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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 75

  1. Das Leben der Vornehmen ist ein langer Sonntag; sie wohnen in schönen Häusern, sie tragen zierliche Kleider, sie haben feiste Gesichter und reden eine eigene Sprache.

    Georg Büchner

  2. Um die Menschen klug zu machen, muss man klug sein; sie dumm zu machen, muss man dumm scheinen.

    Ludwig Börne

  3. Man wird am ehesten betrogen, wenn man sich für klüger als die anderen hält.

    René Descartes

  4. Man muss mit seinen Feinden leben, da man nicht jedermann zum Freund haben kann.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  5. Jede einem Menschen zugefügte Beleidigung, geleichgültig, welcher Rasse er angehört, ist eine Herabwürdigung der ganzen Menschheit.

    Albert Camus

  6. Verständnis kommt uns durch die Liebe.

    Richard Wagner

  7. In jedem ist etwas Kostbares, das in keinem anderen ist.

    Martin Buber

  8. Der gesellschaftliche Fortschritt lässt sich exakt messen an der gesellschaftlichen Stellung des schönen Geschlechts.

    Karl Marx

  9. Die Welt ist so voller Schwachköpfe und Narren, dass man nicht nötig hat, sie im Tollhause zu suchen.

    Johann Peter Eckermann

  10. Man kann nur wahr sein, indem man übertreibt. Das Problem besteht darin, auf harmonische Weise zu übertreiben.

    Gustave Flaubert

  11. Das echte Gespräch bedeutet: aus dem Ich heraustreten und an die Tür des Du klopfen

    Albert Camus

  12. Die meisten Männer heiraten aus Gedankenlosigkeit, wie sie aus Gedankenlosigkeit Kriege führen.

    Henry de Montherlant

  13. Wenn man es fertigbringen könnte, dass die Leute auf ihrem richtigen Platze ständen und wollten stehen bleiben, dann wären wir weit, sehr weit.

    Adolph Kolping

  14. Die größte Ersparnis, die sich im Bereich des Denkens erzielen lässt, besteht darin, die Nicht-Verstehbarkeit der Welt hinzunehmen und sich um die Menschen zu kümmern.

    Albert Camus

  15. Schmiegsam und geschmeidig ist der Mensch, wenn er geboren wird, starr, störrisch und steif, wenn er stirbt. Biegsam, weich und zart sind die Kräuter und die Bäume im Wachstum, dürr, hart und stark i …

    Laotse

  16. Die Lüge kann nie zur Wahrheit werden dadurch, dass sie an Macht wächst

    Rabindranath Tagore

  17. Die es gut meinen, das sind die schlimmsten

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  18. Ist die Einsamkeit für große Geister eine Nahrungsquelle, so ist sie für kleine eine Qual.

    Samuel Smiles

  19. Wenn Leute mit mir über das Wetter reden, habe ich immer das ganz sichere Gefühl, dass sie etwas anderes sagen wollen. Und das macht mich so nervös.

    Oscar Wilde

  20. Falsche Bescheidenheit ist die schicklichste aller Lügen

    Nicolas Chamfort