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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 97

  1. Der Mensch muss das Gute und Große wollen, das Übrige hängt vom Schicksal ab.

    Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt

  2. Es sei gleich morgen oder heut, Sterben müssen alle Leut'

    Abraham a Sancta Clara

  3. Der Feige stirbt schon viele male vor seinem Tode.

    William Shakespeare

  4. Wenn man sich beim Leben allzusehr auf die Finger sieht, lebt man nicht mehr. Der Blick schafft sich dann das, was er sucht, und man wird zu dem, was zu sein man sich einredet.

    André Gide

  5. Der Intellekt ist bei den allermeisten eine schwerfällige, finstere und knarrende Maschine, welche übel in Gang zu bringen ist.

    Friedrich Nietzsche

  6. Das Leben ist eine Quarantäne für das Paradies.

    Karl Julius Weber

  7. Wir kümmern uns nicht, dass wir nicht da gewesen sind, ehe wir geboren wurden. Warum uns kümmern, nicht mehr da zu sein, wenn wir gestorben sind?

    Karl Julius Weber

  8. Jeder Irrtum hat drei Stufen: Auf der ersten wird er ins Leben gerufen, auf der zweiten will man ihn nicht eingestehen, auf der dritten macht nichts ihn ungeschehen.

    Franz Grillparzer

  9. Ein graues Haar steckt all die andern an!

    Rupert Johann Hammerling

  10. Einmal stirbst du, und dann ist alles Fragen zu Ende. Und wenn du stirbst, wirst du entweder alles erfahren, oder du wirst nicht mehr die Möglichkeit haben, zu fragen.

    Leo Tolstoi

  11. Der junge Mann kennt die Regeln. Aber der erfahrene Mann kennt die Ausnahmen.

    Oliver Wendell Holmes

  12. Was gibt es Törichteres als von seinen eigenen guten Eigenschaften bezaubert, von seinen eigenen Verdiensten entzückt zu sein?

    Erasmus von Rotterdam

  13. Schenkt Worten keinen Glauben, wenn nicht Werke dahinter stehen.

    Maria Ward

  14. Für mich ist die größte Entfaltung menschlichen Lebens, in Frieden und Würde zu sterben, denn das ist die Ewigkeit.

    Mutter Theresa

  15. Das Alter ist der Lebensabschnitt, in dem wir die Sünden derer wir noch frönen, dadurch wettmachen, dass wir die Sünden schmähen, die zu begehen wir nicht mehr fähig sind.

    Ambrose Bierce

  16. Lass Dein Leben leichtfüssig auf den Rädern der Zeit tanzen, wie Tau auf der Spitze eines Blattes

    Rabindranath Tagore

  17. Nicht der Mensch hat am meisten gelebt, welcher die höchsten Jahre zählt, sondern derjenige, welcher sein Leben am meisten empfunden hat.

    Jean-Jacques Rousseau

  18. Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf. Es kommt nur auf die Entfernung an.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  19. Solange wir leben, kämpfen wir, solange wir kämpfen, ist es ein Zeichen, dass wir nicht unterlegen sind und der gute Geist in uns wohnt. Und wenn dich der Tod nicht als Sieger antrifft, soll er …

    Augustinus

  20. Das Schicksal einer Gesellschaft wird dadurch bestimmt, wie sie ihre Lehrer achtet

    Karl Theodor Jaspers