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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 86

  1. Vorschriften, deren Einhaltung unmöglich ist, könnten beabsichtigt und der Machterhaltung dienlich sein.

    — Else Pannek

  2. Toleranz ist möglich — im Freisein von Angst.

    — Else Pannek

  3. Bestätigung ist für Kinder Lebenselixier und für Erwachsene Balsam.

    — Else Pannek

  4. Der Umgang mit Lebewesen hinterlässt Spuren im Seelenleben.

    — Else Pannek

  5. Ungebeten spontan geäußerter Rat als Reaktion auf eine Schreckensnachricht vertreibt Mitgefühl und Trost.

    — Else Pannek

  6. Wer nicht für seine Missetaten geradestehen muss, begreift nicht, wo Straftaten beginnen.

    — Else Pannek

  7. Wenn Eltern sich verletzend streiten, verletzen sie auch ihre Kinder.

    — Else Pannek

  8. Habgier zerstört den Gierigen, Habgier und Macht haben größere Dimensionen.

    — Else Pannek

  9. Jedes Gefühl hat einen Namen. Nennt man es beim richtigen, kann man sich hineinfühlen, es erkennen, begreifen und lernen damit umzugehen.

    — Else Pannek

  10. Worte öffnen Wege. Sie sind der Schlüssel zur Seele und die Brücke zum Nächsten.

    — Else Pannek

  11. Krieg und Nachkriegszeit haben wir überlebt, weil wir Mütter hatten.

    — Else Pannek

  12. Dass jeder seine Strafe bekommt, ist ein erfrischender Gedanke. Ob Wünsche in Erfüllung gehen?

    — Else Pannek

  13. Der Gehorsam ist ein erhabener Vorzug, dessen nur die vernünftige Kreatur fähig ist.

    — Augustinus

  14. Wie weit die kleine Kerze Schimmer wirft! So scheint die gute Tat in arger Welt

    — Johann Wolfgang von Goethe

  15. Dass Güte nicht auch Schwäche sein könnte, behauptet niemand, dass sie es immer sei, nur ein Tor

    — Christian Morgenstern

  16. Oft veranlasst das törichte Lachen eines Dummkopfs sogar gute Menschen, so manches nicht zu tun

    — Iwan Turgenjew

  17. Beleidigungen sind die Gründe derjenigen, die unrecht haben.

    — Jean-Jacques Rousseau

  18. Die Schwachheiten großer Leute bekannt zu machen ist eine Art von Pflicht; man richtet damit Tausende auf, ohne jenen zu schaden.

    — Georg Christoph Lichtenberg

  19. Durch Belohnung oder Strafe kann man Menschen zwingen, zu erklären oder zu beschwören, dass sie glauben, und zu handeln, als ob sie glaubten: Mehr kann man nicht erreichen.

    — Jonathan Swift

  20. Warum uns doch die Gutmütigkeit unserer Nebenmenschen meist als Dummheit und unsere eigene als Güte - die Güte der anderen als Schwäche und die unsere als ein Zeichen von Seelenadel erscheint?

    — Arthur Schnitzler