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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 125

  1. Die Freiheit ist ein Gut, das alle anderen Güter zu genießen erlaubt.

    Charles-Louis de Montesquieu

  2. Unbestechlichkeit ist nicht an Regeln gebunden.

    Albert Camus

  3. Wir müssen ein Schiff bauen, mit dem wir die Raumozeane des Weltalls befahren können.

    Johannes Kepler

  4. Das Leben gab den Sterblichen nichts ohne große Arbeit.

    Horaz

  5. Die Jahre lehren viel, wovon der Tag keine Ahnung hat.

    Ralph Waldo Emerson

  6. Gerechtigkeit ist Wahrheit in Aktion.

    Joseph Joubert

  7. Unsere Seele muss, wenn sie nicht verkommen will, jeden Tag ihre Wäsche wechseln.

    Gottfried Keller

  8. Die Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.

    Samuel Johnson

  9. Es ist kein Leben davon frei, ein jedes hat seine Regenzeit und Tage trüb und traurig.

    Henry Wadsworth Longfellow

  10. Während sich auf anderen Gebieten Irrtümer bisweilen wieder gutmachen lassen, ist dies bei Fehlern, die man im Kriege begeht, unmöglich, weil sie sich sogleich rächen.

    Nicolaus Machiavelli

  11. Das Alte wird nie alt, es wird nur alt das Neue.

    Friedrich Rückert

  12. Was dir noch neu ist, wird dich auch reizen, was mir schon Spreu ist, ist dir noch Weizen.

    Friedrich Rückert

  13. Jeder Segen der Zivilisation ist entweder ein Fluch oder überflüssig.

    August Strindberg

  14. Geschichte ist nichts anderes als die Unfallchronik der Menschheit.

    Charles de Talleyrand

  15. Es fliessen ineinander Traum und Wachen, Wahrheit und Lüge, Sicherheit ist nirgendwo.

    Arthur Schnitzler

  16. Für die Unwissenden ist das Alter die Zeit des Winters. Für die Weisen ist es die Zeit der Ernte.

    James Beattie

  17. Dein tägliches Quantum Sonnenschein mußt du dir täglich selbst verdienen.

    Hermann Sudermann

  18. Labyrinthe reizen zwar zum Hindurchgehen, aber meist nur, solange es ein übersichtliches Vergnügen ist.

    Johann Jakob Bachofen

  19. In deiner Zelle erlangst du wieder, was du draußen häufig verlierst

    Thomas à Kempis

  20. Die Waage gleicht der großen Welt: Das Leichte steigt, das Schwere fällt.

    Gotthold Ephraim Lessing