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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 100

  1. Es gibt nichts Wunderbares: Alles, was geschieht, was geschehen ist und was geschehen wird, geschieht, geschah und wird geschehen auf eine natürliche Weise.

    Georg Büchner

  2. Einen Wahn verlieren macht weiser als eine Wahrheit finden.

    Ludwig Börne

  3. Niemand tadelt uns so scharf, wie wir uns oft selbst verurteilen

    Marquis de Vauvenargues

  4. Der Mensch hat zwei Berufungen in sich: eine ruft zum Leben, die andere zum Tod.

    Hildegard von Bingen

  5. Wer das Leben nicht schätzt, der verdient es nicht.

    Leonardo da Vinci

  6. Das ist schön bei uns Deutschen; keiner ist so verückt, dass er nicht einen noch Verückteren fände, der ihn versteht.

    Christian Johann Heinrich Heine

  7. Vorsicht ist das, was wir bei anderen Feigheit nennen.

    Oscar Wilde

  8. Nichts ist so gefährlich wie das Allzumodernsein. Man gerät in Gefahr, plötzlich aus der Mode zu kommen.

    Oscar Wilde

  9. Die Unerschütterlichkeit der Weisen ist nichts anderes als die Kunst, Stürme in ihrem Herzen zu verschließen.

    François de la Rochefoucauld

  10. Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch - ein Seil über einem Abgrund.

    Friedrich Nietzsche

  11. Nichts kommt ohne Interesse zustande.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  12. Ich rechne nie! Auf die Art kann's Schicksal mir auch nie einen Strich durch die Rechnung machen.

    Johann Nepomuk Nestroy

  13. Jede Flamme opfert sich selbst - Je schöner sie brennt, desto mehr nähert sie sich der Vernichtung, dem Erlöschen.

    Christian Johann Heinrich Heine

  14. Wer keinen Sinn im Leben sieht, ist nicht nur unglücklich, sondern kaum lebensfähig

    Albert Einstein

  15. Nicht der Abstand bestimmt die Entfernung. In der Enge unseres heimatlichen Gartens kann es mehr Verborgenes geben als hinter der Chinesischen Mauer.

    Antoine de Saint-Exupéry

  16. Das Leben verlieren ist keine große Sache; aber zusehen, wie der Sinn des Lebens aufgelöst wird, das ist unerträglich.

    Albert Camus

  17. Will man Tiefes sagen, so gewöhne man sich zunächst, nichts Falsches zu sagen.

    Marquis de Vauvenargues

  18. Die Begeisterung ist das tägliche Brot der Jugend, die Skepsis ist der tägliche Wein des Alters.

    Pearl S. Buck

  19. Ein freundliches Wort findet immer guten Boden.

    Jeremias Gotthelf

  20. Nichts ist dem Sterblichen zu hoch: Selbst den Himmel erstreben wir in unserer Torheit.

    Horaz