Sprüche über das Leben
3218 Sprüche — Seite 21
Die Träume - sie erschaffen nicht die Wünsche, sie wecken die vorhandenen.
— Franz Grillparzer
Es braucht zu allem ein Entschließen, selbst zum Genießen.
— Eduard von Bauernfeld
Es sind nicht die Tatsachen selbst, die menschliches Verhalten steuern, sondern es ist die Meinung, die sich der Mensch über Tatsachen bildet.
— Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt
Alles, was wir tun, hat eine Folge.
— Johann Peter Eckermann
Den Namen des Rechtes würde man nicht kennen, wenn es das Unrecht nicht gäbe.
— Heraklit von Ephesos
Der Mensch bedarf der Teilnahme und Anregung, wenn etwas gelingen soll.
— Johann Peter Eckermann
Kein Mensch ist so arm, dass er nichts besäße, was zu geben sich lohnt
— Henry Wadsworth Longfellow
Musst nicht widerstehn dem Schicksal, aber musst es auch nicht fliehen! Wirst du ihm entgegengehn, wird's dich freundlich nach sich ziehen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Die Menschheit ist zum Werkzeug ihrer Werkzeuge geworden.
— Henry David Thoreau
Das Leben ist eine Kette von Vergessenheiten.
— Honoré de Balzac
Wer vor seiner Vergangenheit flieht, verliert immer das Rennen.
— José Ortega y Gasset
Große Leidenschaften sind wie Naturkräfte. Ob sie nutzen oder schaden, hängt nur von der Richtung ab, die sie nehmen.
— Ludwig Börne
Wer die Zeit anklagt, will sich nur herausreden.
— Thomas Fuller
Geizhälse sind gewöhnlich auf nicht allzu viel stolz.
— Marquis de Vauvenargues
Der Geist läßt uns zu Göttern werden, das Fleisch zu Tieren.
— Erasmus von Rotterdam
Wer vor sich selber flieht, wird immer eingeholt.
— Ernst Wiechert
Die Nachwelt ist nicht besser als die Mitwelt. Sie ist nur später.
— Arthur Schnitzler
Wenn uns Gewohntes hold und lieb geworden, so ängstigt uns, so schmerzt uns fast das Neue.
— Rupert Johann Hammerling
Was Du erlebt, kann Dir kein Gott mehr rauben.
— Rupert Johann Hammerling
Wollt ihr klar und richtig denken? Wollt ihr wahr und überzeugend sprechen? Sprechet und denket mit eurem Herzen!
— Niccolò Tommaseo