Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 86
Bestätigung ist für Kinder Lebenselixier und für Erwachsene Balsam.
— Else Pannek
Der Umgang mit Lebewesen hinterlässt Spuren im Seelenleben.
— Else Pannek
Ungebeten spontan geäußerter Rat als Reaktion auf eine Schreckensnachricht vertreibt Mitgefühl und Trost.
— Else Pannek
Wer nicht für seine Missetaten geradestehen muss, begreift nicht, wo Straftaten beginnen.
— Else Pannek
Wenn Eltern sich verletzend streiten, verletzen sie auch ihre Kinder.
— Else Pannek
Habgier zerstört den Gierigen, Habgier und Macht haben größere Dimensionen.
— Else Pannek
Jedes Gefühl hat einen Namen. Nennt man es beim richtigen, kann man sich hineinfühlen, es erkennen, begreifen und lernen damit umzugehen.
— Else Pannek
Worte öffnen Wege. Sie sind der Schlüssel zur Seele und die Brücke zum Nächsten.
— Else Pannek
Krieg und Nachkriegszeit haben wir überlebt, weil wir Mütter hatten.
— Else Pannek
Dass jeder seine Strafe bekommt, ist ein erfrischender Gedanke. Ob Wünsche in Erfüllung gehen?
— Else Pannek
Der Gehorsam ist ein erhabener Vorzug, dessen nur die vernünftige Kreatur fähig ist.
— Augustinus
Wie weit die kleine Kerze Schimmer wirft! So scheint die gute Tat in arger Welt
— Johann Wolfgang von Goethe
Dass Güte nicht auch Schwäche sein könnte, behauptet niemand, dass sie es immer sei, nur ein Tor
— Christian Morgenstern
Oft veranlasst das törichte Lachen eines Dummkopfs sogar gute Menschen, so manches nicht zu tun
— Iwan Turgenjew
Beleidigungen sind die Gründe derjenigen, die unrecht haben.
— Jean-Jacques Rousseau
Die Schwachheiten großer Leute bekannt zu machen ist eine Art von Pflicht; man richtet damit Tausende auf, ohne jenen zu schaden.
— Georg Christoph Lichtenberg
Durch Belohnung oder Strafe kann man Menschen zwingen, zu erklären oder zu beschwören, dass sie glauben, und zu handeln, als ob sie glaubten: Mehr kann man nicht erreichen.
— Jonathan Swift
Warum uns doch die Gutmütigkeit unserer Nebenmenschen meist als Dummheit und unsere eigene als Güte - die Güte der anderen als Schwäche und die unsere als ein Zeichen von Seelenadel erscheint?
— Arthur Schnitzler
Es ist unklug, zu verteidigen, was man ohnehin aufgeben muss.
— Nicolaus Machiavelli
Der beste Beobachter und der tiefste Denker ist immer der mildeste Richter.
— Henry Thomas Buckle