Du solltest wissen, daß einer von deiner Sorte genug ist.
— Ralph Waldo Emerson
Härte und Steifheit sind die Gefährten des Todes, Weichheit und Zartheit die Gefährten des Lebens
— Laotse
Vertrauen ist das Gefühl, einem Menschen sogar dann glauben zu können, wenn man weiß, dass man an seiner Stelle lügen würde.
— H. L. Mencken
Über das Kommen mancher Leute tröstet uns oft nichts als die Hoffnung auf ihr Gehen.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Lustige Leute begehen mehr Torheiten als traurige. Aber traurige Menschen begehen größere
— Heinrich von Kleist
Die Menschen die niemals Zeit haben tun am wenigsten
— Georg Christoph Lichtenberg
Erziehen ist vor allem Sache des Herzens.
— Don Bosco
Wer aufrecht seinen Weg sucht, ist stets seinem Gewissen verantwortlich. Dem dürfen wir unsere Achtung nicht versagen, er mag mit uns oder gegen uns sein.
— Jean de la Bruyère
Gesegnet sei der, der nichts erwartet. Er wird nie enttäuscht werden.
— Alexander Pope
Gute Erziehung hat einen schrecklichen Nachteil: Sie schließt einen von vielem aus
— Oscar Wilde
Sind wir normale Menschen, verhalten wir uns zu allen gleich, dann braucht man keine künstlich geschaffene Solidarität.
— Anton Tschechow
Der Mensch kann sich an vieles gewöhnen, bloß an das nicht, was er haben kann.
— Julian Scharnau
Die meisten Menschen haben überhaupt gar keine Meinung, viel weniger eine eigene, viel weniger eine geprüfte, viel weniger vernünftige Grundsätze.
— Johann Gottfried Seume
Kein Mensch hat Geist genug, um niemals langweilig zu sein
— Marquis de Vauvenargues
An alle Begierden soll man die Frage stellen: "Was wird mir geschehen, wenn erfüllt wird, was die Begierde sucht? Und was, wenn die Begierde nicht erfüllt wird?"
— Epikur
Lebensklugheit bedeutet: alle Dinge möglichst wichtig, aber keines völlig ernst zu nehmen.
— Arthur Schnitzler
Die Menschen reisen in fremde Länder und staunen über die Höhe der Berge, die Gewalt der Meereswellen, die Länge der Flüsse, die Weite des Ozeans, das Wandern der Sterne; aber sie gehen ohne Staunen …
— Augustinus
Leih jedem dein Ohr, doch wenigen deine Stimme
— William Shakespeare
Jeder Verbrecher sträubt sich, seine Verbrechen einzugestehen. So auch die Gesellschaft.
— Christian Friedrich Hebbel