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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 100

  1. Ich denke, dass eine tief in die Seele eingewachsene Empfindung sich niemals verliert, niemals altert.

    Stanislaw Brzozowski

  2. Zu große Güte ist ein Stück von Dummheit.

    Publius Syrus

  3. Es gibt immer Erlebnisse, von denen man nie und nimmer reden kann, und doch jemand wünschte, der es schweigend verstünde, ohne daran zu rühren.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  4. Du mußt selbst wachsen, egal wie groß Dein Großvater war.

    Abraham Lincoln

  5. Um in den Dingen des Menschenherzens durch und durch bewandert zu sein, müssen wir auch noch in dem mit eisernen Schließen verschlossenen Buch der Verzweiflung nachschlagen.

    Edgar Allan Poe

  6. Revolutionen sind die Krankheiten, die das Wachstum der Menschheit bezeichnen.

    Christian Friedrich Hebbel

  7. Ein junger Mensch ist wie ein junger Most - der lässt sich nicht halten, der muss gären.

    Martin Luther

  8. Tugend ist die Mitte zwischen den Fehlern.

    Horaz

  9. Das Leben leicht tragen und tief genießen, ist ja doch die Summe aller Weisheit.

    Wilhelm von Humboldt

  10. Es gibt nichts Wunderbares: Alles, was geschieht, was geschehen ist und was geschehen wird, geschieht, geschah und wird geschehen auf eine natürliche Weise.

    Georg Büchner

  11. Einen Wahn verlieren macht weiser als eine Wahrheit finden.

    Ludwig Börne

  12. Niemand tadelt uns so scharf, wie wir uns oft selbst verurteilen

    Marquis de Vauvenargues

  13. Der Mensch hat zwei Berufungen in sich: eine ruft zum Leben, die andere zum Tod.

    Hildegard von Bingen

  14. Wer das Leben nicht schätzt, der verdient es nicht.

    Leonardo da Vinci

  15. Das ist schön bei uns Deutschen; keiner ist so verückt, dass er nicht einen noch Verückteren fände, der ihn versteht.

    Christian Johann Heinrich Heine

  16. Vorsicht ist das, was wir bei anderen Feigheit nennen.

    Oscar Wilde

  17. Nichts ist so gefährlich wie das Allzumodernsein. Man gerät in Gefahr, plötzlich aus der Mode zu kommen.

    Oscar Wilde

  18. Die Unerschütterlichkeit der Weisen ist nichts anderes als die Kunst, Stürme in ihrem Herzen zu verschließen.

    François de la Rochefoucauld

  19. Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch - ein Seil über einem Abgrund.

    Friedrich Nietzsche

  20. Nichts kommt ohne Interesse zustande.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel